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Fakultät für Informatik
Studiengänge
 alle Studiengänge Informatik
(Master of Science)
BACHELOR 
 
Voraussetzung: Die Zugangsvoraussetzung für den Masterstudiengang Informatik erfüllt, wer an der Technischen Universität Chemnitz im Bachelorstudiengang Informatik oder im Bachelorstudiengang Angewandte Informatik einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss erworben hat. Über den Zugang anderer Bewerber entscheidet der Prüfungsausschuss.
Für diesen Studiengang gibt es keine
Zulassungsbeschränkung
!
Regelstudienzeit: 4 Semester
Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
Studienbeginn: Wintersemester, Sommersemester

Hier finden Sie unseren aktuellen Studiengangsflyer PDF-Dokument

Studien- und Prüfungsordnung

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Der Masterstudiengang Informatik bildet die logische Fortsetzung der Bachelorstudiengänge Informatik und Angewandte Informatik. Die Forschungsorientierung des Studiengangs hat zur Folge, dass modernste Spezialkenntnisse in verschiedenen Bereichen der Informatik vermittelt werden. Das sind im Wesentlichen die Teilgebiete Computergrafik, Parallele Programmierung, Parallelrechner, Betriebssysteme und Rechnernetze.

Bekanntermaßen ist im Zeitalter der Digitalisierung, der Vernetzung bzw. der virtuellen Modelle die Informatik zur Schlüsseldisziplin avanciert, die weite Teile des (Arbeits-)Lebens durchdringt. Gut ausgebildete Informatiker finden Ihren Arbeitsplatz an mannigfacher Stelle: Banken, Softwarehäuser im weiteren Sinne, Telekommunikationsunternehmen im Allgemeinen oder Dienstleistungsunternehmen.

Mit dem modular aufgebauten Masterstudiengang Informatik wird eine gestufte Studienstruktur erreicht, die es dem Studenten erlaubt, sich gemäß seinem eigenen Bedürfnis und dem der Berufswelt auszubilden. Dies wird durch die große Freiheit bei der Wahl der Module gesichert.

Was zeichnet den Masterstudiengang Informatik aus?
Im Zeitalter der Digitalisierung, der Vernetzung und der virtuellen Modelle hat sich die Informatik zu einer grundlegenden Schlüsseldisziplin entwickelt, die weite Teile des (Arbeits-)Lebens durchdringt. Der forschungsorientierte Masterstudiengang Informatik stellt die logische Fortsetzung der Bachelorstudiengänge Informatik und Angewandte Informatik dar. Vor allem in den Teilbereichen Technische Informatik, Computergrafik, Parallelverarbeitung, Rechnerarchitektur, Betriebssysteme und Netzstrukturen erwerben die Studierenden fundierte Kenntnisse und können ihr Wissen in einem gewählten Anwendungsfach erweitern. Das Entwerfen von neuen Konzepten, die Entwicklung von neuen Lösungen und deren algorithmische Umsetzung erfordert dabei Kompetenzen wie logisches Denken, Kreativität, Geduld sowie den Überblick über bereits vorhandene Lösungsansätze.

 

Die drei neben der Masterarbeit zur Verfügung stehenden Semester werden auf die klassischen Teilgebiete der Informatik aufgeteilt:

  • Angewandte Informatik
  • Technische Informatik
  • Praktische Informatik
  • Theoretische Informatik

Bestandteil des Studiums sind neben Vorlesungen und Seminaren umfangreiche Projektpraktika. Das zusätzliche Anwendungsfach kann aus einer Breite von acht Fächern ausgewählt werden. Es dient der Horizonterweiterung und hilft bei der Kommunikation über Fachgrenzen hinweg.

Bei der Auswahl der Module besteht weitgehende Wahlfreiheit, mit der Einschränkung, dass aus jedem klassischen Teilgebiete Module zu wählen sind. Module aus dem Wahlpflichtprogramm des Bachelorstudienganges Informatik können auch gewählt werden, sofern sie nicht bereits geprüft wurden. Durch diese Regelungen werden die hinreichende Breite und auch die wegen der Forschungsorientierung nötige Möglichkeit zur interessengeleiteten Spezialisierung des Studenten gewährleistet.

Vermittelte Kernkompetenzen des Masterstudiengangs Informatik sind:

  • Fundierte Kenntnisse in den Gebieten Technische Informatik, Parallelverarbeitung, Rechnerarchitektur, Netzstrukturen, Theoretische Informatik, systemnahe und -ferne Software, Graphik und Künstliche Intelligenz
  • Kenntnisse in einem Anwendungsfach (Ergänzungsmodul), um den Horizont wissenschaftlich zu erweitern und das allgemeine Problembewusstsein für Anwendungsbereiche außerhalb der Informatik zu entwickeln
  • Logisches Denken, Argumentieren, Darstellung komplexer Sachverhalte
  • Kreativität im Einsatz neuer Konzepte, Überblick über vorhandene Lösungsansätze, Kenntnisse der auch vorhandenen prinzipiellen Grenzen der Informatik, das Problem der (Nicht-)Effizienz
  • Entwicklung neuer Lösungen und deren algorithmischer Umsetzung, Geduld und Kraft zur Realisierung (innovativer) Lösung, Abschätzung der Realisierbarkeit von selbigen

Um den jeweils persönlichen Zielen der Studenten und ihren beruflichen Vorstellungen gerecht zu werden, besteht das Studium aus einer Palette von Auswahlmöglichkeiten:

  • Innerhalb der Kernbereiche der Informatik können Module, gemäß einem Regelwerk, das ausreichende Breite und Tiefe des Studiums sicherstellt, frei gewählt werden.
  • Die Richtung der Masterarbeit kann aus dem Angebot der Fakultät gewählt werden (auch in Zusammenarbeit mit der Industrie). Vorbereitende Module für die Masterarbeit sind integraler Bestandteil des Studiums.
  • Die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen wie Interdisziplinarität, Vermittlungskompetenz und allgemeinen zwischenmenschlichen Fähigkeiten ist durch den Ergänzungsmodul sowie die Vertiefungsmodule Forschungsseminar und Forschungsspraktikum sichergestellt.
Vertiefungsmodule (1.-3. Semester, Auswahl aus einem breiten Feld von Modulen, u.a.)
Bereich Angewandte Informatik Bereich Praktische Informatik
  • Computer Aided Geometric Design
  • Grundlagen der Computergeometrie
  • Virtuelle Realität
  • Einführung in die Künstliche Intelligenz
  • Robotik
  • Mediengestaltung, -codierung, -programmierung, -applikationen oder -ergonomie
  • Betriebssysteme für verteilte Systeme
  • Verlässliche Systeme
  • Entwurf von Software für eingebettete Systeme
  • Datenbanken und Web-Techniken
  • Softwareengineering
  • Compilerbau
  • Parallele und Multicore-
Bereich Technische Informatik Bereich Theoretische Informatik
  • Hardware/Software Codesign
  • Formale Spezifikation und Verifikation
  • Software Platforms for Automotive Systems
  • Rechnerarchitektur und Rechnernetze
  • Hochleistungsrechner
  • Architektur, Sicherheit, Protokolle Verteilter Systeme
  • Grundlagen Modellierung und Simulation
  • Stochastische Entscheidungsprozesse
  • Effiziente Algorithmen
  • Approximations- und Onlinealgorithmen
  • Datensicherheit und Kryptographie
  • Quantencomputing
Aus den folgenden weiteren Vertiefungsmodulen ist mindestens eines zu belegen:
  • Forschungsseminar Informatik
  • Forschungspraktikum
Ergänzungsmodule (3. Semester)
Aus den folgenden Anwendungsfächern ist eines zu wählen: Elektrotechnik, Englisch, Maschinenbau, Mathe-matik, Physik, Psychologie oder Wirtschaftswissenschaften.
Modul Master-Arbeit (4. Semester)

Aufbau des Masterstudienganges Informatik (bei Studienbeginn im Wintersemester)

1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester
 
80 LP

Vertiefungsmodule
  • Angewandte Informatik (5-35 LP)
     
  • Praktische Informatik (5-35 LP)
     
  • Technische Informatik (5-35 LP)
     
  • Theoretische Informatik (5-35 LP)
     

Vertiefungsmodule
  • Forschungsseminar
    (5 LP)

    und/oder
     
  • Forschungspraktikum
    (15 LP)
 
30 LP




Modul
Master-Arbeit
 
10 LP

Ergänzungsmodule

Wahl eines Anwendungsfaches:
  • Elektrotechnik
  • Englisch
  • Maschinenbau
  • Mathematik
  • Operations Research
  • Physik
  • Psychologie
  • Wirtschaftwissenschaften

 

Der erfolgreiche Abschluss des Studiums erlaubt den nahtlosen Übergang in Promotionsstudiengänge und die Ausübung anspruchsvoller Tätigkeiten in Bereichen von Industrie, Öffentlichen Dienst oder Forschung. Das Berufsfeld ist ausgesprochen breit und reicht von Banken, Versicherungen, Consulting Firmen über kleine und große Softwarehäuser und die Entwicklungsabteilungen in Großkonzernen bis zur Universitätskarriere und zu Dienstleistungsunternehmen im Allgemeinen.

Als Einstellungsgründe werden vorwiegend die unter Studienaufbau genannten Kernkompetenzen genannt. Die ausgeprägten Kenntnisse eines Anwendungsgebietes, die notwendiger Weise auf Kosten der allgemeinen Kenntnisse zu vermitteln sind, führt direkt zu spezielleren Tätigkeitsfeldern.

 

Dr. André Lanka, Selbstständiger Softwareentwickler:
«Der Masterstudiengang Informatik zeichnet sich durch eine Vielfalt von Optionen aus. So ist es jedem Studenten möglich, eine Spezialisierung entsprechend seiner Interessen und Fähigkeiten zu wählen. Ich habe mich auf die Theoretische Informatik konzentriert. Besonders nützlich für meine jetzige Tätigkeit als Softwareentwickler erweist sich das vermittelte Wissen über die Komplexität von Problemen und die Gestaltung effizienter Programme.»

 

Fachstudienberater der Fakultät für Informatik
Portrait: Dr. Frank Seifert
Dr. Frank Seifert
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