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Pressemitteilung vom 20.12.2001

Weihnachtsmann verteilt 1.455 Tonnen Geschenke

Weihnachtsmann verteilt 1.455 Tonnen Geschenke
8.084 Rentiere reisen in Sachsen mit Lichtgeschwindigkeit von Haustür zu Haustür

Am kommenden Montag schlägt das Herz aller 4.415.059 Sachsen höher, denn dann klopft der Weihnachtsmann an die Haustür. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz freuen sich auf diesen Tag die 727.215 Kinder des Freistaates - also alle Sachsen unter 18 Jahre - wohl am meisten. Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von - rein statistisch gesehen - 1,5 pro Haushalt ergibt das 484.810 Wohnungstüren, an denen der Weihnachtsmann unbedingt klingeln muss. Somit hat er für jeden sächsischen Haushalt, in dem Kinder leben, nur etwa 0,18 Sekunden Zeit. In diesem Bruchteil einer Sekunde muss er seinen Schlitten parken, die Geschenke verteilen, den Weihnachtsbraten kosten, ein Lied anstimmen und zur nächsten Haustür eilen. Legt man die Fläche des Freistaates von 18.413 Quadratkilometern zu Grunde, muss er im Schnitt mehr als zwei Kilometer von Haustür zu Haustür eilen. Um das Mammutprogramm zu schaffen, wird er wohl mit Lichtgeschwindigkeit reisen - ein wahres Blitzlichtgewitter aller Radarfallen zwischen Oberwiesenthal und Görlitz ist also vorprogrammiert.

Nimmt man nun an, dass es in Sachsen nur brave Kinder gibt und im Durchschnitt jedes Kind zwei Kilo Geschenke erhält, dann wiegt der Schlitten am Anfang der Reise etwa 1.455 Tonnen plus etwa 130 Kilogramm, die der schwergewichtige Weihnachtsmann selbst mit auf die Waage bringt. Da nun ein ganz normales Rentier nicht mehr als 180 Kilogramm ziehen kann, muss der Weihnachtsmann für seine Tour durch den Freistaat 8.084 Rentiere vor den Schlitten spannen. Wer also am 24. Dezember den Weihnachtsmann trifft, sollte keine Fragen stellen, ganz schnell die Geschenke in Empfang nehmen und akzeptieren, dass der alte Mann mit dem weißen Bart und der roten Kutte sehr gestresst ist.

(Diese aktuelle sächsische Weihnachts-Statistik wurde erstellt von der Pressestelle der TU Chemnitz)


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