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Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie
Forschungsgruppe Allg. & Arbeitspsychologie
Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie 

AAP

Eye Tracker

 

Beschreibung

An der Professur für Allgemeine I und Arbeitspsychologie wird vor allem im Bereich der Grundlagenforschung mit einem stationären Eye Tracking System geforscht. Das System zeichnet 120 Bilder pro Sekunde auf kann dabei sowohl Dauer und Ort der Fixationen als auch Sakkadenlänge und Veränderungen in der Pupillengröße erfassen. Die Eye Tracking Brillen mit mobiler Aufzeichnungseinheit (Smartphone) werden primär für anwendungsnahe Forschung in dynamischen Kontexten außerhalb des Labors eingesetzt und erlauben volle Bewegungsfreiheit.

 

 

computer      eye tracker

 

 

Technische Daten:

     

 

Eye Tracking System SMI iViewX RED120

Eye Tracking Brillen SMI ETG2 120 Hz

Hersteller/ Modell:

Stationärer Eye-Tracker RED120 (Remote Eyetracking Device) der Firma SMI

Mobile Eye-Tracking-Brillen ETG2 120Hz der Firma SMI

Merkmale/ Funktionen:

  • Kontaktlos, automatische Korrektur von Kopfbewegungen
  • RED Infrarot Sensoren für beide Augen
  • Genauigkeit: 0,5°
  • Winkelabdeckung: ± 30° hor. / 22,5° vert.
  • Experimental, Aufzeichnungs- sowie Auswertungssoftware
  • Offene Kommunikationsschnittstelle via Ethernet (UDP)
  • Blickfeldabdeckung von 135°
  • Binoculare Infrarotkameras für Blickerfassung in mobiler Brille
  • Genauigkeit: 0,5°
  • Kabellose Live-Vorschau und Steuerung
  • Drei Recordervarianten (Laptop, Tablet, Smartphone), 6D-Headtracking Modul
  • SMI Software Development Kit (SMI SDK) mit kabellosem Datentransfer

Einsatz in Forschung:

Laborstudien, Experimentalstudien, Usabilitystudien am Bildschirm

Dynamische Kontexte mit größeren relevanten Blickgebieten als ein Bildschirm (Räume, Fahrzeug, Supermarkt…).

Weitere Informationen:

Videopräsentationen

Videopräsentationen

     

Anwendungsgebiete

Im Fokus der Forschung mit dem stationären Gerät stehen vor allem Gedächtnisprozesse und Prozesses des diagnostischen Schließens, die mittels Augenbewegungen sichtbar gemacht werden sollen. Aber auch im Bereich der Usabilityforschung, beispielsweise bei der Bewertung von Internetauftritten ergeben sich Anwendungsmöglichkeiten für das Gerät. Die mobilen Brillen kommen bei größeren relevanten Blickgebieten zum Einsatz. Beispiele dafür sind Fahrstudien im Fahrsimulator / Realverkehr oder Usabilitystudien im Feld. Blickzuwendungen bzw. -abwendungen spielen eine große Rolle im Bereich der Aufmerksamkeitsforschung, der Sicherheitsforschung sowie der Mensch-Technik-Interaktion im Allgemeinen.

 

Ansprechpartner

Dr. Matthias Beggiato
 
 
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