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Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie
Forschungsgruppe Allg. & Arbeitspsychologie
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Process Tracing

ActiveE Beim Speichern von Informationen im Gedächtnis werden neben den Inhalten an sich auch visuelle Informationen enkodiert. Kommt es zum Abruf einer dieser Informationen, werden zielgerichtete Blickbewegungen an assoziierte räumliche Positionen ausgeführt (z.B. Richardson & Spivey, 2000; Scholz, Mehlhorn, & Krems, 2016; Scholz, Mehlhorn, Bocklisch, & Krems, 2011). Wir wenden diese sogenannte "Looking-at-nothing"-Verhalten an, um Prozesse der Informationsintegration beim diagnostischen Schließen zu beobachten (vgl. Jahn & Braatz, 2014; Scholz, Krems, & Jahn, submitted). Wir können Aussagen treffen, welche Informationen im Gedächtnis aktiviert sind und für das Finden einer Erklärung genutzt werden.

Literatur

  • Jahn, G., & Braatz, J. (2014). Memory indexing of sequential symptom processing in diagnostic reasoning. Cognitive Psychology, 68, 59-97. doi:10.1016/j.cogpsych.2013.11.002

  • Richardson, D. C., & Spivey, M. J. (2000). Representation, space and Hollywood Squares: Looking at things that aren't there anymore. Cognition, 76(3), 269-295.

  • Scholz, A. (2015). Eye Movements, Memory, and Thinking. Technische Universität Chemnitz.

  • Scholz, A., Krems, J., & Jahn, G. (submitted). Watching diagnoses develop: Eye movements reveal symptom processing during diagnostic reasoning.

  • Scholz, A., Mehlhorn, K., Bocklisch, F., & Krems, J. F. (2011). Looking at Nothing Diminishes with Practice, 1.

  • Scholz, A., Mehlhorn, K., & Krems, J. F. (2016). Listen up, eye movements play a role in verbal memory retrieval. Psychological Research, 149-158. doi:10.1007/s00426-014-0639-4

  • Scholz, A., von Helversen, B., & Rieskamp, J. (2015). Eye movements reveal memory processes during similarity- and rule-based decision making. Cognition, 136, 228-246. doi:10.1016/j.cognition.2014.11.019

 

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