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Namensgeber der Veranstaltungsreihe an der TU: Der Humanist und Gelehrte Georgius Agricola (1494 - 1555). Quelle: Ölgemälde des Münchener Kunstmalers Karl Pindl (um 1940), Rathaus Chemnitz<br> Foto: Maivoigt, Deutsche Fotothek Dresden

TUCaktuell Kultur

Plädoyer für eine Kultur des aufgeklärten Bewusstseins

Sachsens ehemaliger Wissenschaftsminister Prof. Dr. Hans-Joachim Meyer setzt am 2. Dezember das "AgricolaFORUM" fort

Mit einem „Plädoyer für eine Kultur des aufgeklärten Bewusstseins“ wird das gemeinsam von der TU Chemnitz und der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen initiierte "AgricolaFORUM" am 2. Dezember 2004 fortgeführt. Ab 20 Uhr spricht Prof. Dr. Hans-Joachim Meyer über Zeitgeist, Geschichtsvergessenheit und die Rolle der Kultur für die Gestaltung der Zukunft. Der Referent ist Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und hatte von 1990 bis 2002 das Amt des sächsischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst inne. Der Vortrag findet im Veranstaltungszentrum "Altes Heizhaus" der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62 (Innenhof), statt. Zu der Veranstaltung sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Zum Hintergrund: Dass wir heute in einer Zeit der Unübersichtlichkeit leben, scheint fast schon ein Gemeinplatz. Nur wenige Zeiten waren so geprägt vom raschen Wandel und waren sich dennoch so unklar über ihre Perspektive. Starke Tendenzen des Zeitgeistes empfehlen uns gleichwohl ein unbekümmertes Vorangehen und setzen auf die alles regelnde Kraft des Wettbewerbs. Geschichtsvergessenheit und kulturelle Abbruchneigungen befördern eine solche Haltung. Andererseits ist unbestreitbar, dass ein nur rückwärts gerichteter Konservativismus gegenwartsblind und zukunftsunfähig macht. Was wir aber bei aller Zukunftsorientierung brauchen, ist eine Kultur des aufgeklärten Bewahrens.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Friedrich Naumann, Telefon (03 71) 5 31 - 40 61, sowie Prof. Dr. Michael Schreiber und Dr. Klaus Morawetz, Telefon (03 71) 5 31 - 31 46.

Mario Steinebach
30.11.2004

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