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Seniorenkolleg an der TU Chemnitz
Seniorenkolleg
Seniorenkolleg an der TU Chemnitz 
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Referenten zur Arbeit des Fotokurses im Seniorenkolleg: Wolfgang Nickel und Clemens Arnold.
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Referent zur Baugeschichte des Chemnitzer Rathauses sowie des Stadtbades: Architekt Fritz Rößner.

Eine Veranstaltung der etwas anderen Art war diese am 31.5.2016 im  Seniorenkolleg. Zum einen standen zwei Themen im Mittelpunkt und zum anderen wurden diese von Teilnehmern des Seniorenkollegs präsentiert. Zuerst berichteten Wolfgang Nickel und Clemens Arnold über die Arbeit des Fotokurses im Seniorenkolleg. Danach sprach Architekt Fritz Rößner zur Baugeschichte des Chemnitzer Rathauses sowie des Stadtbades.

Mit vielen interessanten Bildern stellten sich die 14 Mitglieder des Fotokurses im Seniorenkolleg vor.  „Wichtig für das Fotografieren sind immer eine gutes Auge und schöne Motive“, betonte Wolfgang Nickel. Ausschlaggebend sei auch, dass man die  Kamera immer besser beherrscht. In diesem Zusammenhang wies der Redner darauf hin, dass heutzutage der klassische Film Geschichte ist, weil die digitale Technik schon längst Einzug gehalten hat. „Natürlich wird hierbei gemeinsam viel gefachsimpelt, was man noch verbessern kann“, ergänzte Nickel.

Der Fotokurs beschäftige sich mit Themen wie Industriegeschichte, mit der Stadt Chemnitz, mit Kunst und Kultur sowie mit Menschen. „Dabei gibt es täglich immer wieder Interessantes zu entdecken“, wies das Mitglied des Fotokurses hin. Zur weiteren Arbeit gehören ebenso Exkursionen. Eine führe demnächst in den Leipziger Zoo. Mit einer abschließenden Fotoshow gaben die Kursteilnehmenden einen Einblick in ihre vielfältige Arbeit.

Im zweiten Teil des Seniorenkollegs erfuhren die etwa 550 Besucher Interessantes  zur Baugeschichte des Chemnitzer Rathauses und vor allem des Stadtbades. „Insbesondere Richard Möbius, der von 1900 bis 1925 als Chemnitzer Stadtbaurat amtierte, hatte einen entscheidenden Anteil an der damaligen rasanten Entwicklung der Stadt“, betonte Rößner. Chemnitz habe sich mehr und mehr zu einer Großstadt entwickelt. Das erforderte nach den Worten von Rößner moderne und vor allem größere Gebäude. „Die Bauten von Möbius, wie das Opernhaus oder das Neue Rathaus, prägten das Chemnitzer Stadtbild“, wies der Redner hin.

Nachfolger von Möbius wurde der Architekt Fred Otto.  Er galt als Vertreter des neuen Bauens. Unter seiner Leitung entstanden unter anderem die Sparkasse am Falkeplatz, das städtische Wasserwerk und das Stadtbad.

Auf Letzteres ging Rößner ausführlicher ein. „Das Stadtbad wurde von 1928 bis 1935 erbaut“, sagte er. Der Referent zeigte ein Werbeplakat, auf dem zu lesen war, dass das Chemnitzer Stadtbad das schönste und größte Hallenbad in Europa ist. 1983 sei das Gebäude umfassend saniert worden. Rößner bezeichnete das Stadtbad als einen Meilenstein der Chemnitzer Baugeschichte. Er stellte aber in Bezug auf die Gegenwart zugleich die Frage „Geht das Stadtbad baden?“. Denn wie der Redner hervorhob, sei für das Bad dringend eine neue Nutzungskonzeption notwendig. „Vor allem die Familienfreundlichkeit muss verbessert werden. Viele junge Leute kennen das Stadtbad gar nicht“, betonte Rößner. Er plädierte auch für eine Spiel- und Badehalle für die Jüngsten, versehen beispielsweise mit Wasserrutschen.

31. 5. 2016

Autor: Bernd Wild, Seniorenkolleg

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