Springe zum Hauptinhalt
Hochschulrat
Aktuelles

Aktuelles

Hochschulrat schließt sich dem Bekenntnis des Rektorats und des Senats der TU Chemnitz zu einer weltoffenen und demokratischen Stadt Chemnitz an  

Chemnitz, 08.02.2022

Erklärung des Hochschulrats für die Grundwerte einer freien, demokratischen sowie offenen Gesellschaft und gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Die Bundesrepublik Deutschland ist mit ihrer freiheitlichen demokratischen Grundordnung auf Vielfalt und Pluralismus angelegt. Sie bietet unserer Gesellschaft und allen, die in der Zukunft Teil unserer Gesellschaft sein werden, Raum und Entfaltungsmöglichkeiten. Dieser Raum bedarf des Schutzes und der Unterstützung.

Die hässliche Fratze des Extremismus ist unabhängig von ihrer politischen Verortung insbesondere im Rechtsextremismus, Linksextremismus, Antisemitismus und Islamismus ein vollkommen inakzeptables aber gleichwohl reales Phänomen. Es muss mit den Mitteln des demokratischen Rechtsstaats bekämpft werden. Extremismus ist ohne Ansehung seiner Erscheinungsformen oder Motivationen eine Gefahr für unser Gemeinwesen.

Vorurteile aufgrund der Herkunft, der Abstammung, der Religion, der Weltanschauung oder der sozialen Zugehörigkeit und der sexuellen Orientierung sowie der Form des Zusammenlebens entstehen durch die artifizielle Konstruktion von Gruppen und grotesken Zuschreibungen eines angeblichen Andersseins oder der böswilligen Behauptung einer Minderwertigkeit. Von solchen Zuschreibungen, Stigmatisierungen und Abwertungen sind Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in sehr unterschiedlicher Weise betroffen. Die Verfestigung solcher Stereotypen und die Zuschreibungen als Begründung für diskriminierende oder schädigende Verhaltensweisen und Strukturen sind rassistische Diskriminierungen, die nicht toleriert werden können. Sie müssen bekämpft werden, weil sie die Betroffenen verletzen, einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung widersprechen und mit Wissenschaft und Lehre unvereinbar sind.

Wir erwarten von allen Mitgliedern, Angehörigen, Funktionsträgern sowie Auftragnehmern der TU Chemnitz, dass Sie sich für eine vielfältige, nichtdiskriminierende und demokratische Gesellschaft einsetzen.

Ein weltoffenes, von Akzeptanz und wechselseitigem Respekt geprägtes Klima und der kulturelle Reichtum einer offenen Gesellschaft in der Mitte Europas sind die Grundlage und das Ziel der Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden unserer Alma Mater und aller, die sie an der TU Chemnitz unterstützen.

Vor diesem Hintergrund teilt der Hochschulrat die Ziele des nachfolgenden Bekenntnisses im Sinne eines Leitgedankens unserer Technischen Universität Chemnitz:

„Die TU Chemnitz als Bildungs- und Forschungseinrichtung bietet Menschen aus der ganzen Welt ein Zuhause und heißt sie herzlich willkommen, unabhängig davon, woher sie kommen, welcher Religion sie angehören, welche sexuelle Orientierung sie haben oder welche Form des Zusammenlebens sie wählen. Aus dieser Überzeugung heraus wünschen wir uns nicht nur auf dem Campus der Universität, sondern auch darüber hinaus ein weltoffenes und von Akzeptanz geprägtes Klima. Daher treten wir Äußerungen und Handlungen, die diesem Anliegen widersprechen, insbesondere rassistischen, rechtsextremen oder gar offen rechtsradikalen Positionen, entschieden entgegen. Wir fordern alle in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur in der Verantwortung stehenden Menschen mit Nachdruck auf, weiterhin für eine offene und diskriminierungsfreie Gesellschaft zu streiten und für die Grundwerte einer freien, demokratischen und offenen Gesellschaft einzutreten!“


Hochschulrat der TU Chemnitz solidarisiert sich mit der Universität Heidelberg

Chemnitz, 24.01.2022

Der Hochschulrat der Technischen Universität Chemnitz hat mit großer Bestürzung vom Amoklauf auf dem Universitätsgelände der Universität Heidelberg erfahren müssen.
Die Mitglieder des Gremiums solidarisieren sich mit den Menschen vor Ort.
Der Hochschulrat ist schockiert von den grausamen Ereignissen und verurteilt die Tat auf das Schärfste.


Mitglieder des Hochschulrates für Auswahlkommission benannt – Ausblick und Wünsche zum Jahresende

Böttcher-Bau im Winter


Chemnitz, 22.12.2021

Der Hochschulrat der Technischen Universität Chemnitz hat in seiner Sitzung am 15.12.2021 eine weitere Weiche für den Neustart im Rektorwahlverfahren gestellt: Zwei externe Mitglieder des Hochschulrates wurden für die Auswahlkommission benannt. Zusammen mit der bereits im November dieses Jahres beschlossenen Neuausschreibung ist nun der Weg frei für einen ordnungsgemäßen Neuanfang. Die Auswahlkommission als das für die Stellenausschreibung zuständige Organ ist paritätisch mit jeweils zwei Mitgliedern des Senates und zwei Mitgliedern des Hochschulrates besetzt. Der Hochschulrat hat zudem den Senat gebeten, zwei seiner Mitglieder für die Auswahlkommission für Januar 2022 zu benennen, damit das Gremium seine Arbeit aufnehmen kann – die Erstellung der Stellenausschreibung für das Rektoramt. Der Hochschulrat ist zuversichtlich, dass das Auswahlverfahren bei einem konstruktiven Zusammenwirken aller Beteiligten in einem überschaubaren Zeitrahmen durchgeführt werden kann.

Der Hochschulrat der TU Chemnitz wünscht allen Mitgliedern und Angehörigen der Universität ein frohes Fest, besinnliche Feiertage und einen angenehmen sowie gesunden Übergang ins neue Jahr 2022. Die Mitglieder des Hochschulrates blicken den aktuellen Herausforderungen im Forschungs- und Bildungssystem zuversichtlich entgegen und streben gemeinsam mit allen Angehörigen der TU Chemnitz die positive und konstruktive Weiterentwicklung der Universität bei exzellenter Forschung, innovativer Lehre und Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit an.


Unbefangenheit ohne Gegenstimme festgestellt

Chemnitz, 11.10.2021

Der Hochschulrat der Technischen Universität Chemnitz hat die gegenüber dem Vorsitzenden des Hochschulrats, Herrn Prof. Dr. Reimund Neugebauer, im Zusammenhang mit dem Auswahlverfahren zur Wahl des Rektors erhobene Behauptung der Befangenheit zurückgewiesen. Der Hochschulrat stellte in seiner Sitzung am 01.10.2021 ohne Gegenstimme fest, dass Herr Prof. Dr. Neugebauer nicht befangen war und als Unbefangener am weiteren Rektorwahlverfahren teilnehmen kann.


Der Hochschulrat in „Uni aktuell“

Presseartikel