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Fakultät für Maschinenbau
Studiengänge
Advanced Manufacturing
Regelstudienzeit:
4 Semester (Teilzeitstudium möglich)
Studienbeginn:
im Wintersemester
Voraussetzungen:

Die Zugangsvoraussetzung für den Masterstudiengang Advanced Manufacturing erfüllt, wer einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studiengang erworben hat und zusätzlich vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse in den Gebieten

  1. spezielle mathematische Methoden der Ingenieurwissenschaften im Umfang von insgesamt mindestens 18 LP, wobei die Themengebiete Fouriertransformationen, Regressionsrechnung sowie Wahrscheinlichkeit und mathematische Statistik eingeschlossen sind,
  2. wissenschaftlich-ingenieurtechnische Datenverarbeitung im Umfang von insgesamt mindestens 12 LP, wobei die Themengebiete CAD, CAS, Numerische Simulation und Datenerfassung sowie multiphysikalische Simulation inklusive praktischer Erfahrungen eingeschlossen sind,
  3. Metrologie und Steuerungstechnik im Umfang von insgesamt mindestens 8 LP, wobei die Themengebiete Sensorik, Aktorik sowie digitale Methoden der Fertigung eingeschlossen sind,
  4. Neue Materialien und Werkstoffe für die Ingenieurwissenschaften im Umfang von insgesamt mindestens 8 LP, wobei die Themengebiete Polymere, Metalle, Verbundwerkstoffe, Matrixsysteme und funktionale Eigenschaften eingeschlossen sind,
  5. vertiefte theoretische Grundlagen der Ingenieurwissenschaften im Umfang von insgesamt mindestens 12 LP, wobei die Themengebiete Technische Mechanik, Konstruktion, Fertigungslehre sowie Fluiddynamik eingeschlossen sind,
  6. essourceneffiziente Fertigungskonzepte im Umfang von insgesamt mindestens 8 LP, wobei die Themengebiete technische und natürliche Kreisläufe und Netze, Systemoptimierung sowie Energiekonzepte eingeschlossen sind,

sowie Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachweist.

Über den Zugang anderer Bewerber entscheidet der Prüfungsausschuss.

Flyer:
in Kürze verfügbar
Inhalte

In den Basismodulen Advanced Manufacturing werden zu Beginn des Studiums in einer Blockveranstaltung die wesentlichen mathematischen Grundlagen für das weitere Studium vermittelt. Zudem erhalten die Studenten einen ersten Überblick über verschiedene zukunftsweisende Fertigungsmethoden und stellen diese in Bezug zu aktuellen Fragestellungen hinsichtlich der Verfügbarkeit von Ressourcen. Die Ergänzungsmodule Research Methods and Soft Skills dienen der methodischen Vorbereitung eigenständiger wissenschaftlicher Arbeiten. Den Studenten stehen in den Profilmodulen vier Profillinien zur fachlichen Vertiefung zur Verfügung. Ergänzend können je nach Interesse im Rahmen der Ergänzungsmodule Elective Courses weitere Module aus anderen Profillinien belegt werden. Aufbauend auf dem bereits erworbenen Fach- und Methodenwissen bearbeiten die Studenten im zweiten Jahr ein eigenständiges Forschungsthema im akademischen oder industriellen Kontext und schließen ihr Studium mit der Masterarbeit ab.

1. bis 2. Sem.
Basismodule Advanced Manufacturing (20 Credits)
Ergänzungsmodule Research Methods and Soft Skills (10 Credits)
1. bis 3. Sem.
Profilmodule Profillinien (40 Credits)
Profillinie Hybrid Technologies Profillinie Printed Functionalities Profillinie Work Design and Sustainability Management Profillinie Production Systems
2. bis 3. Sem.
Ergänzungsmodule Elective Courses (10 Credits)
3. Sem.
Forschungsmodul Research Project/Internship (10 Credits)
4. Sem.
Modul Master Thesis (30 Credits)
Berufseinstieg Foto: pixabay

Vor dem Hintergrund der weltweiten Verknappung von Ressourcen bei gleichzeitig steigendem Bedarf steht ein schonender und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen für Produkte und Produktionsprozesse im Fokus vieler Industriezweige. Durch die Verflechtung fachlicher und kultureller Studieninhalte erhält der Absolvent neben einem vertieften Fachwissen auch eine breite Methodenkompetenz für die Lösung komplexer Aufgabenstellungen.

Potentielle Arbeitgeber für Absolventen sind im Bereich der freien Wirtschaft international agierende Unternehmen und Forschungseinrichtungen, für die Fragestellungen der effizienten Nutzung der zunehmend knapper werdenden Ressourcen von zentraler Bedeutung sind. Beispielsweise zählen dazu Unternehmen mit dem Schwerpunkt Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau, Verfahrenstechnik und IT-Branche. Die vielschichtige Masterausbildung bereitet Studierende ebenso auf eine anschließende Arbeit in Forschungseinrichtungen und Universitäten vor.

Prof. Dr.-Ing. habil. Lothar Kroll, Professur Strukturleichtbau/Kunststoffverarbeitung, Sprecher des Bundesexzellenzclusters MERGE der TU Chemnitz:
»Der Leichtbau zählt zu den Schlüsseltechnologien von morgen und favorisiert - entsprechend dem Lehrmeister Natur - materialeffiziente Bauweisen und energieeffiziente Fertigungsprozesse. Daraus leitet sich die Vision der Bivalenten Ressourceneffizienz (BRE) des Bundesexzellenzclusters MERGE ab. Die BRE-Strategie erlaubt nicht nur die Einsparung von Ressourcen im Produktionsprozess und während der Nutzung, sondern ist richtungsweisend für die Bereitstellung von umweltfreundlichen Verfahren und Bauteilen nächster Generation.«

Prüfungsausschussvorsitzender
Prof. Stephan Odenwald
  • Telefon:
    +49 371 531-32172
  • Fax:
    +49 371 531-832172
  • E-Mail:
  • Adresse:
    Reichenhainer Straße 70, 09126 Chemnitz
  • Raum:
    2/D130 (neu: C24.130)
Fachstudienberatung
Dr. Uta Fügmann
  • Telefon:
    +49 371 531-35798
  • Fax:
    +49 371 531-835798
  • E-Mail:
  • Adresse:
    Reichenhainer Straße 70, 09126 Chemnitz
  • Raum:
    2/D013 (neu: C24.013)

Presseartikel

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