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Lauf-KulTour 2008 gestartet

Zwölf Studierende der TU Chemntiz machen den olympischen Gedanken rund um Deutschland erlebbar - Bis zum 24. August 2008 laufen sie Tag und Nacht

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Bild oben: Um 13.08 Uhr auf dem Chemnitzer Neumarkt: Startläufer Jan Rodewald wird von zahlreichen Fans verabschiedet. Bild unten: Am (b)Rennpunkt legen sich die Chemnitzer mächtig ins Zeug - beim Sieg im Städewettkampf winken 1.111 Euro für den Chemnitzer Rollhockey-Verein. Fotos: Mario Steinebach

Die Sonne schien, der Wind wehte leicht über den Marktplatz und die Stimmung war phänomenal. Genau um 13.08 Uhr - parallel zur Eröffnung der Olympischen Spiele - ist die Lauf-KulTour 2008 am Freitag auf dem Chemnitzer Marktplatz gestartet. Für elf Studenten und eine Studentin der TU Chemnitz geht es in den nächsten 16 Tagen - Tag und Nacht - einzig und allein um die Deutschlandumrundung per pedes im Uhrzeigersinn. Ihr Ziel ist, während der Zeit der Olympischen Spiele, 4.000 Kilometer zu erlaufen. Gemeinsam mit zahlreichen laufbegeisterten Fans haben sie der Entzündung des olympischen Feuers und somit auch dem Start ihres ungewöhnlichen Staffellaufs per pedes entgegengefiebert. Startläufer Jan Rodewald war vor Beginn noch etwas nervös, aber frohes Mutes: "Ich bin hoch motiviert bis in die letzte Haarspitze. Wir stehen hier mit unserer Sache, so wie wir es wollen, im Mittelpunkt. Die Leute beschäftigen sich mit der Lauf-KulTour und identifizieren sich hoffentlich auch mit ihr und mit dem, was sie vor hat und zwar die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. zu unterstützen." Seine ersten zehn Kilometer führen Rodewald nach Rabenstein. Für die einzige Frau im Team, Ivonne Panchyrz, startet der Staffellauf um 18 Uhr heute Abend.

Von Sachsen aus führt die Lauf-KulTour durch den Bayerischen Wald ins Alpenvorland, an den Bodensee, dann wieder in Richtung Norden nach Mainz, in das Ruhrgebiet bis hinauf nach Hamburg und an die Ostsee. Von dort geht es entlang der Oder-Neiße-Grenze über Zittau und Dresden zurück nach Chemnitz. Jeder der Läufer will täglich zweimal eine Stunde laufen. So wird die Staffel im Schnitt etwa zehn bis elf Kilometer pro Stunde unterwegs sein. Während der Tour rollt neben dem jeweilige Staffelläufer als Navigationshilfe ein Radfahrer.

Neu in diesem Jahr ist der Städtewettkampf. In sechs ausgewählten Städten gibt es entlang der Route spezielle (b)Rennpunkte. An diesen begeben sich Einwohner der jeweiligen Stadt auf bereitgestellte Laufbänder. "Das Prinzip ist einfach: Nach zwölf Stunden werden die Kilometerstände der Laufbänder addiert. Der Höchstwert im Vergleich der Städte kassiert ein Preisgeld, welches für einen vorher bestimmten guten Zweck gespendet wird. Während auf den Laufbändern gelaufen wird, trifft einer der Sportler der Lauf-KulTour ein", so Katarina Werneburg, Pressesprecherin der Lauf-KulTour. Gemeinsam mit Dirk Lange berichtet sie tagtäglich per Videoblog und Tagebucheinträgen über den Stand der Tour auf der Homepage der Lauf-KulTour.

Das Team der Lauf-KulTour hat sich zum Ziel gesetzt, im olympischen Jahr neue Wege zu beschreiten, alte Vorurteile auszuräumen und dem Verlangen und der Freude an der gemeinsamen Bewegung einen Namen zu geben. Zudem unterstützen die TU-Studierenden mit ihren Beinen die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. "Wir wollen in diesen 16 Tagen mit unserer Spendeninitiative die Menschen unterstützen, die der Fähigkeit, sich frei zu bewegen, beraubt wurden oder diese nie kennen lernen durften. Dabei hat jeder mit uns die Chance, diesen guten Zweck zu unterstützen", so Dirk Lange, Begründer des Extremlauf-Sportevents. Man wird gespannt sein, wie fit Chemnitz und die anderen Städte im Vergleich sind und wer am Ende den Städtekontest für sich entscheidet.

Die Lauf-KulTour im Internet: http://www.lauf-kultour.de

(Autorin: Carina Linne)

Katharina Thehos
08.08.2008

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