Professuren am Institut für Politikwissenschaft
Politische Theorie und Ideengeschichte
Prof. Dr. Alexander Gallus

Die politische Theorie und Ideengeschichte fragt nach den Grundlagen des politischen Denkens – nach Autoren, Werken und zentralen Begriffen wie Macht, Herrschaft, Freiheit und Gerechtigkeit sowie der Legitimität staatlicher Ordnung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Figur des Intellektuellen in der Geschichte des politischen Denkens, aktuell mit Fokus auf die Intellectual History des 20. Jahrhunderts in Deutschland, insbesondere Weimarer Republik und Bundesrepublik.
Internationale Politik
Prof. Dr. Kai Oppermann

Die Professur Internationale Politik hat einen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Außenpolitikanalyse, insbesondere in den Feldern Narrative, Rollentheorie, außenpolitische Entscheidungsprozesse sowie die Bedeutung von Koalitionsregierungen und Referenden. Weitere zentrale Forschungsfelder sind die Außen- und Europapolitik ausgewählter Staaten, Geopolitik und internationale Ordnungen, die Analyse von Rohstoffmärkten und Versorgungssicherheit kritischer Hightech-Metalle, Friedens- und Konfliktforschung sowie Emerging Technologies, insbesondere Künstliche Intelligenz, in den Internationalen Beziehungen.
Politische Systeme
Prof. Dr. Eric Linhart

Der Bereich „Politische Systeme“ untersucht die politischen Systeme einzelner Staaten als Ganzes, aber auch die Systeme substaatlicher Einheiten wie der deutschen Bundesländer. Untersucht werden die Kerninstitutionen, die politischen Prozesse unter Berücksichtigung der Rolle politischer Akteure sowie die hieraus resultierenden Politikergebnisse. Zu den Arbeitsfeldern gehören unter anderem Wahlsysteme, Wahlen, Parteien, Koalitionen und Interessengruppen. Der Bereich „Politische Systeme“ beschäftigt sich sowohl mit Demokratien als auch mit Autokratien und behandelt auch Fragen der Systemtransformation.
Europäische Regierungssysteme im Vergleich
Vertr.-Prof. Dr. Benjamin Höhne

Die Professur "Europäische Regierungssysteme im Vergleich" untersucht Funktionalität und Entwicklung nationaler und supranationaler politischer Systeme sowie Wirtschafts- und Sozialmodelle im europäischen Kontext, mit Fokus auf dem Zusammenspiel von Verfassungsorganen, Parteien und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Praxisrelevante Fragestellungen, Drittmittelprojekte und ERASMUS-Kooperationen spielen dabei eine wichtige Rolle.
Politikwissenschaftliche Forschungsmethoden
Forschungsmethoden sind das Handwerkszeug der Politikwissenschaft zur Beantwortung empirischer Fragestellungen. An der Professur werden in der Lehre quantitative und qualitative Verfahren vermittelt, während die Forschung schwerpunktmäßig vergleichende politische Einstellungs- und Verhaltensforschung betreibt – etwa zu Wahlbeteiligung, Jugend und Politik, Direkter Demokratie sowie Wahlprognosen. Methodisch stehen dabei experimentelle Ansätze sowie Bevölkerungsumfragen im Vordergrund.