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Erste Ansprechpartner für ausländische Studierende

Im Patenprogramm der TU Chemnitz werden die Prinzipien "Studenten für Studenten" und "Multikulturalität" gelebt

  • Das Patenprogramm der TU Chemnitz berät internationale Studierende und vermittelt ihnen Paten. Julia Werner ist Mentorin, Erasmus-Student Evgeni Barzashki kommt aus Bulgarien. Foto: Christian Schenk
  • Aktuell beteiligen sich 115 ausländische Studierende am Patenprogramm, das vom Internationalen Universitätszentrum koordiniert wird. Foto: Christian Schenk
  • Im Keller des Studentenwerkes im Thüringer Weg 3 befindet sich das Materialbüro. Hier erhält auch Sanjeeva Rao Byra aus Indien von TU-Student Christian Werner (r.) eine Grundausstattung für die Küche. Foto: Christian Schenk

Immatrikulation, Behördengänge oder die Erstausstattung für das Wohnheimzimmer. Das sind Dinge, mit denen Neuankömmlinge an der TU Chemnitz konfrontiert sind. In dem Anreise- und Materialbüro des Patenprogrammes der Universität kümmern sich Julia Werner, Sandra Hofmann und Christian Werner als Mentoren um die Anliegen ausländischer Studierender. "Neben der Vermittlung von Patenschaften zwischen internationalen und deutschen Studenten stellen wir ebenfalls Informationen für die Erledigung von Formalitäten und bei Behördengängen bereit, die meist in Begleitung eines deutschen Studenten getätigt werden. Zudem helfen wir bei Fragen und Problemen und bei der Orientierung auf dem Campus und in Chemnitz", erklärt Hofmann die Hauptaufgaben des Patenprogrammes.

Im Keller des Studentenwerkes im Thüringer Weg 3 befindet sich das Materialbüro. Dort ist alles aufbewahrt, was Studenten für den Haushalt brauchen. Egal ob Besteck, Bettbezug oder sogar ein Brotbackautomat - hier können sich internationale Studenten ausleihen, was sie für die Erstausstattung benötigen. Studenten, die aus Chemnitz wegziehen, können hier brauchbaren Hausrat abgeben, um damit Neuankömmlinge zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt des Patenprogrammes liegt in der Organisation von Veranstaltungen für die ausländischen Studierenden. "Dazu gehört die Orientierungswoche am Anfang des Semesters. Unter anderem können sich die Studenten bei einem `Welcome Dinner´ besser kennenlernen. Wir planen auch Ausflüge am Wochenende in Chemnitz und Umgebung", erklärt Julia Werner.

Noch bevor die ausländischen Studenten ihr Studium an der TU Chemnitz beginnen, organisiert das Patenprogramm die Auswahl der Paare von ausländischen und deutschen Studenten. Dabei gehen die Mentoren nach bestimmten Kriterien vor: "Wir wählen die Paare nach ihren Interessen, dem Studiengang und Sprachkenntnissen aus, damit beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren", so Hofmann. Die Studierenden stammen beispielsweise aus Polen, Italien, Türkei oder Spanien. Im Rahmen des ERASMUS-Programmes bleiben sie für ein oder zwei Semester an der Universität. Um die Studierenden ebenso beim Verbessern der deutschen Sprachkenntnisse zu unterstützen, gibt es auf der Webseite des Patenprogrammes ein Tandemangebot. Dort können Studenten Sprachen angeben, die sie beherrschen oder lernen möchten. So wird gegenseitiges Erlernen der Sprache und Kultur möglich.

Das Patenprogramm wird koordiniert vom Internationalen Universitätszentrum (IUZ) der TU Chemnitz und ist eine Initiative von Studenten für Studenten. Im Wintersemester 2011/12 haben sich 162 Studenten auf der Webseite des Patenprogrammes angemeldet, im aktuellen Sommersemester 115 und für das kommende Wintersemester liegen schon jetzt 35 Anmeldungen vor.

Weitere Informationen zum Patenprogramm: http://www.tu-chemnitz.de/international/incoming/patenprogramm/

(Autorin: Maria Lange)

Katharina Thehos
09.07.2012

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