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Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie
Forschungsgruppe Allg. & Arbeitspsychologie
Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie 

Heuristische Evaluationstudie mit Experten zur Bewertung verschiedener Nachtsichtsysteme

Partner

VW® (Volkswagen AG)

Beschreibung

Nachts werden kritische Ereignisse wie z.B. dunkel gekleidete Fußgänger deutlich schlechter von Fahrern erkannt als am Tag. Die Unfallraten sind deshalb gerade nachts um ein Vielfaches erhöht. Es gibt daher Bestrebungen, mittels so genannter infrarotbasierter Nachtsichtsysteme die geringe Sichtbarkeit von Ereignissen zu kompensieren. Diese Systeme präsentieren dem Fahrer auf einem Display z.B. zusätzliche Informationen über den weiteren Verlauf der Straße oder kritische Hindernisse auf der Straße.

Im Rahmen des Projektes wurden verschiedene Anzeigearten und -positionen verglichen, die entweder Fern- oder Nahinfrarotinformationen präsentierten. Des Weiteren wurde eine automatische Fußgängererkennung verwendet. Insgesamt wurden so sechs verschiedene Prototypen von anerkannten Experten auf den Gebieten Wahrnehmung, Ergonomie oder Verkehrspsychologie evaluiert. Ziel war die Beschreibung von Vor- und Nachteilen in der Funktionsweise und Systemauslegung sowie die erwarteten Auswirkungen auf die Fahrerbeanspruchung und die Verkehrssicherheit. 

Die Experten konnten sich zunächst mit dem System und deren Funktionsumfang vertraut machen, während sie einer definierten öffentlichen Strecke folgten. Während dieser Fahrt war es ihre Aufgabe, Eindrücke und Wahrnehmungen laut zu äußern. Im Anschluss an die Fahrt wurde ein Interview zu verschiedenen Aspekten der Systemnutzung durchgeführt. Zusammenfassend bewerteten die Experten Nachtsichtsysteme als einen viel versprechenden Ansatz, um die Verkehrssicherheit bei Nacht maßgeblich zu erhöhen.

Mitarbeiter

Prof. Dr. Josef Krems, Dr. Andreas Keinath, Dipl. Psych. Diana Rösler, Dipl.Psych. Anke Mogilka, Dipl.Ing. Sabine Dittrich, Tanja Lindner, Tibor Petzoldt

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