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Professur Kultureller und Sozialer Wandel
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Exkursionsbericht: Portugiesische Erinnerungsorte
Teilnehmerinnenbericht von Carolin Kaufhold

Auf Exkursion im Land der Entdecker

Wer Portugal innerhalb einer Woche erleben will, der sollte früh aufstehen! Das taten wir auch, um Tag für Tag eine neue Stadt oder zumindest noch unbekannte Orte zu entdecken. Auf der Suche nach Erinnerungsorten durchforsteten wir kleine Gassen, schlugen uns durch touristenleere, ärmere Gebiete, wagten uns über große Brücken und breite, viel befahrene Straßen in Porto und Lissabon.

Per Kleinbus konnten wir auch kleinere Städte wie Guimarães und Fafe erkunden, wo wir den Höhepunkt portugiesischer Gastfreundschaft erlebten. In Fafe wurden wir vom Bürgermeister empfangen und von 2 Ortskundigen zur Entdeckungsreise eingeladen.

Nach einer Besichtigung des historischen Stadtkerns von Guimarães wurden wir durch das Emigrantenmuseum in Fafe geführt. Nach einem wahrhaft fürstlichen, typisch portugiesischen Mittagessen besuchten wir eine Weberei. Abschließend erwartete uns in Fafe eine ältere Dame, die uns durch ihr herrschaftliches Haus führte. In dem Anwesen portugiesischer Auswanderer aus Brasilien fühlte man sich in die Vergangenheit zurück versetzt. Nur Handy und Flachbildfernseher verrieten das tatsächliche Jahrhundert.

Das Faszinierendste an der Exkursion waren vor allem die Persönlichkeiten, die wir auf unserer Reise treffen durften: Der Hauptmann, der stolz die Schlacht gegen Kastilien schilderte, der englische Professor in Porto, der mit seinen vielseitigen Sprachkenntnissen verwirrte sowie der in die Jahre gekommene Revolutionär, der mit rauer Stimme, teilweise sogar in Deutsch, aus seinem bewegten Leben erzählte.

  • Ein Mann und eine FRau stehen vor einer Tafel, an der farbige Puzzlesteine befestigt sind.

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