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Pressemitteilung vom 06.02.2004

Bildungsexperten diskutieren über Lernwelten der Zukunft

"Lebenslanges Lernen" in Mitteldeutschland
Bildungsexperten diskutieren in Zschopau über Lernwelten der Zukunft

Am 19. und 20. Februar 2004 dreht sich im Schloss Wildeck in Zschopau alles um das "Lebenslange Lernen in Mitteldeutschland". Vertreter 14 so genannter "Lernenden Regionen" in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen diskutieren neue Ansätze und Maßnahmen zur Förderung des Bildungszugangs und zur Erhöhung der Bildungsbeteiligung. Zahlreiche Modellprojekte werden vorgestellt, etwa Projekte zum Übergang von der Schule in den Beruf (Saalfeld- Rudolstadt), maßgeschneiderte Weiterbildung zusammen mit kleineren und mittleren Unternehmen (Dessau-Anhalt- Wittenberg), Projekte zum Aufbau neuer, mobiler Lernorte und Lernstützpunkte, insbesondere für den ländlichen Raum (Südwestsachsen), Projekte zur Verbesserung des Qualitätsmanagements in der Bildung (Leipzig), Maßnahmen zur Entwicklung neuer Lernformen und E-Learning-Projekte (Wirtschaftsraum zwischen Elbe und Elster).

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit dem Jahr 2000 bundesweit 73 "Lernende Regionen", in denen Akteure aus Bildung und benachbarten Politikfeldern zusammenarbeiten. "Ziel ist die Entwicklung einer regionalen Lernkultur, die lebensbegleitendes Lernen ermöglicht, die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsbereichen verbessert und dabei auch einen Beitrag zur stärkeren Integration benachteiligter Gruppen leistet", so Prof. Dr. Roland Schöne, Inhaber der Professur “Erwachsenenbildung und betriebliche Weiterbildung” an der TU Chemnitz und Projektleiter der Lernenden Region ”Bildungsforum Südwestsachsen”. Bis 2006 stehen für das Programm deutschlandweit voraussichtlich 118 Millionen Euro zur Verfügung. Davon stammen 51 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfond.

Mit der mitteldeutschen Bildungskooperation wird auf der Ebene des Bundes und der Länder eine neue Bildungslandschaft auf- und ausgebaut. Wesentliche Impulse dazu werden von den Konferenzbeiträgen des Parlamentarischen Staatssekretärs der Bundesministerin für Bildung und Forschung Christoph Matschie sowie hochrangigen Vertretern der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung und dem Projektträger für das Programm ”Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken erwartet”. Darüber hinaus soll die Integration der europäischen Dimension der Bildungsförderung in den Focus gestellt werden. Das vollständige Tagungsprogramm befindet sich im Internet unter: http://www.bildungsforum-sws.de

Einladung zur Pressekonferenz

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

am 19. Februar 2004 laden wir Sie um 14.30 Uhr zu einer Pressekonferenz in das Zschopauer Schloss Wildeck am Altmarkt ein. Gesprächspartner sind Christoph Matschie (Parlamentarischer Staatssekretär, BMBF) und Prof. Dr. Roland Schöne (TU Chemnitz). Themen sind unter anderem ”Lebenslanges Lernen im Kontext der EU-Osterweiterung”, ”Lernen im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien”, die "Spitzenuniversitäten" sowie das “Ganztagsschulprogramm”.

  • Blick in einen vollbesetzten Hörsaal.

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    Für einen optimalen Start ins Wintersemester 2026/2027: TU Chemnitz bietet neben dem Servicetelefon individuelle Beratungsgespräche und Informationen im Internet an – Einschreibung in zulassungsfreie Studiengänge ist noch bis zum 31. Oktober 2026 möglich …

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    Zwölfter Interdisziplinärer Workshop „Kritische Sexarbeitsforschung“ vom 13. bis 15. November 2026 in Chemnitz. Öffentliche Abendveranstaltung lädt zum Austausch zwischen Forschung und Praxis ein …

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    Internationale Forschungsaufenthalte, Netzwerke und Karrierewege sind 2026 die Schwerpunktthemen des TUCgraduate Day der TU Chemnitz – Anmeldung ab sofort möglich …