Rückblick Studienjahr 2013
20. Januar 2013 „Erhaltung der biologischen Vielfalt - Warum ist Natur- und Umweltschutz wichtig?“
In der letzen Vorlesung war Ulrich Schuster vom Botanischen Garten Chemnitz zu Gast. Er hatte viele Tier- und Pflanzenarten im Gepäck. Biologische Vielfalt ist die Grundlage
der Energieflüsse, der Stoffkreisläufe, der Bodenfruchtbarkeit, der Luft zum Atmen, für ein ausgeglichenes Weltklima und die Basis der Ernährung. Sie macht unsere Welt einzigartig und wunderschön anzuschauen. Wer im Naturschutzbund mitmachen möchte, kann bei Wattuntersuchungen, einer Seehundstation oder im Öko-Camp dabei sein.
14. April 2013 „Wer ist der Kaiser von Europa?“
Los ging es im Sommersemester 2013 mit der Frage nach dem Kaiser von Europa. Prof. Niedobitek von der Philosophischen Fakultät ging mit Euch auf Erkundungsreise durch Europa. Dabei zeigte er unter anderem, wie groß die Vielfalt der Europäischen Union an Sprachen und Kulturen ist, aber auch, dass wir in Europa eine gemeinsame Flagge und eine Hymne haben. Gemeinsam wurde dann der Spur nach dem Kaiser nachgegangen, die bei der Europäischen Kommission endete, welche Europa regiert.
02.06.2013 „R2-D2, WALL-E und Co. ? Hat ein Roboter Gefühle?“
Anfang Juni hatten wir in der Kinder-Uni einen ganz besonderen Gast - den humanoiden TU-Roboter Georg. Er begeisterte Euch mit seiner englischen und französischen Begrüßung und mit fließenden Bewegungen, wie aufstehen, loslaufen und sich wieder hinsetzen. All das vom Computer aus gesteuert durch Euren Referenten, dem TU-Informatikstudenten Markus Dittmann. Das funktioniert, indem Roboter mit Sensoren ausgestattet sind, um die menschlichen Sinne nachempfinden zu können. Ebenfalls müssen sie sich orientieren können und auch durch Bewegung, Ton oder Licht handeln.
23.06.2013 „Herzklopfen ? Warum schlägt das Herz?“
Ganz „herzlich„ verabschiedete sich die Kinder-Uni Chemnitz in die Sommerpause mit dieser Vorlesung zum Thema "Warum pocht das Herz, wie arbeitet es und wie kann man es schützen". Mit spannenden Experimenten und ein paar Mitmach-Aktionen konntet Ihr hautnah miterleben, wie das Herz arbeitet. Dass gesunde Ernährung, Sport und ein gutes soziales Umfeld wie Freunde wichtig sind, dass es dem Herzen gut geht, wusstet Ihr natürlich auch schon vor der Vorlesung. Trotzdem hat Euch Dr. Kleinertz das Thema nochmals ans Herz gelegt.
13.10.2013 „Ritter, Burgen, Drachenblut – Wie wird man zum kühnen Ritter?“
Das Wintersemester 2013/14 startete mit einem spannenden Vortrag über das Mittelalter. Interaktiv ging es mit Prof. Fasbender auf Zeitreise in die Vergangenheit, es wurden mittelalterliche Gesten ausgetauscht und das älteste deutsche Liebesgedicht aufgesagt. Ihr erfuhrt, was der Unterschied zwischen einer Burg und einem Schloss ist, was Ritter damals anstellten, um einem Burgfräulein zu gefallen und womit sich Ritter im Laufe ihres Lebens noch so alles beschäftigen, nämlich dem Spielen, Lesen, Weitwurf, Schmieden, Jagen und Angeln – also nicht viel anderes als ihr es heute gern tut. Am Ende der Vorlesung konntet ihr sogar ein paar Wörter in der mittelhochdeutschen Sprache sprechen und wurdet mit einer spannenden, rund 1000 Jahre alten Geschichte von Iwein dem Löwen belohnt.
10.11.2013 „Was wäre, wenn Hänsel und Gretel ein Navi gehabt hätten?“
Im November sind wir mit Prof. Strietzel auf Schatzsuche durch den Märchenwald von Hänsel und Gretel gegangen. Dabei wurde gezeigt, wie die Satellitennavigation funktioniert, und wie ein modernes Navigationsgerät Hänsel und Gretel damals sicher aus dem Märchenwald hinausgeleitet hätte. Aber auch früher gab es Hilfsmittel, sich den richtigen Weg zu suchen. Prof. Strietzel zeigte dazu Bilder von Seekarten und erklärte die Funktionalität eines Kompasses. Zudem wurde sich bei der Seefahrt an sogenannten Landmarken orientiert – ihr kennt solche Landmarken auch: unsere Leuchttürme. Außerdem verriet Prof. Strietzel am Ende, wo man noch so ein richtiges Hexenhäuschen finden kann.
5.12.2013 „Steine, die vom Himmel fallen – Kosmische Katastrophen in der Erdgeschichte“
Laut Aussage des Referenten wollen sich alle Menschen beschützt fühlen, geliebt werden sowie Anerkennung und Achtung finden. "Tiere können insbesondere Kindern dabei helfen, solche wichtige Bedürfnisse zu befriedigen. Sie werden so froh und glücklich", sagt Prof. Kabat vel Job. "Dabei müssen es Kinder aber auch lernen, eine Verantwortung gegenüber Haustieren zu übernehmen. Es ist wichtig, die Bedürfnisse der Menschen und der Tiere aufeinander abzustimmen." Deshalb war das Thema dieser Kinder-Uni und die damit verbundene kindgerechte Reise durch die Psychologie sicher auch für viele Eltern von Interesse.