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Grenzen abbauen durch grenzüberschreitende Kooperation

TU Chemnitz bewirbt sich gemeinsam mit sieben weiteren Partneruniversitäten als „European Cross Border University“

Die Technische Universität Chemnitz hat als Teil eines Konsortiums, bestehend aus der Bialystok University of Technology (Polen), der University of Craiova (Rumänien), der University of Girona (Spanien), der University of Lleida (Spanien), der University of Perpignan Via Domitia (Frankreich), der Rezekne Academy of Technologies (Lettland) sowie der University of Ruse (Bulgarien) eine Bewerbung unter dem Titel „UNIVERS“ zur Förderung als „European Cross Border University“ eingereicht. Die Bewerbung erfolgte im Rahmen des ERASMUS+ Programms „European Universities“ der Europäischen Union.

Sowohl die TU Chemnitz als auch ihre Partner-Universitäten im Rahmen von UNIVERS eint die Erfahrung als Universitätsstandort im grenznahen Raum. Diese gemeinsame Erfahrung schafft die Grundlage für eine einzigartige Kooperation, die auf dem intensiven Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ressourcen im Wechselspiel mit den Standortfaktoren in Grenznähe gründet. „Die Bewerbung als ‚European Cross Border University‘ fügt sich sehr gut in unsere Internationalisierungsstrategie ein und macht zugleich deutlich, dass wir eine äußerst internationale und weltoffene Universität sind“, betont der Rektor der TU, Prof. Dr. Gerd Strohmeier. „Mit diesem gemeinsamen Schritt möchten wir unsere Ressourcen bündeln und zum einen entscheidende Impulse zur erfolgreichen Entwicklung der grenznahen Regionen unserer Partnerstandorte geben, aber auch einen Beitrag zum Verständnis der Dynamik grenznaher Gebiete und damit auch einen Beitrag zum engeren Zusammenhalt der Europäischen Union leisten. Unser Ziel ist es, Referenzlösungen für diese besondere soziale, ökonomische, kulturelle und akademische Situation zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. Maximilian Eibl, Prorektor für Lehre und Internationales an der TU Chemnitz.

Schlüsselfaktoren grenznaher Regionen – Europäische Gemeinschaft als Ganzes   

Grenznahe Gebiete haben eigene Schlüsselthemen, die diese besonderen Regionen und damit auch die Europäische Union als Wertegemeinschaft verschiedener Nationen und Kulturen prägen. Dazu gehören unter anderem Migration, Identität, Tourismus, vergleichendes Recht, Bildung und Ausbildung sowie weitere Faktoren. Die Kooperation der acht Partner im Rahmen von UNIVERS sieht vor allem sieben Arbeitsfelder vor, in denen das Konsortium seine gemeinsamen Ressourcen bündeln will, um für diese Schlüsselthemen Referenzlösungen zu schaffen. Diese Arbeitsfelder sind:

  • Gemeinsame akademische Verwaltungsstrukturen
  • Nachhaltigkeit
  • Innovatives Studium
  • Soziale und ökologische Verantwortung
  • Lebenslanges Lernen
  • Forschung
  • Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft  

Die Zusammenarbeit im Rahmen von UNIVERS wird unter anderem die Erarbeitung gemeinsamer Studienprogramme, den Austausch von Studierenden und Beschäftigten sowie grenzüberschreitende Forschungs- und Transferprojekte beinhalten. Es geht um den Erwerb von Schlüsselkompetenzen, um den Herausforderungen grenznaher Gebiete auf sozialer, ökonomischer, ökologischer und wissenschaftlicher Ebene zu begegnen – ein Beitrag für die universitären Partner und die Regionen vor Ort, aber auch für die Europäische Union als Ganzes.

Mario Steinebach
26.02.2020

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