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Schüler experimentieren um die Wette

80 Gymnasiasten stellen am 12. Juli 2005 beim Chemiewettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" ihr Können unter Beweis

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Die Teilnehmer des Chemiewettbewerbs experimentieren auch im Labor. Foto: Christine Kornack

Der Chemiewettbewerb „Julius Adolph Stöckhardt“ hat an der TU Chemnitz eine lange Tradition. Bereits zum 17. Mal findet der Stöckhardt-Wettbewerb, der gemeinsam mit den Regionalschulämtern Chemnitz und Zwickau durchgeführt wird, an der Chemnitzer Uni statt. Am 12. Juli 2005 werden ab 9.30 Uhr etwa 80 Schüler - jeweils die zwei besten "Chemiker" einer Klasse – im Böttcher-Bau der TU, Straße der Nationen 62, Chemie-Hörsäle 153 und 232, gegeneinander antreten und ihr Können unter Beweis stellen.

Die Schüler, die alle aus 11. Klassen der Gymnasien der Regierungsbezirke Chemnitz und Zwickau kommen, müssen für den Wettbewerb unter dem Thema „Wasser als Ausgangsstoff und Reaktionsprodukt bei chemischen Reaktionen“ jeweils ein Experiment durchführen und außerdem eine Reihe von theoretischen Aufgaben lösen. Nach der Mittagspause findet von 13.15 Uhr bis 14.45 Uhr im Hörsaal 232 eine Experimental-Vorlesung statt. Zum Abschluss werden ab 14.55 Uhr die Siegerurkunden vom Stöckhardt-Wettbewerb-Verantwortlichen und betreuenden Chemnitzer Chemiker Prof. Dr. Heinrich Lang und Vertretern der Regionalschulämter Chemnitz und Zwickau überreicht. Großzügig gesponsert werden die Stöckhardt-Wettbewerbe durch die „Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz“, dem „Fonds der Chemischen Industrie“ und der „Gesellschaft Deutscher Chemiker“.

Hintergrund: Prof. Julius Adolph Stöckhardt

Benannt ist der Wettbewerb nach Prof. Julius Adolph Stöckhardt, der von 1839 bis 1847 am Vorläufer der heutigen Chemnitzer Uni Chemie lehrte, bevor er an die Forsthochschule in Tharandt ging, die heute zur TU Dresden gehört. Er war Autor des Lehrbuch-Klassikers "Schule der Chemie, versinnlicht durch einfache Experimente". Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und kam bis 1908 in 21 Auflagen heraus. Stöckhardt war auch der erste, der das Waldsterben durch Abgase von Hüttenwerken beschrieb und genau untersuchte. Neben dem Stöckhardt-Wettbewerb gibt es an der Chemnitzer Uni bereits seit 1982 einen Chemieclub Stöckhardt, der sich um Schüler der 9. bis 12. Klasse kümmert. Außerdem findet hier in jedem Jahr das Stöckhardt-Kolloquium statt, das sich vor allem der Umweltchemie widmet.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Heinrich Lang, Institut für Chemie der TU Chemnitz, Professur Anorganische Chemie, unter Telefon (03 71) 5 31 - 12 00, Fax (03 71) 5 31 - 18 33 oder per E-Mail heinrich.lang@chemie.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
07.07.2005

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