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Pressemitteilung vom 06.12.2007

Wie viel Chemie steckt in Lebensmitteln?

Wie viel Chemie steckt in Lebensmitteln?
20. Stöckhardt-Kolloquium an der TU Chemnitz thematisiert am 13. Dezember 2007 den Einfluss von Pflanzenschutzmitteln und Verpackungsmaterialien auf Lebensmittel

Gute Qualität zum kleinen Preis - was viele Verbraucher von Lebensmitteln fordern, können die Erzeuger kaum bieten. Um den Ertrag in der Landwirtschaft zu maximieren, kommen Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Zwar gibt es gesetzlich festgelegte Höchstwerte, wie viel Chemie in Lebensmitteln zurückbleiben darf, dennoch sind Verbraucher oft verunsichert. Beim 20-jährigen Jubiläum des Stöckhardt-Kolloquiums an der TU Chemnitz zeigen Chemiker, welche Gefahren von Pflanzenschutzmitteln und Verpackungsmaterialien ausgehen, aber auch wie sich Pflanzen selbst auf ganz ökologische Art schützen. Denn um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Agrarwirtschaft zu minimieren und den Pflanzenschutz zu ökologisieren, muss man zunächst die chemischen Strategien verstehen, die Pflanzen zur Abwehr ihrer Fressfeinde nutzen. Gefahr droht jedoch nicht nur vom Pflanzenschutz, sondern auch von modernen, hygienischen Verpackungen. Beispielsweise können chemische Zusatzstoffe, die die Kunststoffe weicher werden lassen, die Lebensmittel belasten.

Das Stöckhardt-Kolloquium zum Thema "Lebensmittel und Agrarchemie" ist eine Veranstaltung des Instituts für Chemie der TU Chemnitz, die gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker und dem Regionalverband Süd-Ost der Lebensmittelchemischen Gesellschaft durchgeführt wird. Prof. Dr. Wilhelm Boland vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Jena, Dr. Günther Kempe von der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen und Prof. Dr. Thomas Simat von der TU Dresden diskutieren über Gefahren und Chancen für die Produktion gesundheitlich unbedenklicher Lebensmittel. Diese 20. Auflage des Stöckhardt-Kolloquiums beginnt mit einem Kurzvortrag über den Namensgeber Prof. Julius Adolph Stöckhardt, gehalten von Prof. Dr. Günter Marx, der federführend das Stöckhardt-Kolloquium, den Chemie-Club sowie den Schüler-Chemiewettbewerb "Julius-Adolph-Stöckhardt" an der TU Chemnitz begründet hat.

Die Veranstaltung am 13. Dezember 2007 beginnt um 14 Uhr und findet im Universitäts-Teil Straße der Nationen 62, Hörsaal 232 statt.

Weitere Informationen zum Namensgeber des Kolloquiums Julius Adolph Stöckhardt: http://www.tu-chemnitz.de/chemie/stoeck/bio.php

Informationen zur Gesellschaft Deutscher Chemiker, Ortsverband Chemnitz: http://www.tu-chemnitz.de/chemie/synchem/GDCh/gdch.php

Weitere Informationen erteilt Juniorprofessor Dr. Matthias Lehmann, Telefon 0371 531-31205, E-Mail matthias.lehmann@chemie.tu-chemnitz.de.

-- Technische Universität Chemnitz Pressestelle Katharina Thehos, Wissenschaftsredakteurin

Straße der Nationen 62, Raum 185 D-09107 Chemnitz Phone ++49/371/531-32146 Fax ++49/371/531-10049 katharina.thehos@verwaltung.tu-chemnitz.de

Presseinformationen und Bildarchiv der TU Chemnitz: www.tu-chemnitz.de/tu/presse/


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