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Pressemitteilung vom 23.03.2010

So kommen Gymnasiasten auf Erfolgskurs

So kommen Gymnasiasten auf Erfolgskurs
Die TU Chemnitz und das Georgius-Agricola-Gymnasium Chemnitz wollen künftig noch intensiver kooperieren, um Schüler an ein Studium heranzuführen

Die Technische Universität Chemnitz und das Georgius-Agricola- Gymnasium in Chemnitz rücken am 26. März 2010 noch enger als bisher zusammen. TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes und der Schulleiter des Gymnasiums, Studiendirektor Erhard Hänel, unterzeichnen an diesem Tag eine Rahmenvereinbarung zur Kooperation zwischen beiden Einrichtungen. Ziel ist es, begabte Schüler in den Natur- und Technikwissenschaften sowie in den Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften gezielt zu fördern und an ein Studium auf diesen Gebieten heranzuführen. Dazu zählen neben Praktika auch Projekt- und Laborarbeiten und die so genannte "Besondere Lernleistung" (BeLL), die an sächsischen Gymnasien in das Abitur eingebracht werden kann. Die Schüler arbeiten sich dabei eigenständig in ein Fachgebiet ein und lernen, Fragestellungen wissenschaftlich zu bearbeiten. "Eine Kooperation mit außerschulischen Partnern wie zum Beispiel mit der TU Chemnitz ist dabei für beide Seiten ein Gewinn", erklärt Hänel.

In der Vergangenheit habe sich das enge Miteinander zwischen der TU und dem Agricola-Gymnasium schon oft ausgezahlt. So besuchten zum Beispiel mehrere Schulklassen das Schülerlabor "Wunderland Physik" oder Schauvorlesungen der Chemnitzer Uni. In den Ferien absolvierten Schüler bereits Praktika an der TU. Und eine Schülerinnen des Gymnasiums wird derzeit beispielsweise innerhalb des so genannten "Girls'Tandem"-Projektes der TU, das der Berufs- und Studienorientierung dient, von einer Studentin betreut. Anfang des Jahres stellten sich Fünftklässler des Agricola-Gymnasiums auch in den Dienst der Wissenschaft. Im Forschungsprojekt zum neuen Fitnesstrend "Drums Alive" trommelten sie im Rahmen des Sportunterrichts auf Gymnastikbällen. Dabei wurden Puls und Laktatwerte der Probanden erfasst, ihr Atemgas analysiert, ihr subjektives Belastungsgefühl abgefragt sowie Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests durchgeführt.

In der Vergangenheit betreuten auch Mitarbeiter der TU Chemnitz am Agricola-Gymnasium mehrere ins Abitur eingehende "Besondere Lernleistungen". Einige wurden mit Lorbeeren bedacht - zum Beispiel mit dem Qimonda-Physikpreis. "Das Engagement der Betreuer der TU wird dadurch natürlich auch belohnt. Es unterstreicht zugleich, wie wichtig es unserer Universität ist, besondere Begabungen von jungen Menschen zu fördern", sagt Matthes. Deshalb werden die Vertragspartner bei Wettbewerben, Schulfesten, Tagen der offenen Tür, Projekttagen und öffentlichen Veranstaltungsreihen noch stärker als bisher kooperieren. Schüler erhalten zudem die Möglichkeit, an Lehrveranstaltungen und Schüler-AGs der TU teilzunehmen, Laborräume kennenzulernen und Teile der vorhandenen Infrastruktur mitzunutzen. Auch bei der Studienberatung wird die TU das Gymnasium unterstützen.

Weitere Informationen erteilen der Schulleiter des Georgius-Agricola- Gymnasiums Chemnitz, Erhard Hänel, Telefon 0371 38132-0, sowie an der TU Chemnitz die Referentin des Rektors mit Schwerpunkt Lehre und Studium, Olivia Harnisch, Telefon 0371 531-32269.


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