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Grenzüberschreitender Informatik-Wissenstransfer zieht Bilanz

Wissenschafter und Studenten des Projekts "InWest" laden am 7. Januar 2014 zur abschließenden Technologietransfer-Konferenz

  • Nick Fleischer, Account Manager bei Brunel, im Gespräch mit Studenten zum InWest Fachaustausch e-Mobility am 7. November 2013. Foto: Professur Technische Informatik
  • Gruppenbild der Teilnehmer des InWest Workshops 2 zum Thema Sensoren vom 25. bis 29. November 2013. Foto: Professur Technische Informatik

Seit nunmehr drei Jahren arbeiten Studierende und Wissenschaftler der TU Chemnitz, der JEP Universität Ústí nad Labem und die Stiftung Internationales Informatik- und Begegnungszentrum Sachsen (IBS) mit Unternehmern Hand in Hand, um den Informatik-Wissenstransfer in der sächsisch-tschechischen Grenzregion voranzutreiben. Mit Ablauf der aktuellen Förderperiode neigt sich auch das von der Europäischen Union im Programm Ziel3 geförderte Projekt "InWest" dem Ende entgegen.

Am 7. Januar 2014 laden die Projektpartner daher zur abschließenden Technologietransfer-Konferenz im Wissenstransferzentrum Laubusch ein. Gemeinsam wollen die Mitglieder das Projekt Revue passieren lassen, Ergebnisse vorstellen und zum Wissens- und Technologietransfer anregen. Neben Beiträgen von Studierenden, die ihre Resultate präsentieren, wird es auch eine Podiumsdiskussion mit Unternehmern, Wissenschaftlern und Politikern zum Thema "Technologietransfer: Chance oder Risiko?" geben. Zudem berichtet Gritt Borrmann-Arndt, EU-Beauftragte des Landkreises Bautzen und stellvertretende Geschäftsführerin der Euroregion Neiße, in einem Gastvortrag über die 2014 beginnende EU-Förderperiode.

Deutsche und tschechische Projektgruppen bearbeiteten im Rahmen des Projektes jeweils Forschungsaufgaben zu den Technologien RFID, Sensorik, E-Mobiliy und Geoinformatik. In den drei Phasen Seminar, Workshop 1 und Workshop 2 entwickelten die Teilnehmer Beispielsanwendungen für die Technologiebereiche und stellten diese anschließend zum Fachaustausch regionalen Firmen vor. Auch die anwesenden Unternehmen hatten die Chance, sich zu präsentieren. Nick Fleischer, Account Manager des Dresdner Unternehmens Brunel, bewertete die "InWest-Veranstaltung" als sehr hilfreich: "Ich nehme nun bereits zum zweiten Mal an einem Fachaustausch teil und freue mich über die vielen neuen Kontakte, die ich sammeln konnte. Mit der Unternehmenspräsentation habe ich nicht nur die Möglichkeit, die zukünftigen Arbeitnehmer der Branche für unser Unternehmen zu interessieren, ich lerne auch viele andere Organisationen der Grenzregion kennen."

Bereits vor Abschluss des Projektes könne "InWest" einen gelungenen Wissenstransfer verbuchen, berichtet Prof. Dr. Wolfram Hardt, Inhaber der Professur Technische Informatik der TU Chemnitz und Leadpartner des Projekts. So hat man bereits mit dem tschechischen Projektpartner über einen möglichen international ausgerichteten gemeinsamen Masterstudiengang im Bereich Informatik gesprochen. "Ein Beweis für die erfolgreiche Zusammenarbeit deutsch-tschechischer Universitäten", betont Hardt.

Sämtliche Veranstaltungen der "InWest"-Kooperation fanden im geschichtsträchtigen Wissenstransferzentrum der Stiftung IBS statt. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Brikettfabrik "Erika" liegt inmitten des Lausitzer Seenlandes und wurde 2008 für rund zwei Millionen Euro saniert. Hardt betonte in diesem Zusammenhang die Relevanz des Gebäudes für "InWest": "Durch die ruhige Lage bildet das Wissenstransferzentrum einen exzellenten Ort für den ungestörten Wissenstransfer. Wissenschaftler und Studierende können im unteren Bereich des mit modernster Technik ausgestatteten Gebäudes Forschung und Networking betreiben und im zweiten Obergeschoss übernachten."

Weitere Informationen zur abschließenden Technologietransfer-Konferenz im Rahmen des Projekts InWest können unter http://www.in-we-st.eu eingeholt werden.

Kontakt: Dr. Ariane Heller, E-Mail ariane.heller@informatik.tu-chemnitz.de

(Autorin: Julia Reymann)

Katharina Thehos
10.12.2013

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