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Bulgarische Woche, 10. - 12. Dezember
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Bulgarische Woche

 

Verschiedene Veranstaltungen der Gastdozentin Kalina Shtereva von der Universität Veliko Tarnovo

 

10. - 12. Dezember 2019, Technische Universität Chemnitz

 

 

Die Professur Kultureller und Sozialer Wandel lädt herzlich zu den verschiedenen Veranstaltungen ein, die unsere Kollegin für Studierende der TU Chemnitz anbieten wird:

 

 
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    • Dienstag, 10. Dezember von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Lehrveranstaltung zum Film „Wem gehört das Lied“. Raum 2/D301 (Reichenhainer Straße 70)

    Der preisgekrönte Film der bulgarischen Journalistin Adela Peeva handelt von einem Lied, das sie überall auf dem Balkan trifft: Jedes Balkanvolk hat seine eigene Fassung und ist davon überzeugt, dass das Lied aus seinem Land stamme und ein typischer Teil seiner ureigenen Kultur sei. „Wer hat das Lied erschaffen?“ Dies wird eine zentrale Frage der nationalen und persönlichen Identität.

    Der Mythos einer echten, unverfälschten, reinen Kultur wird mittels Filmanalyse und am Beispiel des Filmes analysiert.

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    • Mittwoch, 11. Dezember von 7:30 Uhr bis 9:00 Uhr: Vortrag „Fremdenhass und Flüchtlingsjagd. Historisch-kulturelle Hintergründe des Rechtsextremismus auf dem Balkan“. Raum 2/N105 (Zentrales Hörsaalgebäude)

    Der Vortrag zeigt die komplizierten Beziehungen zwischen (orthodoxen) Christen und Muslimen auf dem Balkan, angesichts der als traumatisch empfundenen jahrhundertelangen Herrschaft der Osmanen und der antimuslimischen Propaganda in der Zeit der kommunistischen Diktatur. Rechtsextremistische Tendenzen im Umgang mit Muslimen werden heute noch von der Gesellschaft toleriert und sogar begrüßt – ein markantes Besipiel dafür ist der „Flüchtlingsjäger“ Dinko, der es durch die Flüchtlingsjagd zum Medienstar in Bulgarien geschafft hat.

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    • Mittwoch, 11. Dezember um 20:00 Uhr: „Die Stadt der Roma“, Filmvorführung mit anschließender Diskussion. In Kooperation mit dem Filmclub Mittendrin (Reichenhainer Straße 35/37)

    Die ARTE-Produktion zeigt das Leben in einem bulgarischen Roma-Ghetto. Einer der Hauptakzente ist der Versuch, ein Roma-Kind in einer bulgarischen Schule zu integrieren. Weitere Schwerpunkte sind die kommunale Politik im Ghetto, die Arbeitslosigkeit u.a.

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    • Donnerstag, 12. Dezember von 13:15 Uhr bis 14:45 Uhr: Vortrag „Roma-Integration und Antiziganismus in Osteuropa. Die misslungene Roma-Dekade (2005 - 2015)“. Raum 2/N105 (Zentrales Hörsaalgebäude)

    Der Vortrag geht auf die kulturellen Besonderheiten der Roma ein, die die Integrationsarbeit mit den ghettoisierten Roma- Gemeinschaften erschweren. Es werden auch die Vorurteile gegenüber den Roma aufgegriffen sowie positive und negative Erfahrungen aus den humanitären Initiativen unter den ärmsten Roma-Familien geschildert.

 

Zur Person: Kalina Shtereva hat Germanistik an der Universität Veliko Tarnovo studiert. Sie arbeitet seit 2001 am Institut für Germanistik und Niederlandistik und promoviert im Bereich der Semiotik, Semantik und Translationswissenschaft. Im Zeitraum 2008 – 2015 arbeitete sie ehrenamtlich als Dolmetscherin beim bulgarischen Roten Kreuz und bei einigen deutschen humanitären Organisationen. Sie arbeitete zudem bei verschiedenen Roma-Projekten mit.

 

 

Bei Rückfragen steht Ana Troncoso zur Verfügung.

 

  

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