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  • Der stellvertretende Leiter des Internationalen Universitätszentrums der TU Chemnitz, Dr. Wolfgang Lambrecht (2.v.r.), nimmt die Urkunde und Gratulationen der Wettbewerbausrichter Prof. Dr. Helmut Schwarz (Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, 1.v.r.), Dr. Arend Oetker (Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, 1.v.l.) und Prof. Dr. Sigmar Wittig (Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom Stiftung, 2.v.l.) entgegen. Foto: Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Bild: Alexander von Humboldt-Stiftung
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Aus dem Ausland und doch an der TU Chemnitz zu Hause

Preisgekröntes "Welcome Centre"-Konzept - TU Chemnitz erhielt am 20. Januar 2011 Auszeichnung anlässlich des Neujahresempfangs der Alexander von Humboldt-Stiftung in Berlin

Internationale Wissenschaftler sollen sich an der Technischen Universität Chemnitz von Anfang an zu Hause fühlen. Aus diesem Grunde wurde bereits vor elf Jahren unter dem Dach des Internationalen Universitätszentrums der TU Chemnitz ein "Welcome Centre" eingerichtet, das ausländische Wissenschaftler vor der Anreise und während ihres Aufenthaltes an der TU Chemnitz berät und unterstützt sowie gastgebenden Instituten der Universität in organisatorischer Hinsicht zur Seite steht.

Um diese Angebote noch vielfältiger gestalten zu können und damit die Attraktivität der TU Chemnitz im globalen Wettbewerb um die "besten Köpfe" weiter zu steigern, hat sich die Universität an der dritten Runde des Wettbewerbes um einen Ausbau bereits vorhandener "Welcome Centres" an deutschen Universitäten, ausgeschrieben durch die Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Deutschen Telekom Stiftung, beteiligt und konnte sich zusammen mit sechs weiteren Hochschulen gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Als Auszeichnung erhält die TU Chemnitz eine Prämie von 10.000 Euro, mithilfe derer sie künftig insbesondere das Angebot an Weiterbildungsveranstaltungen für ausländische Wissenschaftler an der Einrichtung kundenorientiert erweitern und noch vielfältiger gestalten will.

Im Rahmen des Neujahresempfangs der Alexander von Humboldt-Stiftung am 20. Januar 2011 im Gebäude der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin wurde der TU Chemnitz gemeinsam mit den Universitäten Bielefeld, Erlangen-Nürnberg, Göttingen, Heidelberg, Köln sowie der TU München die Auszeichnungsurkunde überreicht. In der Begründung dazu hieß es, dass die TU Chemnitz "ein besonders überzeugendes Konzept zur Integration und Unterstützung international mobiler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgelegt" habe, welches "nach Überzeugung der Jury dazu beitragen" werde, "dass sich international mobile Wissenschaftler willkommen fühlen und sich unter besten äußeren Bedingungen ganz auf ihre Forschung konzentrieren können."

Die offizielle Auszeichnung als eines der besten "Welcome Centres"-Konzepte Deutschlands ist für die TU Chemnitz Ehre und Ansporn zugleich, auf Basis des bisher schon Erreichten weiter aufzubauen und noch mehr Wissenschaftler aus dem Ausland für die Universität, aber auch für die Stadt und die Region Chemnitz zu begeistern.

(Autor: Dr. Wolfgang Lambrecht, Internationales Universitätszentrum der TU Chemnitz)

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Mario Steinebach
01.02.2011

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