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Konflikt- und Mobbingberatung
Einstieg
Konflikt- und Mobbingberatung 

Beauftragter zur Konfliktlösung am Arbeitsplatz

Herzlich willkommen auf der Seite rund um die Konfliktberatung an der Technischen Universität Chemnitz. Das Angebot zur Konfliktberatung steht allen Mitarbeitenden und Studierenden offen. Dabei gilt Vertraulichkeit während der Gespräche sowie vollständige Unabhänigkeit gegenüber der Konfliktpartein sowie gegenüber von Personalvertretungen. 

Ziel einer Konfliktberatung ist nicht die Findung einer absoluten Wahrheit aus Sicht einer Konfliktpartei, vielmehr dient die Konfliktberatung der Schaffung eines Umfeldes, welches ein partnerschaftliches Arbeiten ermöglicht. Die Methodik zum Erreichen dieses Ziels ist eine Mediation. Dabei gehen der Mediation zunächst Gespräche mit den einzelnen Konfliktpartein voraus. Erst danach erfolgt ein erstes Mediationsgespräch. 

Voraussetzung für eine erfolgreiche Klärung ist dabei die Bereitschaft beider Parteien, sich dem Konflikt selbst bewusst zu werden und aktiv an dessen Klärung Interesse zu haben. 

In der Dienstvereinbarung zur Konfliktlösung am Arbeitsplatz haben das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) und der Hauptpersonalrat beim Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Einrichtung eines Beauftragten zur Konfliktlösung am Arbeitsplatz vereinbart.

Zusätzlich dazu ernennt der Personalrat der Technischen Universität Chemnitz einen Beauftragten, der in Zusammenarbeit mit dem vom Rektorat ernannten Beauftragten, die Konflikt- und Mobbingberatung an der Technischen Unverstät Chemnitz wahrnimmt.

Entsprechend der Dienstvereinbarung werden unterteilt:

  • Mobbinghandlungen sind z. B. Angriffe auf
    • die Kommunikationsmöglichkeiten, z. B. Kontaktverweigerung durch Gesten oder wiederholtes Unterbrechen,
    • die sozialen Beziehungen, z. B. durch Versetzung in einen Raum weitab von Kolleginnen und Kollegen,
    • das soziale Ansehen, z. B. Verbreitung von Gerüchten,
    • die Qualität der Berufs- und Lebenssituation, z. B. das Auftragen sinnloser, kränkender oder entwürdigender Arbeitsaufgaben,
    • die Gesundheit, z.B. Androhung körperlicher Gewalt.
  • Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist jede erkennbar unerwünschte sexuell bestimmte körperliche oder verbale Verhaltensweise, die die Würde von Beschäftigten am Arbeitsplatz beeinträchtigt. Darunter zu verstehen sind z. B.
    • unerwünschte körperliche Nähe sowie unerwünschter Körperkontakt,
    • anzügliche Bemerkungen, Kommentare und Witze mit sexuellem Bezug,
    • das Zeigen sexistischer oder pornographischer Darstellungen, 
    • die Aufforderung zu sexuellen Handlungen.
  • Andere schwerwiegende Konfliktfälle können Diskriminierungen sein, also die Herabsetzung von Beschäftigten, z.B.
    • aus rassistischen oder ausländerfeindlichen Gründen,
    • wegen Behinderung,
    • wegen des Alters, Geschlechts oder der sexuellen Identität, 
    • wegen politischer, religiöser oder gewerkschaftlicher Betätigung.

 

Beratungsrecht

Die Dienstvereinbarung führt weiter aus:

Alle Beschäftigten, die sich Konflikten [...] ausgesetzt sehen, sind berechtigt, sich von Personen ihres Vertrauens, z.B. aus den folgenden Bereichen, beraten zu lassen:

  • Personalabteilung,
  • Personalräte (örtlicher Personalrat, Gesamtpersonalrat, Hauptpersonalrat),
  • Betriebsärztlicher Dienst,
  • Gleichstellungsbeauftragte,
  • Frauenbeauftragte,
  • Schwerbehindertenvertretung,
  • Jugend- und Auszubildendenvertretung.

Darüber hinaus haben Beschäftigte das Recht, sich an die Vorgesetzten, auch der übergeordneten Einrichtung, die nicht in den Konflikt involviert sind, zu wenden. Dies darf keine Sanktionen oder nachteilige Auswirkungen auf den beruflichen Werdegang der Beschäftigten zur Folge haben.

 

Schweigepflicht

Alle Beteiligten haben entsprechend der Dienstvereinbarung Stillschweigen gegenüber Unbeteiligten zu bewahren.

  • Ein Mann und eine FRau stehen vor einer Tafel, an der farbige Puzzlesteine befestigt sind.

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