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Pressemitteilung vom 19.07.2012

Deutschlandweit nachgefragte Fächerkombination

Neuer Bachelor-Studiengang Biomedizinische Technik startet zum Wintersemester 2012/13 an der TU Chemnitz in enger Kooperation mit dem Klinikum Chemnitz

+ + + Pressetermin: 20. Juli 2012, 15 Uhr, Klinikum Chemnitz + + +

Der demographische Wandel und der steigende Bedarf an individuellen Gesundheitsleistungen machen die Medizintechnik zu einer der innovativsten und am stärksten wachsenden Branchen in Deutschland. Fortschritte in der medizinischen Diagnostik, der Therapie und Rehabilitation wurden erst durch die schnell voranschreitende Entwicklung in der Elektrotechnik und Elektronik sowie der Informatik möglich. Der neue Bachelor-Studiengang Biomedizinische Technik, der im Oktober 2012 an der Technischen Universität Chemnitz in enger Kooperation mit der Klinikum Chemnitz gGmbH startet, bietet eine breite und fundierte Grundlagenausbildung auf den Gebieten der Elektro- und Mikrosystemtechnik, der Informatik und Messdatenverarbeitung sowie der Medizin und Medizintechnik. "Diese Fächerkombination ist derzeit deutschlandweit einzigartig", versichert der Studiengangsverantwortliche Prof. Dr. Jan Mehner, Inhaber der Professur für Mikrosystem- und Gerätetechnik an der TU. "Der Studiengang trägt sowohl den Anforderungen der Krankenhäuser als auch der Medizintechnikhersteller Rechnung, die verstärkt Ingenieure für ihr Fachgebiet nachfragen", so Mehner. Berufliche Perspektiven bestehen in Unternehmen der Medizintechnikbranche, in Forschungseinrichtungen und Krankenhäusern, der Qualitätssicherung, Risikoanalyse und der Beratung von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten.

"Innovative und zukunftsweisende medizinische Geräte sind heute wichtiger Bestandteil fast jeder Behandlung. Hierzu zählen beispielsweise das 3D- und 4D-Ultraschall, intelligente Herzschrittmacher und Defibrillatoren, implantierbare Mikrosysteme und telemedizinische Systeme zur Patientenüberwachung", sagt Prof. Dr. Johannes Schweizer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I des Klinikums Chemnitz. Im Rahmen seiner Honorarprofessur Telekardiologie an der TU Chemnitz wird er insbesondere die Diagnostik, Prävention und Behandlung von Herzerkrankungen in den Mittelpunkt stellen.

Der sechssemestrige Studiengang Biomedizinische Technik ist zulassungsfrei und startet in der Regel im Wintersemester. Voraussetzung für die Einschreibung ist die allgemeine Hochschulreife. Um den Start in das Studium zu erleichtern, können die angehenden Studierenden an einem Vorbereitungskurs teilnehmen. Das letzte Semester des Studiengangs ist für ein achtwöchiges Praktikum und die Abschlussarbeit vorgesehen. Beide Studieninhalte können in Absprache mit dem betreuenden Hochschullehrer auch in Form eines Auslandssemesters erfolgen.

Ein aufbauender viersemestriger Masterstudiengang Biomedizinische Technik an der Technischen Universität Chemnitz ist in Vorbereitung. "Im Bachelor- und vor allem im Masterstudium werden die Studenten an aktuelle Forschungsthemen herangeführt. Schwerpunkte sind Mikrosysteme für die Medizin und Bioanalyse, bildgebende Verfahren, Biosignalverarbeitung und Sensoren für die Diagnose und Rehabilitation", so Prof. Mehner. Eingebettet sei dieser Studiengang in das "Life Science Engineering"-Konzept der TU Chemnitz.

Weitere Informationen erteilen Prof. Dr. Jan Mehner, Telefon 0371 531-24430, E-Mail jan.mehner@..., und der Fachstudienberater Dr. Jürgen Bräuer, Telefon 0371 531-35093, E-Mail juergen.braeuer@....

Informationen zum Studiengang im Internet:
http://www.tu-chemnitz.de/studium/studiengaenge/bachelor/ba_biomedtechnik.php

Hinweis für Fotografen und Kamerateams: Im Klinikum Chemnitz, Bürgerstraße 2, haben Sie am 20. Juli 2012 um 15 Uhr im Herzkatheterlabor der Klinik für Innere Medizin I (Haus 2, Erdgeschoss) die Gelegenheit zum Fotografieren und Filmen. Zudem stehen Ihnen Prof. Dr. Johannes Schweizer und Prof. Dr. Jan Mehner als Gesprächspartner zur Verfügung.
  • Blick in einen vollbesetzten Hörsaal.

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