Vorgestellt: Drei Hüterinnen des Erbes von Karl Schmidt-Rottluff
Ausstellung in der Universitätsbibliothek Chemnitz würdigt vom 12. bis zum 30. Oktober 2026 das Wirken von Brigitte Pfüller, Sonja Oehlschläger und Dr. Florence Thurmes für den berühmten Brücke-Künstler
Der Maler, Grafiker und Plastiker Karl Schmidt-Rottluff (1984-1976) gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus. In seiner Heimatstadt Chemnitz ist sein Name allgegenwärtig – insbesondere in den Kunstsammlungen Chemnitz mit ihren etwa 490 Werken des Künstlers, in der sanierten Wohnmühle in Rottluff oder im Karl-Schmitt-Rottluff-Gymnasium. Und auch an der Technischen Universität Chemnitz wird ab 12. Oktober 2026 das berühmte Mitglied der Künstlergruppe Brücke ins Licht der Öffentlichkeit gerückt – und nicht nur er.
Eine Ausstellung im 1. Obergeschoss der Universitätsbibliothek, Straße der Nationen 33, würdigt auch das Engagement von drei Frauen, die das Erbe des Künstlers bewahren. Dies sind Brigitte Pfüller für den 2014 gegründeten Förderverein zur Rettung der Wohnmühle, dem Karl Schmidt-Rottluff e. V., Sonja Oehlschläger für die Stiftung zu Ehren von Schmidt-Rottluff und Dr. Florence Thurmes, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, welche das ausgebaute Wohnhaus an der Limbacher Straße 382 als Museum betreibt. Gestaltet wurde die Ausstellung von der Galerie denkART.
Eröffnet wird die Ausstellung am 12. Oktober 2026 um 16 Uhr. Moderiert wird die Veranstaltung von Diana Kopka, Abteilungsleiterin Malerei und Plastik der Kunstsammlungen Chemnitz.
Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober 2026 zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek (Montag bis Samstag, 8 bis 22 Uhr) im Ausstellungsbereich im 1. Obergeschoss zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erteilt Stephan Luther, E-Mail stephan.luther@bibliothek.tu-chemnitz.de, Telefon +49 371 531-32694.
Mario Steinebach
07.10.2026