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Qualität - Made in Chemnitz

Professur Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung ermöglicht Zusatzausbildung im Qualitätsmanagement - Angebot besteht an der TU seit 15 Jahren

  • In den vergangenen 15 Jahren wurden an der TU Chemnitz bei Vorlesungen, Übungen, Praktika und Workshops mehr als 120 Studenten zum "DGQ-Quality Systems Manager Junior" ausgebildet. Foto: Professur für Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung

Jetzt schon an die Bewerbung nach dem Studium denken? Ja, weil fundierte Kenntnisse Zeit brauchen! Deshalb will die Professur für Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung bereits heute damit anfangen, der Bewerbung der TU-Studierenden das gewisse Extra zu verleihen, damit sie nicht einfach auf dem Stapel landet, sondern mit dem Nachweis einer Zusatzqualifikation im Qualitätsmanagement besondere Beachtung findet.

Die Bedeutung des Qualitätsmanagements wächst in allen Wirtschaftszweigen. Weltweit sind über eine Million Unternehmen in 175 Ländern nach ISO 9001 zertifiziert, davon über 45.000 Unternehmen in Deutschland. Viele Branchen, angefangen von der Automobilproduktion, den Maschinenbauunternehmen über Dienstleister bis zu Sportstätten, setzen das Fachwissen im Qualitätsmanagement voraus, vor allem bei Jungingenieuren als Absolventen einer Technischen Universität.

Die Professur für Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung an der Fakultät für Maschinenbau ermöglicht es, studienbegleitend und kostengünstig eine Zusatzqualifikation auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements zu erwerben. Das Modell DGQ-Quality Systems Manager Junior, einem von der Deutschen Gesellschaft für Qualität initiierten und von Hochschulen getragenem Konzept, ist auch europaweit durch die European Organization for Quality (EOQ) anerkannt.

Die Ausbildung an der Professur erstreckt sich über zwei Semester, wobei ein Einstieg jederzeit möglich ist. Im Rahmen von Vorlesungen, Übungen und Praktika werden neben dem notwendigen Wissen zum Qualitätsmanagement auch Inhalte bezüglich Umweltmanagement, Messtechnik, statistischen Methoden und Prüfplanung vermittelt. Als Ergänzung zu diesem Fachwissen werden Workshops zur Weiterentwicklung der Soft Skills, wie Moderation, Gruppenarbeit, Präsentation und Projektmanagement durchgeführt. Abgerundet wird die Ausbildung durch die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements, die auch praxisnah mit einem Unternehmen erarbeitet werden kann. Viele dieser Ausbildungsinhalte sind bereits in den Studiengängen des Maschinenbaus, der Automobilproduktion, des Wirtschaftsingenieurwesens oder des Sports Engineering enthalten. Grundsätzlich können aber Studierende aller Fachrichtung diese Zusatzausbildung absolvieren.

Die TU Chemnitz ist eine von nur 13 Hochschulen deutschlandweit, die diese Erweiterung zum Hochschulabschluss anbietet. In den vergangenen 15 Jahren wurden an der TU schon mehr als 120 Studenten zum "DGQ-Quality Systems Manager Junior" ausgebildet.

Für das Wintersemester sind noch einige Plätze zu vergeben. Der Einführungs-Workshop findet am 23. Oktober 2012 um 17.15 Uhr im Rühlmann-Bau an der Reichenhainer Straße 70, Raum B102, statt.

Weitere Informationen unter http://www.tu-chemnitz.de/mb/FertMessTech/ausbildung/zusatzquali.php und bei Dr. Sophie Gröger bzw. Juliane Schuldt, Telefon 0371 531-37713, E-Mail juliane.schuldt@mb.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Juliane Schuldt)

Katharina Thehos
18.10.2012

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