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Professur Kultureller und Sozialer Wandel
Madrid 2010
Professur Kultureller und Sozialer Wandel 

Exkursion, 27.09.-01.10.2010:
Madrid – Hauptstadt des spanischen Zentralismus

In heutiger Zeit macht Spanien in der internationalen Presse wegen Autonomiebestrebungen im Baskenland und in Katalonien Schlagzeilen. Dabei wird oft das Gespenst einer Balkanisierung Spaniens an die Wand gemalt. Wenn auch Tendenzen der Dezentralisierung nicht zu leugnen sind, so lassen sie sich jedoch nur vor dem Hintergrund einer langen und bis heute noch andauernden Tradition des politischen und kulturellen Zentralismus verstehen, der in Madrid seinen symbolischen Ort hat.

Zentrales Ziel der Exkursion war es, im Stadtbild und an ausgewählten Orten Madrids die Entstehung der spanischen Monarchie und ihrer Konsolidierung unter der Herrschaft der Habsburger und der Bourbonen nachzuzeichnen. Während der Studienfahrt haben wir zu diesem Thema die Feldforschung für ein gemeinsames Lehrforschungsprojekt betrieben, das während des Wintersemesters 2010/11 durchgeführt wird. Die Ergebnisse werden ab Frühling 2011 in Form eines Web-Projekts veröffentlicht.

Während des Aufenthaltes in Madrid haben wir außerdem zum Thema „Einwanderung in Madrid“ Fotos gemacht, von denen eine Auswahl in der Fotoausstellung „Bilder eines interkulturellen Europas“ gezeigt wurden, die im Rahmen der Tagung „50 Jahre Spanische Einwanderung im Oktober 2010 an der TU Chemnitz stattfand.

Freilich hatten wir auch Gelegenheit, sich mit dem Leben in Madrid und mit dem spanischen Hochschulsystem vertraut zu machen. Ein Besuch der Partneruniversität in Alcalá de Henares in der Nähe von Madrid war deshalb ein Muss. Wir konnten dort in Gesprächen mit Dozenten und Studierenden einen Einblick in die Aktualität des Studiums in Spanien gewinnen.

Zwischen streikenden MadriderInnen und dem König, bei Tapas und Sonnenschein hatten wir eine intensiven und lehrreiche Woche - und ja, einen Mordspaß. Wer sich davon überzeugen möchte, klicke bitte unter auf den Exkursionsbericht Tag für Tag.

 

                   

 

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