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Pressemitteilung vom 06.11.2006

Wie Dolmetscher tausende Programmierstunden retten

Wie Dolmetscher tausende Programmierstunden retten
Praxisnahe Tagung in Chemnitz zeigt, wie Software aus antiquierten in moderne Programmiersprachen übersetzt und in aktuelle Hard- und Softwareumgebungen integriert werden kann

Informations- und Kommunikationstechnologien entwickeln sich ständig weiter. Im Gegensatz dazu arbeiten viele Unternehmen mit veralteter Software. Der Grund ist, dass diese Systeme das gesamte, historisch gewachsene Know-how der Unternehmen verkörpern und durch jahrzehntelange Wartung stabil arbeiten. Auf der anderen Seite stehen diesen Vorteilen gravierende Nachteile wie hohe Wartungs- und Lizenzkosten, geringe Anpassungsflexibilität an moderne Technologien und rückläufiges Programmierwissen gegenüber. Die Softwaremigration ist eine wesentliche Möglichkeit, dieses Defizit zu überwinden und etablierte Softwaresysteme in modernen und flexiblen Umgebungen bereitzustellen. Softwaremigration beinhaltet neben der (teil)automatischen Konvertierung von Programmen aus antiquierten Programmiersprachen wie z.B. COBOL oder PL/I in moderne Konzepte wie C++ und Java unter anderem auch die Integration in neue Betriebsysteme, die Modernisierung von Datenhaltung und Benutzeroberfläche und letztendlich Änderungen in der Softwarearchitektur.

Neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Softwaremigration stehen am 23. und 24. November 2006 im Mittelpunkt einer Tagung im Hotel "Chemnitzer Hof" in Chemnitz. Im Fokus der Fachtagung "Reengineering Prozesse (Repro 2006)" liegt dabei der praktische Aspekt: Die Tagungsbeiträge beinhalten überwiegend Berichte und Erfahrungen aus Migrationsprojekten verschiedener Branchen (Automobilbau, Telekommunikation, Tourismus, Banken und Versicherungen). Außerdem werden auch Software-Werkzeuge zur Unterstützung der Migration demonstriert. Das Programm der Tagung: http://www.proetcon.de/migration06 . Die Tagung wird organisiert von der Chemnitzer Firma pro et con in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Software-Reengineering der Gesellschaft für Informatik (GI) und der Fakultät für Informatik der TU Chemnitz.

Über die Organisatoren: pro et con ist Technologieführer auf dem Gebiet der Softwaremigration und hat erfolgreich Migrationsprojekte für Firmen wie MAN Nutzfahrzeuge, Heidelberger Druckmaschinen und Amadeus Germany realisiert. Die FG Software-Reengineering der GI ist die Fachvertretung für alle Aspekte des Software- Reengineering, einen Schwerpunkt bildet die Softwaremigration. An der Professur Informationssysteme und Softwaretechnik der TU Chemnitz werden mit der Softwaremigration verwandte Forschungsthemen bearbeitet ( http://www.tu- chemnitz.de/informatik/ISST ).

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Petr Kroha, Inhaber der Professur Informationssysteme und Softwaretechnik, Telefon (03 71) 5 31 - 31 668, E-Mail: kroha@informatik.tu-chemnitz.de


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