Springe zum Hauptinhalt
Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie
Forschungsgruppe Allg. & Arbeitspsychologie
Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie 

SYNCAR

Synchronisiertes automatisiertes Fahren in urbanen Räumen

Partner

IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr

Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme Dresden (IVI)

Preh Car Connect GmbH

dresden elektronik verkehrstechnik gmbh

FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH

FusionSystems GmbH

TU Dresden (Fahrzeugmechatronik / Verkehrsleitsysteme)

TU Chemnitz Professur für Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement & Professur für Nachrichtentechnik

Förderung

Logo von Europäische Union

SächsischeAufbaubank über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

 

 

Laufzeit

09/2016-03/2020

Beschreibung

In SYNCAR entstehen neuartige Lösungen für ein vorausschauendes, automatisiertes Fahren unter kooperativer Abstimmung mit anderen Verkehrsteilnehmern und Lichtsignalanlagen (LSA). Hierbei wird u.a. auch eine neuartige Form der Optimierung des Verkehrsprozesses entstehen, indem gezielt konkrete Fahrempfehlungen (Manöverempfehlungen) für bestimmte Fahrzeuggruppen oder auch einzelne Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. Die im Rahmen dieses Vorhabens entstehenden Verfahren und Funktionen im Fahrzeug und in der streckenseitigen Infrastruktur sollen unter anderem am Beispiel von Anwendungsszenarien prototypisch umgesetzt und in Versuchsfahrten, teils auf nichtöffentlichen Testfeldern und teils im realen Straßenverkehr pilothaft demonstriert werden. Dies soll der Unterstützung automatisierter sowie konventioneller Fahrzeuge in innenstädtischen Bereichen dienen.

Diese Funktionen basieren auf dem komplementären Einsatz aktueller Mobilfunktechnologien sowie Mobile- bzw. Edge-Cloud-Lösungen mit neuen streckenseitigen Cloud-Diensten. Die entwickelten Ansätze werden im Digitalen Testfeld Dresden/Sachsen experimentell untersucht und demonstriert, um daraus Schlussfolgerungen für den Ausbau zukünftiger verkehrstechnischer und kommunikationsseitiger urbaner Infrastrukturen abzuleiten.

Die Professur Allgemeine und Arbeitspsychologie wird in enger Zusammenarbeit mit der Professur für Arbeitswissenschaften und Innovationsmanagement Fragestellungen bezüglich der Akzeptanz und Ergonomie in der Mensch-Fahrzeug-Interaktion untersuchen. Hierbei sind nicht nur Fahrzeuginsassen eines hochautomatisiert fahrenden Fahrzeugs von Interesse, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer, die sich potentiell im Umfeld eines hochautomatisiert fahrenden Fahrzeugs bewegen können. Ziel ist es u.a. auch Konzepte zur Einbeziehung von anderen Verkehrsteilnehmern zu entwickeln, die das kooperative Fahren unterstützen. Zudem werden entsprechende Fahrempfehlungen erstellt. Beide Professuren werden außerdem die Entwicklung von verschiedenen Bedienfunktionen (v.a. Überwachung der Fahrfunktionen, Ziel- und Routenwahl) wissenschaftlich begleiten und entwickelte HMI-Lösungen evaluieren.

Kontakt M.Sc. Cornelia Schmidt
 
 
 
 
 

 

Literatur

 

2019: Springer, S., Schmidt, C., Schmalfuß, F. (2019). Informationsbedarf von Nutzern konventioneller, vernetzter und automatisierter, vernetzter Fahrzeuge im urbanen Mischverkehr. Forschung im Ingenieurwesen, 1-10.

2019: Schmidt, C., Schulzeck, K., Schmalfuß, F., & Krems, J. F. (2019, December). Evaluation of HMI Concepts for Highly Automated, Connected Driving in Urban Mixed Traffic. Poster presented at the 4th ASAM International Conference, Dresden, SN.

2018: Springer, S., Schmidt, C., Schmalfuß, F. (2018). Informationsbedarf von Nutzern konventioneller, vernetzter und automatisierter, vernetzter Fahrzeuge im urbanen Mischverkehr. In VDI (Eds.). Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren 2018, VDI-Berichte 2335 (p. 391-406). Düsseldorf: VDI-Verlag GmbH. ISBN 978-3-18-092335-2.

 
  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …