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Pressemitteilung vom 06.07.2005

TU Chemnitz ist erneut aktivste Gründer-Uni Sachsens

TU Chemnitz ist erneut aktivste Gründer-Uni Sachsens
Existenzgründer-Wettbewerb "futureSAX" 2005: Keine andere Hochschule hat mehr Geschäftsideen vorzuweisen

(Sperrfrist: 6. Juli 2005, 18 Uhr)

Großes Lob für die Technische Universität Chemnitz: Im Rahmen des sächsischen Existenzgründer-Wettbewerbes "futureSAX" wurde die TU Chemnitz erneut als aktivste Hochschule und Forschungseinrichtung ausgezeichnet. Bereits im Vorjahr hatte die Chemnitzer Universität die meisten Businesspläne eingereicht. Am 06. Juli 2005 überreichte Dr. Frank Schmidt, Staatssekretär im sächsischen Wissenschaftsministerium, den mit 3.000 Euro dotierten Hochschulsonderpreis an TU-Rektor Prof. Dr. Klaus- Jürgen Matthes. "Diese Auszeichnung unterstreicht einmal mehr das sehr gute Gründerklima an unserer Universität", so der Rektor.

Insgesamt 183 Geschäftsideen, Marketingkonzepte und Businesspläne konkurrierten im dritten Wettbewerbsjahr von "futureSAX" um den Sieg, davon 70 aus den sächsischen Hochschulen. 33 Einreichungen stammen dieses Jahr von der TU Chemnitz - so viele wie von keiner anderen sächsischen Hochschule. Auf den Plätzen folgen die TU Dresden mit 26, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden mit vier und die Universität Leipzig mit drei eingereichten Ideen. "Mit dem Hochschulsonderpreis wollen wir die sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen noch stärker dazu ermutigen, unternehmerisches Denken zu initiieren und zu fördern sowie Gründungsvorhaben - insbesondere in der Startphase - zu begleiten", erklärt Kerstin Trautmann, Prokuristin der Businessplan- Wettbewerb Sachsen GmbH.

Die zahlreichen Aktivitäten für Unternehmer werden vom Chemnitzer Professor für Unternehmensgründung Olaf Gierhake betreut. "Ich freue mich sehr, dass unser Engagement für Technologieunternehmer wiederholt so erfolgreich ist und Anerkennung findet", so Prof. Gierhake. Seit drei Jahren unterstützt er und sein Team technologieorientierte Unternehmen und Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen in Sachsen. Zu diesem Zweck wurde im Oktober 2002 das Unternehmernetzwerk SAXEED ins Leben gerufen, in dem bisher mehr als 100 junge Unternehmer in Südwestsachsen, davon 71 in Chemnitz, von erfahrenen Gründungsberatern unterstützt wurden.

Mit Erfolg, wie sich erneut zeigt. Von den eingereichten Geschäftideen, deren Urheber von SAXEED betreut wurden, landeten gleich zwei in den ersten beiden Phasen des Businessplan- Wettbewerbs in den "Top Ten": Das Team "planicsware" aus Chemnitz hat sich zum Ziel gesetzt, den Datenaustausch zwischen Maschinen und Industrieanlagen und deren Servicespezialisten zeitnah und zuverlässig zu realisieren. "Instandhaltungs- sowie Ferndiagnoseprozesse laufen dabei über sehr sichere und kostengünstige Internetverbindungen", erläutert Heiko Viertel, planicsware-Geschäftsführer und TU-Absolvent. Das zweite Team vom Sächsischen Institut für Oberflächenmechanik in Eilenburg, das von einem Physiker der TU Chemnitz gegründet wurde, verfolgt die Idee, Software und Dienstleistungen zur mechanischen Modellierung und Optimierung von Oberflächen im Nano- bis Makrobereich anzubieten. "Diese Software soll die Haltbarkeit hauchdünner Schichten bis hin zu Vorgängen in der Erdkruste berechnen", verspricht Institutschef Dr. Norbert Schwarzer.

Der Existenzgründer-Wettbewerb "futureSAX" im Internet: http://www.futuresax.de

Das Chemnitzer Gründer-Netzwerk SAXEED im Internet: http://www.saxeed.net

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Olaf Gierhake, Professor für Unternehmensgründung der TU Chemnitz, unter Telefon (03 71) 5 31 - 80 70 oder per E-Mail olaf.gierhake@mb.tu-chemnitz.de .


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