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Sturzgefahr auf nassem Kopfsteinpflaster

TU-Studentin Romy Kasper startete bei "De Drentse 8 van Dwingeloo" und beim Weltcup "Ronde van Drenthe" in Holland in die neue Saison und hat 2. Weltcup-Rennen in Italien und Flanderrundfahrt im Fokus

Die Chemnitzer Radsportlerin Romy Kasper hat am 8. März 2012 beim Rennen "De Drentse 8 van Dwingeloo" eine Spitzenplatzierung verpasst. Nach 142 Kilometern belegte Kasper, die in diesem Jahr für das russische Profiteam "RusVelo" fährt, den 14. Platz. In der Sprintwertung belegte sie hinter Trixi Worrack den zweiten Platz. "Das Rennen lief super, auch wenn wir von starkem Wind, Regen und Hagel begleitet wurden. Leider war ich in der Endphase in der Spitzengruppe zu weit hinten, sonst wäre noch mehr drin gewesen", resümiert die 23-Jährige.

Am Samstag folgte dann bei typischem holländischen Frühjahrswetter - also Kälte und Regen - der Weltcupauftakt bei der traditionellen "Ronde van Drenthe". Kasper ging mit viel Selbstbewusstsein in das erste wichtige Rennen der Olympiasaison. Auf den 133 Kilometern meist sehr schmalen Straßen mussten 15 Kilometer Kopfsteinpflaster bewältigt werden. "Auf diesen Kopfsteinpflasterpassagen bildete sich eine 25-köpfige Spitzengruppe, in der auch ich vertreten war", berichtet Kasper und fügt hinzu: "Leider fehlte mir auf den letzten Kilometern etwas Glück, denn ich musste mich in der entscheidenden Phase 15 Kilometer vor dem Ziel nach einem Defekt mit viel Kraft wieder zurück in die Spitzengruppe kämpfen." Zu guter Letzt konnte Kasper in einem turbulenten Zielsprint nur mit Hilfe einer artistischen Einlage einen Sturz vermeiden, nachdem eine Konkurrentin ihr Vorderrad touchierte. "Alles in allem bin ich aber mit dem 13. Platz zufrieden, auch wenn ich weiß, dass eine Top-10-Platzierung drin gewesen wäre. Nun kann ich aber mit einem guten Gefühl und viel Selbstbewusstsein in die nächsten Wettkämpfe gehen", so Kasper nach dem Rennen. In zwei Wochen folgt der 2. Weltcup in Italien. Und am 1. April nimmt sie an der traditionellen Flandernrundfahrt teil.

Kasper studiert seit 2008 an der TU Chemnitz im Bachelor-Studiengang Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport und erhält Unterstützung durch das Programm "Partnerhochschule des Spitzensports". 2011 holte sie im Teamzeitfahren bei den Weltspielen der Studierenden - der Universiade in China - die Bronzemedaille.

Mario Steinebach
12.03.2012

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