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Faszinierendes Design und interaktive Bedienung mit virtuellen Techniken

Netzwerk „Anwendungen von Virtual und Augmented Reality (AVARE)“ lädt am 10. August 2017 zu einer praxisnahen Vortragsveranstaltung ein

"Design ist nicht nur, wie etwas aussieht. Design ist auch, wie etwas funktioniert", so fasste Apple-Mitbegründer Steve Jobs seinen Anspruch an gute Produktgestaltung zusammen. Bei der nächsten Veranstaltung des Netzwerks „Anwendungen von Virtual und Augmented Reality (AVARE)“ an der Technischen Universität Chemnitz wird am 10. August 2017 um 15:30 Uhr Jobs‘ Credo aufgegriffen und unter der Überschrift „Gestaltung für und mit virtuellen Techniken“ mit interessierten Unternehmen aus der Region diskutiert.

Der Fokus bei virtuellen Techniken liegt auf der Visualisierung von Produkten und Prozessen, ergänzt um funktionale und interaktive Darstellungsmöglichkeiten. Die Frage nach dem „Wie setze ich mein Produkt mittels Virtual oder Augmented Reality gekonnt in Szene?“ ist daher essenziell für den Erfolg einer VR/AR-Anwendung. Anhand vielfältiger Designbeispiele aus unterschiedlichsten Branchen werden bei der AVARE-Netzwerkveranstaltung Erfahrungen, Tipps und Tricks für erfolgreiches Produktdesign, zur Erstellung faszinierender Exponate oder zur Entwicklung von Nutzerschnittstellen und Interaktionskonzepten gegeben.

Als externe Vortragende konnten dieses Mal mit Paul Kirsten, Multimedia- und VR-Designer der prefrontal cortex GbR aus Halle, und Roman Achleitner, Diplom-Industriedesigner der Design-Consulting-Agentur designaffairs GmbH aus München, zwei Experten gewonnen werden, die durch ihre umfangreichen Erfahrungen im Bereich Produktdesign für Hardware, Software und Services  Einblicke aus verschiedenen Blickwinkeln ermöglichen. Die prefrontal cortex GbR ist auf dem Gebiet der innovativen Softwareprototypen und Interaktionskonzepte tätig. Sie bietet sowohl die Gestaltung als auch das Know-How in Interaktionsdesign und Programmierung an und legt hierbei den Schwerpunkt auf den Einsatz von Virtual Reality/Augmented Reality und 3D-Echtzeitgrafik. Die designaffairs GmbH berät und unterstützt ihre Kunden bei der Entwicklung von Produkterlebnissen und innovativen User Interfaces. Ihre Kompetenzen reichen vom Engineering über alle Aspekte des Produktdesigns bis hin zum Usability Engineering und der Gestaltung von Nutzerschnittstellen.

Im Anschluss an die Vorträge werden beim Rundgang durch das Virtual Reality Center Production Engineering (VRCP) der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik verschiedene Beispiele für den Einsatz von Virtual und Augmented Reality gezeigt. Interessenten sind – unabhängig von einer Mitgliedschaft im AVARE-Netzwerk – herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet im eniPROD-Gebäude (M-Bau) der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 70, im Raum M001 statt. Das Anmeldeformular, nähere Informationen zur Veranstaltung und zum Netzwerk ist zu finden unter http://www.avare.info.

(Autor: Eckhart Wittstock)

Bildunterschrift: Virtuelle Techniken ermöglichen – hier mit Hilfe der Augmented-Reality-Brille HoloLens – eine lebensnahe Visualisierung von Produkten in der Umgebung, wo der Kunde sie später einsetzen möchte. Bild: prefrontal cortex GbR

 

Mario Steinebach
27.07.2017

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