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Universitätsarchiv
Figurentheater Chemnitz
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Ausstellung "Bühne im Kleinen. Das Figurentheater im Wandel der Zeit"

Aktuelles

Wie Puppen lebendig werden. Vernissage zur Ausstellung "Bühne im Kleinen. Das Figurentheater im Wandel der Zeit"

Am 15.04.2026 wird um 16:00 Uhr die Ausstellung zum Figurentheater mit einer Vernissage im IdeenReich der Universitätsbibliothek, Straße der Nationen 33, eröffnet. Von 1955 bis 1996 hatte die Bühne ihren Platz im Haus am Schillerplatz gefunden, nachdem sie bereits 1951 als erstes Städtisches Puppentheater ins Leben gerufen wurde.

Programm:

  1. Stephan Luther: Einführung in die Ausstellung
  2. Manfred Blank: Vom Schauspieler zum Puppenspieler
  3. Arne van Dorsten und Jakob Ferdinand Lenk: Gespräch mit einer Puppe zur Entwicklung des Figurentheaters
  4. Rundgang durch die Ausstellung im 1. OG

Der Eintritt ist frei.

 

Stepahn Luther, 02.04.2026

 

Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Städtische Theater Chemnitz / Figurentheater erarbeitet.

Logo Theater Chemnitz

 

"Bühne im Kleinen. Das Figurentheater im Wandel der Zeit" vom 16.04.-08.10.2026

Eine Ausstellung zum Figurentheater Chemnitz

Als zur Jahreswende 1950/51 das Staatliche Moskauer Puppentheater unter der Leitung von S. Obraszow eine Vorstellung in Chemnitz gab, stieß dies ein Umdenken an. Puppenspiel wurde nicht mehr nur als Unterhaltung für Kinder verstanden, sondern als eine eigene Kunst. Vielleicht auch durch diese Überlegungen angeregt, gab der Stadtrat Hanna und Gerhard Diezmann den Auftrag, ein Städtisches Puppentheater zu gründen. Das erste Stück wurde am 03.12.1951 aufgeführt. „Die Entführung aus dem Serail“ wurde im Theater am Karl-Marx-Platz gezeigt, Unterstützung erhielt die Puppenbühne dabei durch die Städtischen Theater. So wirkten bei diesem Stück neben den Puppenspielern auch Sänger und Sängerinnen sowie ein Kammerorchester mit. Die Originalpuppen von Pedrillo und Blondchen aus diesem Stück werden in der Ausstellung zu sehen sein.

Nachdem am 11.03.1955 die Schlussabnahme im August-Friedel-Saal erfolgte, erhielt die Puppenbühne drei Tage später die Spielerlaubnis für den Saal im Haus am Schillerplatz. Damit hatte die Bühne endlich eine feste Spielstätte. Der Saal bot einen breiten Bühnenraum und einen kleinen, aber beheizten, Zuschauerraum mit 244 Sitzplätzen. Bis 1996 hatte die Bühne hier ihre Spielstätte, bevor sie über das Luxor, das Schauspielhaus an der Zieschestraße an den heutigen Ort im Spinnbau zog.

In der Ausstellung wird die Entwicklung von der Puppenbühne zum Figurentheater skizziert. Es werden Marionetten, Stab- und Handpuppen, Entwürfe und Skizzen zu Bühnenbildern zu sehen sein. In einer bunten Auswahl von Bildern und Fotos wird deutlich, dass sich die Bühne vom einstigen Marionettentheater viel weiter entwicklt hat und nicht nur Kinder, sondern auch ein breites Erwachsenepulikum in seinen Bann zieht. Zum Ende des Jahres feiert das Figurenthater mit einem bunten Proramm seinen 75. Geburtstag.

 

Ausstellung

Themenkomplexe der Ausstellung:

  • Geschichte des Puppenspiels
  • Das Puppentheater in der alten Aktienspinnerei
  • Puppenspiel – trivial? - Wie entsteht eine Puppe, eine Inszenierung?
  • Das Figurentheater Chemnitz heute