Wissenswertes
An unserer Professur entstehen neben wissenschaftlichen Publikationen auch viel Wissenswertes, Medien- und Pressebeiträge rund um das Thema Human Factors, Ingenieurpsychologie, Usability und User Experience. Hier gibt es Materialien und Beiträge zum Download.
Bericht zum Auslandsaufenthalt in Finnland
Julian Fabinc studierte von Oktober 2022 bis Oktober 2024 an der TU Chemnitz im Studiengang Human Factors M.Sc. und war seit April 2023 neun Monate als wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur Allgemeine Psychologie und Human Factors beschäftigt. In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich unter dem Titel „Facing discomfort: An exploratory examination of emotional facial expressions as indicators of discomfort during highly automated driving“ (Betreuung: Dr. Matthias Beggiato) mit dem Thema Diskomforterkennung beim hochautomatisierten Fahren. Anfang 2024 beworb er sich für das AScI Programm und nahm im Sommer 2024 daran teil. Julian lebte und forschte 3 Monate in Espoo, Finnland. In seinem Bericht gibt er einen Einblick in seinen Aufenthalt und ermutigt andere Studierende der TU Chemnitz es ihm gleich zu tun.
Whitepaper
Jungnickel, K. & Brandenburg, S. (2023). Customer Experience als zentraler Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Wie Customer Experience die Kundenloyalität erhöht. In M. Schütz Customer Experience als Faktor für wirtschaftlichen Erfolg im Mittelstand Link: https://business.adobe.com/de/resources/reports/cx-mittelstand.html
Download Whitepaper (pdf)
Presse- und Medienbeiträge
Mein schneller Weg zum Ziel ist wichtiger als deiner?! Prof. Krems im QUARKS Radio Beitrag
Aktuelle Ergebnisse der Langzeitstudie des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. zeigen, der Klimawandel schlägt sich nicht nur in steigenden Langzeittemperaturen und Waldbränden nieder; auch auf Deutschlands Straßen wird es deutlich hitziger: die subjektiv wahrgenommenen Aggressionen – bei Auto- und Fahrradfahrenden steigen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass Aggression und Fehlverhalten bei anderen Verkehrsteilnehmenden deutlich häufiger wahrgenommen werden als bei einem selbst.Prof Dr. Josef F. Krems Leiter der Forschungsgruppe Allgemeine und Arbeitspsychologie wurde in einem aktuellen Interview zu diesen Ergebnissen befragt. Im QUARKS Radio Beitrag (ab 1:06:25), welcher u.a. im WDR, MDR, BR, rbb und Bayern 2 ausgestrahlt wurde, äußert er sich, dass bei Verhinderung von Zielerreichung Frust entstehen kann. Besonders in Kombination mit Kontextfaktoren wie Zeitdruck kann dies zu Aggressionen führen. Ein Weg, welcher im Beitrag vorgeschlagen wird, die steigenden Aggressionen im Straßenverkehr einzudämmen, sind Verkehrsüberwachung und polizeiliche Sanktionen zu steigern. Andere Strategien kann jeder selbst erlernen und jederzeit anwenden. So schlägt Prof. Krems kognitive Neubewertungen und veränderte Attributionen vor, um im Straßenverkehr gelassener zu bleiben. Vereinfacht gesagt: Wir könnten versuchen, das Verhalten anderer weniger auf uns selbst zu beziehen. Statt auf die Frage: „Warum muss dieser Autofahrer/diese Autofahrerin unbedingt noch vor mir reinziehen?“ mit „Der/Die nimmt keine Rücksicht auf mich.“ zu reagieren, könnte man als alternative Erklärung „Der/Die hat mich nicht gesehen.“ in Betracht ziehen. Damit stellt nicht jede Verzögerung eine Provokation dar und nicht jedes Fehlverhalten wird gleich zum persönlichen Angriff. Und so beginnt vielleicht auch entspannter Straßenverkehr; indem wenn wir aufhören, den Weg des anderen als Angriff auf unseren eigenen zu verstehen. Ergänzend zu dem gesendeten Radiobeitrag weist Prof. Krems darauf hin, dass die Studie nicht auf einer systematischen Beobachtung des tatsächlichen Verhaltens beruht, sondern subjektive Einschätzungen und Wahrnehmungen erfasst. Die Ergebnisse erlauben daher keine eindeutige Aussage darüber, ob sich das Verhalten im Straßenverkehr langfristig tatsächlich verändert hat oder ob sich vor allem die Wahrnehmung und Bewertung des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer verändert hat.
EBeRE in der photovoltaik: Bürgerenergie neu denken
Wir freuen uns, dass unser Forschungsprojekt EBeRE – Erzeugungssynchrone Beteiligung an großen regenerativen Erzeugungsanlagen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift photovoltaik vorgestellt wird. Die photovoltaik ist ein führendes Fachmagazin für die Photovoltaikbranche im deutschsprachigen Raum und richtet sich insbesondere an Installateure, Planer und Architekten. Neben technischen Entwicklungen stehen auch aktuelle Themen rund um die Nutzung, Vermarktung und Weiterentwicklung der Solarenergie im Fokus. Der Beitrag „Forschungsprojekt EBeRE: Bürgerenergie neu denken“ stellt unseren Forschungsansatz vor. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Bürgerinnen und Bürger künftig stärker an großen Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien beteiligt werden können – und wie sich diese Beteiligung mit einem flexiblen Energieverbrauch verbinden lässt.Ein wichtiger Baustein des Projektes ist die Perspektive der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb enthält der Beitrag einen Aufruf zur Teilnahme an unserer Befragung. Wir möchten hierdurch besser verstehen, welche Vorstellungen und Erwartungen Menschen mit neuen Formen der Bürgerenergie verbinden.Für Studierende, die an Versuchspersonenstunden interessiert sind, ist die Befragung über das Versuchspersonen Portal SONA: https://tu-chemnitz.sona-systems.com/ unter dem Titel „Grüne Energie für alle?!...“ zugänglich.
Wir freuen uns über die Aufmerksamkeit, die unser Projekt durch die Veröffentlichung erhält, und laden alle Interessierten herzlich ein, mehr über EBeRE zu erfahren und sich mit ihrer Perspektive an unserer Forschung zu beteiligen.
AHF on Air, Teil 2
Am Donnerstag den 30.4.2026 berichtete Bayern 3 vor dem Feiertagswochenendezum Thema „Ärger im Fahrzeug“. In der Sendung „Update“ wurde Prof. Dr. Stefan Brandenburg diesmal zu Emotionen wie Wut und Ärger im Fahrzeug interviewt. „Das Verhalten anderer insbesondere Unfreundlichkeit […] lösen starken Ärger aus. [Aber auch] illegales Fahren, langsames Fahren…“. Um am langen Wochenende entspannt im Auto zu bleiben, empfiehlt sich vorrausschauendes Fahren und Perspektivübernahme: Denn wir ärgern uns zwar oft über andere, lösen aber auch oft Ärger bei anderen aus.
Der Kurzbeitrag aus der Sendung kann HIER nachgehört werden.
AHF on Air
Aufgrund der aktuellen Pläne der Bundesregierung die Mineralölsteuer für zwei Monate zu senken,berichtete das Team von Bayern 3 am 14.04.2026 in der Sendung „Update“ überdie hohen Kosten an den Tankstellen und Möglichkeiten des Spritsparens durch Tempolimits.Prof. Dr. Stefan Brandenburg kommentiert (im Beitrag ab 12:10 Uhr) zum Thema Geschwindigkeitsanpassung auf deutschen Autobahnen, dass die infrastrukturellen gut ausgebauten Gegebenheiten in Deutschland, oft ein sicheres Gefühl vermitteln und damit „die angepasste Geschwindigkeit höher“ ist. Zudem wird das akustisches Feedback über die Geschwindigkeit in modernen Autos gemindert und damit weniger gut wahrgenommen. Beides führt dazu, dass es Menschen schwerfällt, sich von allein in der Wahl der Geschwindigkeit zu beschränken. Tempolimits könnten da helfen.
Die gesamte Sendung moderiert von Sebastian Schaffstein, gibt es hier auf Bayern 3 zum Nachhören:www.br.de/radio/live/bayern3/programm/2026-04-14/
Beitrag im Handelsblatt: „Faire KI beginnt bei ihren Grundlagen“
Wir freuen uns, dass unser Engagement für faire und inklusive KI-Entwicklung im Dezember 2025 in der Handelsblatt-Beilage „Digitales Deutschland“ von Inpact Media vorgestellt wurde (siehe: https://www.inpactmedia.com/technologie/digitales-deutschland-12-25/faire-ki-beginnt-bei-ihren-grundlagen).Der Beitrag von Julian Bornemeier (Leitung Forschungsgruppe Mensch-Computer-Interaktion) zeigt auf, wie KI nicht nur technisch optimiert, sondern auch gesellschaftlich verantwortungsvoll gestaltet werden kann. So spiegeln KI-Systeme oft unbewusst bestehende Ungleichheiten wider – etwa wenn Daten nicht repräsentativ sind oder bestimmte Gruppen wie Frauen in männlich dominierten Berufen unsichtbar bleiben. Solche Verzerrungen können Stereotype verstärken, besonders wenn KI-Inhalte als „neutral“ wahrgenommen werden.Unser Ansatz für faire KI ist:- Transparenz & Nachvollziehbarkeit in Entwicklungsprozessen zu unterstützen- Kritische Prüfung von Daten und Algorithmen zu stärken und- Kompetenzaufbau in Unternehmen zu fördern, um Chancen und Risiken zu erkennen.Der Fokus unserer KI-Forschung liegt darauf Menschen zu stärken, Vielfalt zu fördern und Digitalisierung inklusiv zu gestalten. Im Mittelstand-Digital Zentrum „Fokus Mensch“ bieten wir gemeinsam mit dem BITMi Schulungen, Workshops und individuelle Beratungen an – für eine praxisorientierte KI, die Vertrauen schafft und strategisch vorteilhaft ist.
Welche Chancen bringt KI?
Veronica Hoth von der Professur Allgemeine Psychologie und Human Factors der TU Chemnitz und Mitarbeiterin im Mittelstand-Digital Zentrum „Fokus Mensch“ hat dem in pact Verlag ein Statement zum Thema KI und KMU gegeben. Sie betont, dass KI keinesfalls ein Allheilmittel ist, sondern ein Werkzeug, das gerade im Mittelstand enorme Potenziale entfalten kann — wenn es menschzentriert, transparent, fair und datenschutzkonform eingesetzt wird. Besonders wichtig ist, Mitarbeitende frühzeitig einzubinden, gezielt zu schulen und KI verantwortungsvoll im Unternehmen zu integrieren – so gelingt der Wandel.
Unser PANDERAM Partner die secuvera GmbH hat am 30.4.2024 einen abschließenden Blogbeitrag geposted. Hier zieht secuvera ein Fazit zu den abgeschlossenen Projekten aus den vergangenen Jahren. Wir bedanken uns für die vertrauensvolle, produktive und wertschätzende Zusammenarbeit über mehrere Forschungsprojekte hinweg.
Unser Projektpartner secuvera GmbH aus dem Forschungsprojekt PANDERAM berichtet am 05.02.2024 in einem weiteren Blogbeitrag über die Ausgestaltung der PANDERM-App und die Ergebnisse unseres zweiten Laborversuch.
HIER geht es zum Beitrag.
Die TU Chemnitz berichtet am 4.12.2023 über unser Mittelstand-Digital Zentrum "Fokus Mensch". Dabei werden unsere Rolle, Ziele und Angebote innerhalb des Zentrums beschrieben. Aber auch unser Partner BITMi kommt zu Wort.
Unser Projektpartner der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) berichtet in der Pressemeldung vom 20.11.2023 über den Auftakt des neuen Mittelstand-Digital Zentrums "Fokus Mensch". Dabei wird betont, dass "Es [...] von entscheidender Bedeutung [ist], dass Unternehmen nicht nur effiziente und innovative Software entwickeln, sondern auch die ethischen und moralischen Aspekte ihrer Technologien berücksichtigen."
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem BITMi. Mehr Informationen zum Schwerpunkt unserer Professur innerhalb des BMWK geförderten Projektes gibt es hier.
In der aktuellen Folge des Past Forward Magazins vom 2.8.2023 wird in der ARD Mediathek über die Stopps und Gos für eine mögliches Tempolimit in Deutschland berichtet. Unter dem Titel „Ohne Limit – Warum dürfen wir noch rasen?“ werden u.a. kulturelle, historische und rechtliche Hintergründe des unbeschränkten Autofahrens beleuchtet. Stefan Brandenburg gibt am Anfang des vom MDR produzierten Formates Einblick in verkehrspsychologische Perspektiven auf schnelles Autofahren.
Der Beitrag kann in der ARD Mediathek hier abgerufen werden.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz berichtet in seinem Newsletter vom Montag, den 17.7.2023 vom Start vier neuer Mittelstand-Digital Zentren. Darunter auch das das Mittelstand-Digital Zentrum Fokus Mensch, an dem unsere Professur mitwirkt.
Der Newsletter ist hier online abrufbar.
Am 3.5.2023 ging das WDR Fernsehen in der Sendung "Aktuelle Stunde" in einem Beitrag von Thomas Kramer der Frage nach, ob moderne Autos mit Automatikgetriebe und zusätzlichen Assistenzsystemen das Unfallrisiko von Senior:innen erhöhen. Stefan Brandenburg wurde hierzu interviewt. Hier gehts zur Sendung:
WDR Aktuelle Stunde 3.5.2023
In der Süddeutschen Zeitungs Beilage vom 28.4.2023 wird im Artikel "Abschiedsgrüße vom Getriebe" von Martin Wittmann das Aussterben der Gangschaltung im Auto auf Seite 22 bis 25 diskutiert. Stefan Brandenburg wird im Artikel zitiert und äußert sich zu Kompetenz- und Autonomieempfinden beim Fahren.
Hier gehts zum (kostenpflichtigen) Artikel.
Im April 2023 berichtete unser Projektpartner secuvera GmbH erneut in ihrem Blog über die Zusammenarbeit mit der Professur Allgemeine Psychologie & Human Factors, das Forschungsprojekt PANDERAM und die positiven Bewertungen des Prototypen im kürzlich abgeschlossenen Laborversuch.
Der neue Blogbeitrag findet sich hier.