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Arbeitsstelle "Gestenforschung und Sprechwissenschaft"
Sprechwissenschaft
Arbeitsstelle "Gestenforschung und Sprechwissenschaft"  

Sprechwissenschaft an der TU Chemnitz

Die Sprechwissenschaft an der TU Chemnitz beschäftigt sich mit der Produktion, Funktion und Wirkung gesprochener Sprache im Kontext interpersoneller Interaktion. Die Schwerpunkte der Arbeitsstelle liegen dabei auf:

  • den semiotischen, semantischen und kognitiven Strukturen des Sprechens
  • der Relation und Wechselwirkung von Stimme, Sprechen und multimodaler Kommunikation
  • der Entwicklung innovativer spielbasierter Lehr-Lernkonzepte im Bereich Mündlichkeit

Die Aktivitäten umfassen neben Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekten auch Weiterbildungen im Bereich der Sprechwissenschaft.


Lehre

Die Hauptinhalte der Sprechwissenschaft sind:

  • Sprech- und Stimmbildung
  • Rhetorische Kommunikation (Gesprächs- und Redepädagogik)
  • Sprechkünstlerische Gestaltung (Leselehre, szenisches Lesen, Erzählen etc.)
  • Sprechtherapie (Sprech- und Kommunikationsstörungen)

Die eigene Kommunikationsfähigkeit zu verbessern gelingt am besten durch praktische Übungen in der Gruppe.
In den Seminaren und Übungen der Sprecherziehung werden daher Sprach- und Sprechgestaltungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Situationen erprobt.

Zu aktuellen Lehrveranstaltungen

Forschung

Im zwischenmenschlichen Dialog wird gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen (multimodal) kommuniziert. Daher sind die Forschungsgebiete der Sprechwissenschaft - aufgrund dieser Komplexität - vielfältig. Um Sprechenden individuelle Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen und Hilfestellungen geben zu können, werden die einzelnen Wirkebenen des 'Miteinander-Sprechens' (sowie ihre Beziehungen zueinander) betrachtet. Diese sind vor allem:

  • Körper (Haltung / Körpersprache insbesondere Gestik/Mimik)
  • Atem
  • Stimme
  • Artikulation
  • Sprechausdruck
  • Präsentation / Auftritt

Die gewonnenen Erkenntnisse werden durch Dokumentation, Analyse und wissenschaftliche Aufbereitung in praktisch anwendbare Konzepte überführt.

Besonderes Interesse gilt den Themen:
Gebrauchsstandard - Welche Ausspracheregeln sind im multimedialen Zeitalter noch zielführend? Entwicklung / Evaluation von zielgruppenspezifischen Trainingskonzepten - Welches Betätigungsfeld (Lehre, Bühnenkunst, Politik, Vereinswesen...) braucht welches Training? Was sind effektive wie effiziente Übungen für die einzelnen Trainingsbereiche?

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