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Kluge Ideen aus Sachsen ausgezeichnet

Auf nach Leverkusen: Die "Jugend forscht"-Landessieger stehen fest, darunter auch Max Irmscher vom Chemnitzer Johannes-Kepler-Gymnasium, der von der Fakultät für Mathematik betreut wurde

Unter dem Motto "Deine Idee lässt dich nicht mehr los?" wurden am 23. März 2013 die Sieger des 23. sächsischen Landeswettbewerbs "Jugend forscht" in der Stadthalle Chemnitz gekürt. Die 31 Finalisten der regionalen Vorausscheide - Schüler und Studierende im Alter zwischen 14 und 20 Jahren - stellten ihre Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vor. Eine fachkundige Jury aus Lehrern, Dozenten und Wissenschaftlern wählte aus 26 Projekten neun Landessieger aus, die Sachsen vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 beim Bundeswettbewerb Jugend forscht in Leverkusen vertreten werden.

Landeswettbewerbsleiter Jens Reichel freute sich über hochwissenschaftliche Arbeiten und ausgefallene Ideen. "Die Themen, mit denen sich die jungen Forscher beschäftigen, werden immer komplexer. Neben dem Fachwissen ist aber auch die Fähigkeit zur öffentlichen Darstellung der Ideen wichtig. Ich bin froh, dass sowohl die Patenunternehmen als auch die Juroren diesen Bedarf mit einem Intensivtraining unterstützen", so Reichel.

Sächsischer Landessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik ist Max Irmscher vom Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz. Der 18-jährige Schüler stellte den Zusammenhang von Ratingänderungen und Ausfall von Krediten mathematisch dar. Bei der Berbeitung des Themas half Max Irmscher die Schulmathematik nicht viel weiter. Deshalb musste er sich erst das nötige Grundwissen aneignen. Dafür besorgte er sich ein Vorlesungsskript von Prof. Dr. Thorsten Schmidt von der Professur Finanzmathematik der TU Chemnitz. Und betreut wurde er fortan von dessen Mitarbeiter Frank Gehmlich. Die Idee seiner Forschung lässt Max Irmscher nun nicht mehr los, wie er in einem Gespräch mit den "Jugend forscht"-Veranstaltern verrät. Mit seiner Arbeit möchte er den Kapitalmarkt und die Risiken, die man beim Anleihekauf eingeht, etwas verständlicher machen. Und dies scheint ihn sehr gut gelungen zu sein, denn er ist nicht nur der Landessieger in seinem Fachgebiet, er erhielt außerdem den Sonderpreis zu einem Forschungspraktikum am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern.

"Dass es in diesem Jahr erneut einer unserer Schüler bis ins Bundesfinale von Jugend forscht geschafft hat, ist für unser Gymnasium ein toller Erfolg", sagt der Projektverantwortliche des Johannes-Kepler-Gymnasiums Chemnitz Joachim Schwind. "Aber auch an diesem Ergebnis zeigt sich einmal mehr wie wichtig es ist, im engen Schulterschluss von Gymnasium und Universität Begabungen zu fördern", ergänzt Schwind. Gemeinsam mit den Betreuern an der Fakultät für Mathematik der TU drückt er nun Max Irmscher die Daumen für das Bundesfinale in Leverkusen.

Mario Steinebach
23.03.2013

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