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Vom fairen Handel bis zur energieeffizienten Produktion

Referat Ökologie und Nachhaltigkeit des Sturas der TU Chemnitz lädt erneut zur Ringvorlesung ein - die erste von fünf Vorlesungen findet am 21. April 2015 statt

Am 21. April 2015 geht die ökosoziale Ringvorlesung des Referates Ökologie und Nachhaltigkeit des Studentenrates (NATUC) der Technischen Universität Chemnitz in eine neue Runde. In diesem Semester stehen fünf Vorträge auf dem Programm. Die Themen reichen vom fairen Handel über Fleischkonsum, Waffenexporte und energieeffiziente Produktion bis hin zum UN-Programm AGENDA 21. Die Ringvorlesung findet fast immer dienstags, jeweils um 19 Uhr im Turmbau des Rühlmann-Baus der TU Chemnitz an der Reichenhainer Straße 70, Raum B201, statt. Einzige Ausnahme ist der Vortrag am 30. April, der bereits um 18 Uhr im Raum B003 startet. Die Veranstaltungen sind öffentlich; der Eintritt ist frei.

Den Anfang macht eine Referentin aus Dresden am 21. April: Claudia Greifenhahn, Geschäftsführerin der LadenCafé aha GmbH, wozu zwei Weltläden und ein Vollwertrestaurant gehören. In ihrem Vortrag „Fair-fairer-am fairsten?“ geht es um die Geschichte des Fairen Handels, außerdem führt sie Ihre Zuhörer durch den Siegel- und Zertifikatdschungel.

Eine Woche später, allerdings nicht dienstags um 19 Uhr, wie die anderen Termine, sondern ausnahmsweise am Donnerstag, den 30. April, um 18 Uhr, findet der Vortrag „Wen streicheln, wen essen?“ von Tamara Pfeiler statt. Im Mittelpunkt stehen psychologische Mechanismen des Fleischkonsums.

Am 19. Mai referiert Fabian Sieber, Vorstandsmitglied vom RüstungsInformationsBüro (RIB) und Mitglied der Internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi, zum Thema „Rüstung – Abrüstung – Konversion“. Die pax christi-Bewegung ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion. Der Vortrag behandelt die Schritte, die zu einer nachhaltigen Kontrolle konventioneller Waffen führen.

Für den 9. Juni wurde Dr. Philipp Klimant, der Leiter der Koordinierungsstelle „Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovation in der Produktionstechnik (eniPROD)“ an der Technischen Universität Chemnitz, eingeladen. Der Spitzentechnologiecluster „eniProd“ ist ein Projekt der TU und des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU. Die Vision der Wissenschaftler ist eine nahezu emissionsfreie Produktion bei gleichzeitiger Reduzierung des Energiebedarfs und Erhöhung der Ressourceneffizienz.

Am 30. Juni kommt ein weiterer Referent aus Chemnitz zu Wort: Manfred Harstedt, der Leiter des Chemnitzer Umweltzentrum, spricht über das UN-Programm der AGENDA 21 sowie dessen Umsetzung auf kommunaler Ebene. Sein Vortrag „Think global, act local!“ enthält einen Rückblick auf die Entwicklung der Umweltbewegung in Chemnitz.

Weitere Informationen: natuc.de/projekte

Mario Steinebach
20.04.2015

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