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Uni aktuell Schüler

Von Quarkleim und unsichtbarer Tinte

Experimente für Kinder jeden Alters: Kreativzentrum der TU Chemnitz öffnet auch in den Sommerferien seine Pforten

  • Johannes Gerstenberg, Student der TU Chemnitz, erklärt den Kindern, warum sich Salz in Wasser auflöst. Foto: Jonas Martin
  • Der siebenjährige Martin Rüffer staunt über die sich scheinbar fortbewegende "Pharaoschlange". Foto: Jonas Martin
  • Die neunjährige Luise Kehr testet den "Kugelwettlauf" im "Future Campus". Foto: Jonas Martin
  • Martin Rüffer steuert den kleinen Roboter über den Parcours im Kreativzentrum. Foto: Jonas Martin
  • Der elfjährige Florian Hirche bringt einen alten Trabantmotor zum Laufen. Foto: Jonas Martin
  • Martin Rüffer wird von der Riesenseifenblase umschlossen. Foto: Jonas Martin

Von der Apfelbatterie bis zum begehbaren Kaleidoskop, vom Zauberspiegel bis zu unsichtbarer Tinte - all das gibt es zu entdecken im Kreativzentrum der TU Chemnitz. Der "Future Campus" des Kreativzentrums bietet dauerhaft Experimente aus der Physik, Chemie, Mathematik und Informatik sowie dem Maschinenbau für Schüler an.

Auch in der zweiten Woche der Sommerferien haben sich am Donnerstagvormittag wieder Schüler aus den Klassen zwei bis sechs trotz des Sommerwetters auf den Weg ins Kreativzentrum gemacht. "Selbst aus Schwarzenberg waren gestern zwei Großeltern mit ihrem Enkel hier", ergänzt Veronika Mühlhausen, Ansprechpartnerin des Kreativzentrums, begeistert. Jonathan Kehr (12 Jahre), antwortet auf die Frage, warum er in den Ferien hier sei: "Ich interessiere mich sehr für Technik und kenne mich da schon aus."

Die Kinder können im Kreativzentrum, durch Studenten der TU betreut, den ganzen "Future Campus" entdecken. Letzte Woche gab es zusätzlich mathematische Knobeleien, diese Woche waren es chemische Experimente, die von der Professur für Anorganische Chemie um Prof. Dr. Heinrich Lang bereitgestellt und fachlich von Chemikerin Natalia Rüffer begleitet wurden. Ein Ziel ist es dabei, dass selbst die Kleinen weitgehend selbstständig die ungefährlichen Experimente durchführen. Eine besondere Schwierigkeit ist aber, "dass die Schüler aller Altersklassen die Experimente und Erklärungen der Betreuer, das heißt der Studenten, verstehen", so Mühlhausen. Die Kinder können im Kreativzentrum den ganzen Tag verbringen oder auch nur einige Stunden experimentieren. Eine Anmeldung ist dabei nur für größere Gruppen unbedingt notwendig. "Als Ergebnis können die Schüler am Ende ein Heft mit ihren notierten Beobachtungen und den hergestellten Produkten, wie einen Quarkleim, aus den Experimenten mitnehmen", ergänzt Mühlhausen.

"Sehr gern probieren die jüngeren Besucher das Fahrrad aus, mit dem sie Strom für eine Lampe und ein Radio erzeugen können, die Größeren interessieren sich schon mehr für die Motoren", so Mühlhausen. Die erwartungsvollen und interessierten Gesichter der Kinder geben ihr dabei Recht. Florian Hirche, Fünftklässler des Goethe-Gymnasiums, berichtet, ihm habe "besonders das Experiment gefallen, bei dem Kristalle gezüchtet werden".

Das Ziel des Kreativzentrums, das Interesse der Schüler für naturwissenschaftliche Berufe zu wecken, hat es an diesem Tag in jedem Fall erreicht. Die Kinder sollen spielerisch etwas lernen können und es soll die Neugier und das Interesse am Selbstlernen geweckt werden. Das Zentrum bietet ebenso Informationen für eine Berufs- bzw. Studienberatung an. Ergänzt wird dieses Konzept durch den "Future Truck", der durch Deutschland tourt und Einblicke in Naturwissenschaften und Technik genauso gewährt, wie in die Studienmöglichkeiten der TU Chemnitz.

Auch ältere Schüler können auf dem "Future Campus" chemisch und physikalisch an anspruchsvolleren Aufgabenstellungen experimentieren. Es sollte also für jede Altersgruppe etwas dabei sein. Ein Grund mehr, dem Kreativzentrum auch in den Ferien einen Besuch abzustatten. Dem können die Schüler, die dabei waren nur beipflichten.

Der "Schülercampus" der TU Chemnitz bietet neben den Angeboten im Kreativzentrum weitere Veranstaltungen in den Sommerferien für Experimentierfreudige an, um so unter anderem die Welt der Roboter- und Lasertechnologie zu entdecken.

Ansprechpartnerin im Kreativzentrum: veronika.muehlhausen@verwaltung.tu-chemnitz.de
Angebote des Kreativzentrums und des Schülercampus: http://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/bmbf/schuelercampus/angebote.php

(Autor: Jonas Martin, Schülerpraktikant des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums Chemnitz)

Katharina Thehos
03.08.2012

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