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Root VPS mit vorinstalliertem Betriebssystem

Das Betriebssystem Windows Server 2016 (64 bit) wird im Rahmen des SLA Root VPS vorinstalliert zur Verfügung gestellt.

Einrichtung des Systems

Beim erstmaligen Starten des Systems werden Sie aufgefordert, einige Einstellungen vorzunehmen, welche die Installation komplettieren:

1. Schritt - Wahl der Systemstandardsprache

Im ersten Schritt legen Sie die Systemstandardsprache fest. Dies beeinflusst die Sprache aller nutzerunabhängigen Elemente (zum Beispiel die Bezeichnung der Standardnutzer- und -Gruppen und die Sprache des Loginbildschirms) und die standardmäßig für Nutzer eingestellte Sprache. Zur Auswahl stehen Deutsch (Deutschland) und Englisch (United States).

Window Server 2016 Setup (OOBE) - Schritt 1 - Wahl der Systemstandardsprache
Nach dem Klick auf "Weiter" bzw. "Next" (siehe nächster Schritt) können Sie die gewählte Einstellung für die Systemstandardsprache nicht mehr rückgängig machen!
Unabhängig von der gesetzten Systemstandardsprache kann die Sprache der Bedienelemente nutzerspezifisch umgestellt werden. Dafür sollte immer nur der folgende direkte Weg verwendet werden:
Systemsteuerung -> Zeit, Sprache und Region -> Sprache -> Erweiterte Einstellungen
und dort bei "Außerkraftsetzung für Windows-Anzeigesprache" die gewünschte Sprache aus der Liste der tatsächlich installierten Sprachen explizit auswählen.

Die alternative Erweiterung und richtige Handhabung (Tastaturlayouts, etc.) der "Sprachliste" gestaltet sich dagegen deutlich komplizierter und kann nicht empfohlen werden!
Für die nutzerunabhängigen Elemente ist die Änderung der Sprache nachträglich nur teilweise möglich (wie oben und dann über Spracheinstellungen für Willkommensseite, Systemkonten und neue Benutzerkonten übernehmen -> Einstellungen kopieren). Eine solche nachträgliche Änderung beeinflusst beispielsweise nicht die Bezeichnung der Standardnutzer- und Gruppen ("Administratoren" vs. "Administrators" usw.).

2. Schritt - Wahl von Land und Tastaturlayout

Bei deutscher Sprachauswahl wird empfohlen die Standardeinstellungen beizubehalten.

Window Server 2016 Setup (OOBE) - Schritt 2 - Regionseinstellungen DE

Bei englischer Sprachauswahl sollte das "Keyboard layout" geeignet angepasst werden.

Window Server 2016 Setup (OOBE) - Schritt 2 - Regionseinstellungen EN

3. Schritt - Akzeptieren der Lizenzbedingungen

Zum Fortfahren müssen die Lizenzbedingungen akzeptiert werden.

Window Server 2016 Setup (OOBE) - Schritt 3 - Lizenzbedingungen

4. Schritt - Setzen des Administratorkennwortes

Sie müssen ein Kennwort für den Nutzer "Administrator" vergeben. Das Kennwort muss die Windows-Kennwortrichtlinien erfüllen.

Window Server 2016 Setup (OOBE) - Schritt 4 - Administratorkennwort
Prägen Sie sich das Kennwort gut ein! Das Universitätsrechenzentrum verfügt im Rahmen des SLA Root VPS über keinen Account auf dem System um das Kennwort zurückzusetzen!

5. Schritt - Anmeldung als Administrator

Die Anmeldung als Nutzer "Administrator" ist per Konsole und mittels Remote Desktop möglich. Die bei der erstmaligen Anmeldung eingeblendete Frage zur automatischen Suche nach Netzwerkgeräten sollte mit "Nein" beantwortet werden. Nach der Anmeldung wird das Fenster Server-Manager präsentiert, mit dem Sie den Server verwalten können.

6. Schritt - Installation von Sophos Antivirus

Zum Schutz des Systems wird empfohlen eine Antivirensoftware zu installieren. Das System wurde bereits für die Installation von Sophos Antivirus vorbereitet und die dafür notwendigen Dateien im Ordner C:\SophosAntivirusInstaller hinterlegt. Starten Sie die Installation durch Doppelklick auf das dafür platzierte Icon auf dem Desktop und bestätigen Sie die beiden Sicherheitsabfragen der Benutzerkontensteuerung. Die Aktualisierung der Antivirensoftware wird automatisch korrekt konfiguriert.

Window Server 2016 - Installation von Sophos Antivirus starten
Sollten Sie zuvor Softwareinstallationen (zum Beispiel Windows Updates) durchgeführt haben, welche einen Neustart (Reboot) verlangen, so führen Sie diesen Neustart durch, bevor Sie Sophos Antivirus installieren!

Nach Abschluss der Installation können Sie das Fenster schließen und das Installationsicon vom Desktop löschen.

Window Server 2016 - Installation von Sophos Antivirus beendet
Weitere Informationen zum Schutz vor Computerviren finden Sie hier.

Aktivierung und Upgrade

Das System aktiviert sich automatisch über den Key Management Service (KMS) des Universitätsrechenzentrums. Es wird standardmäßig in der Edition Standard zur Verfügung gestellt und ermöglicht das Upgrade auf die Edition Datacenter.

Zum Upgrade auf die Edition Datacenter gehen Sie ggf. wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten (per Rechtsklick auf den Startbutton und Auswahl von "Eingabeaufforderung (Administrator)".
  2. Geben Sie ein:
    • Dism /Online /Set-Edition:ServerDatacenter /AcceptEula /ProductKey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX
Dabei ist als Product Key der Schlüssel "Windows Server 2016 Datacenter" aus den "KMS Client Setup Keys"-Tabellen ( https://technet.microsoft.com/en-us/library/jj612867(v=ws.11).aspx ) zu verwenden. Nach wenigen Minuten und zweimaligem Neustart ist das Upgrade abgeschlossen.
Diese Operation ist nicht umkehrbar. Ein Downgrade ist also nicht möglich.

Anpassungen an der Basisinstallation des Betriebssystems

Folgende Modifikationen wurden an der Basisinstallation des Betriebssystems vorgenommen:

  • .NET Framework:
    • Das .NET Framework 3.5 wurde integriert und aktiviert (Features "NetFx3" und "NetFx3ServerFeatures"), da dies bei Bedarf nachträglich nur aufwändig und fehleranfällig möglich wäre.
  • Anpassungen an den Betrieb in der virtuellen Infrastruktur des Universitätsrechenzentrums:
    • Die VMware Tools sind im erforderlichen Umfang vorinstalliert.
    • Es erfolgt ein automatischer Zeitabgleich per NTP mit ntphost1.hrz.tu-chemnitz.de und ntphost2.hrz.tu-chemnitz.de.
    • Der Zugang mittels Remotedesktop ist freigeschaltet und entsprechende Regeln für den Windows Firewall gesetzt.
    • Ping-Anfragen werden beantwortet (Firewallregel "URZ - Echo Request Incoming (ICMPv4 Type 8)").
    • Der Windows Computername ist korrekt gesetzt.
    • Das Volume Control Icon im System Tray wurde ausgeblendet.
  • Unterstützung des sicheren Betriebs:
    • Es erfolgt täglich um 03.00 Uhr die automatische Suche, der Download und die Installation von wichtigen und empfohlenen Windows- und Microsoft-Updates.
    • Ein Teil der wichtigen und empfohlenen Windows- und Microsoft-Updates ist bereits vorinstalliert.
    • Die Installation von Sophos Antivirus wurde vorbereitet (siehe oben).
    • Auch bekannte Dateiendungen werden im Windows Explorer angezeigt.
    • Alle Kennwörter sind zeitlich unbegrenzt gültig.
    • IPv6 wurde deaktiviert.
    • Es wurden diverse lokale Gruppenrichtlinien insbesondere zur Verbesserung des Datenschutzverhaltens vorkonfiguriert. (siehe "Editor für lokale Gruppenrichtlinien" ("gpedit.msc") -> "Computerkonfiguration" -> "Administrative Vorlagen" -> "Alle Einstellungen" -> alle Einträge mit "Aktiviert" oder "Deaktiviert" in Spalte "Status")
  • Komforteinstellungen:
    • Auf dem Desktop wird die Betriebssystemversion angezeigt.
    • Die Menüleiste im Windows Explorer wird angezeigt.
    • Das automatische Löschen nicht verwendeter Sprachen wird unterbunden. Damit bleiben die Sprachen "Deutsch (Deutschland)" und "English (United States)" dauerhaft nutzbar.

Root VPS mit vorinstalliertem Betriebssystem

Das Betriebssystem Windows Server 2012 R2 (64 bit) wird im Rahmen des SLA Root VPS vorinstalliert zur Verfügung gestellt.

Einrichtung des Systems

Beim erstmaligen Starten des Systems werden Sie aufgefordert, einige Einstellungen vorzunehmen, welche die Installation komplettieren:

1. Schritt - Wahl der Systemstandardsprache

Im ersten Schritt legen Sie die Systemstandardsprache fest. Dies beeinflusst die Sprache aller nutzerunabhängigen Elemente (zum Beispiel die Bezeichnung der Standardnutzer- und -Gruppen und die Sprache des Loginbildschirms) und die standardmäßig für Nutzer eingestellte Sprache. Zur Auswahl stehen Deutsch (Deutschland) und Englisch (United States).

Window Server 2012 R2 Setup (OOBE) - Schritt 1 - Wahl der Systemstandardsprache
Nach dem Klick auf "Weiter" bzw. "Next" (siehe nächster Schritt) können Sie die gewählte Einstellung für die Systemstandardsprache nicht mehr rückgängig machen! Bitte versuchen Sie auch nicht mittels Klick auf das "Zurück"-Symbol eine solche Änderung nur scheinbar herbeizuführen!
Unabhängig von der gesetzten Systemstandardsprache kann die Sprache der Bedienelemente nutzerspezifisch umgestellt werden. Dafür sollte immer nur der folgende direkte Weg verwendet werden:
Systemsteuerung -> Zeit, Sprache und Region -> Sprache -> Erweiterte Einstellungen
und dort bei "Außerkraftsetzung für Windows-Anzeigesprache" die gewünschte Sprache aus der Liste der tatsächlich installierten Sprachen explizit auswählen.

Die alternative Erweiterung und richtige Handhabung (Tastaturlayouts, etc.) der "Sprachliste" gestaltet sich dagegen deutlich komplizierter und kann nicht empfohlen werden!
Für die nutzerunabhängigen Elemente ist die Änderung der Sprache nachträglich nur teilweise möglich (wie oben und dann über Spracheinstellungen für Willkommensseite, Systemkonten und neue Benutzerkonten übernehmen -> Einstellungen kopieren). Eine solche nachträgliche Änderung beeinflusst beispielsweise nicht die Bezeichnung der Standardnutzer- und Gruppen ("Administratoren" vs. "Administrators" usw.).

2. Schritt - Wahl von Land und Tastaturlayout

Bei deutscher Sprachauswahl wird empfohlen die Standardeinstellungen beizubehalten.

Window Server 2012 R2 Setup (OOBE) - Schritt 2 - Regionseinstellungen DE

Bei englischer Sprachauswahl sollte das "Keyboard layout" geeignet angepasst werden.

Window Server 2012 R2 Setup (OOBE) - Schritt 2 - Regionseinstellungen EN

3. Schritt - Akzeptieren der Lizenzbedingungen

Zum Fortfahren müssen die Lizenzbedingungen akzeptiert werden.

Window Server 2012 R2 Setup (OOBE) - Schritt 3 - Lizenzbedingungen

4. Schritt - Setzen des Administratorkennwortes

Sie müssen ein Kennwort für den Nutzer "Administrator" vergeben. Das Kennwort muss die Windows-Kennwortrichtlinien erfüllen.

Window Server 2012 R2 Setup (OOBE) - Schritt 4 - Administratorkennwort
Prägen Sie sich das Kennwort gut ein! Das Universitätsrechenzentrum verfügt im Rahmen des SLA Root VPS über keinen Account auf dem System um das Kennwort zurückzusetzen!

5. Schritt - Anmeldung als Administrator

Die Anmeldung als Nutzer "Administrator" ist per Konsole und mittels Remote Desktop möglich. Die bei der erstmaligen Anmeldung eingeblendete Frage zur automatischen Suche nach Netzwerkgeräten sollte mit "Nein" beantwortet werden. Nach der Anmeldung wird das Fenster Server-Manager präsentiert, mit dem Sie den Server verwalten können.

6. Schritt - Installation von Sophos Antivirus

Zum Schutz des Systems wird empfohlen eine Antivirensoftware zu installieren. Das System wurde bereits für die Installation von Sophos Antivirus vorbereitet und die dafür notwendigen Dateien im Ordner C:\SophosAntivirusInstaller hinterlegt. Starten Sie die Installation durch Doppelklick auf das dafür platzierte Icon auf dem Desktop und bestätigen Sie die beiden Sicherheitsabfragen der Benutzerkontensteuerung. Die Aktualisierung der Antivirensoftware wird automatisch korrekt konfiguriert.

Window Server 2012 R2 - Installation von Sophos Antivirus starten
Sollten Sie zuvor Softwareinstallationen (zum Beispiel Windows Updates) durchgeführt haben, welche einen Neustart (Reboot) verlangen, so führen Sie diesen Neustart durch, bevor Sie Sophos Antivirus installieren!

Nach Abschluss der Installation können Sie das Fenster schließen und das Installationsicon vom Desktop löschen.

Window Server 2012 R2 - Installation von Sophos Antivirus beendet
Weitere Informationen zum Schutz vor Computerviren finden Sie hier.

Aktivierung und Upgrade

Das System aktiviert sich automatisch über den Key Management Service (KMS) des Universitätsrechenzentrums. Es wird standardmäßig in der Edition Standard zur Verfügung gestellt und ermöglicht das Upgrade auf die Edition Datacenter.

Zum Upgrade auf die Edition Datacenter gehen Sie ggf. wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten (per Rechtsklick auf den Startbutton und Auswahl von "Eingabeaufforderung (Administrator)".
  2. Geben Sie ein:
    • Dism /Online /Set-Edition:ServerDatacenter /AcceptEula /ProductKey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX
Dabei ist als Product Key der Schlüssel "Windows Server 2012 R2 Datacenter" aus den "KMS Client Setup Keys"-Tabellen ( https://technet.microsoft.com/en-us/library/jj612867(v=ws.11).aspx ) zu verwenden. Nach wenigen Minuten und zweimaligem Neustart ist das Upgrade abgeschlossen.
Diese Operation ist nicht umkehrbar. Ein Downgrade ist also nicht möglich.

Anpassungen an der Basisinstallation des Betriebssystems

Folgende Modifikationen wurden an der Basisinstallation des Betriebssystems vorgenommen:

  • .NET Framework:
    • Das in Windows Server 2012 R2 enthaltene .NET Framework 4.5.1 (EOL seit 12.01.2016) wurde auf den dazu praktisch vollständig kompatiblen Stand 4.5.2 aktualisiert.
    • Das .NET Framework 3.5 wurde integriert und aktiviert (Features "NET-Framework-Features" und "NET-Framework-Core"), da dies bei Bedarf nachträglich nur aufwändig und fehleranfällig möglich wäre.
  • Anpassungen an den Betrieb in der virtuellen Infrastruktur des Universitätsrechenzentrums:
    • Die VMware Tools sind im erforderlichen Umfang vorinstalliert.
    • Es erfolgt ein automatischer Zeitabgleich per NTP mit ntphost1.hrz.tu-chemnitz.de und ntphost2.hrz.tu-chemnitz.de.
    • Der Zugang mittels Remotedesktop ist freigeschaltet und entsprechende Regeln für den Windows Firewall gesetzt.
    • Ping-Anfragen werden beantwortet (Firewallregel "Allow Echo Request (ICMPv4 Incoming)").
    • Der Windows Computername ist korrekt gesetzt.
    • Das Volume Control Icon im System Tray wurde ausgeblendet.
  • Unterstützung des sicheren Betriebs:
    • Es erfolgt täglich um 03.00 Uhr die automatische Suche, der Download und die Installation von wichtigen und empfohlenen Windows- und Microsoft-Updates.
    • Ein Teil der wichtigen und empfohlenen Windows- und Microsoft-Updates ist bereits vorinstalliert.
    • Die Installation von Sophos Antivirus wurde vorbereitet (siehe oben).
    • Auch bekannte Dateiendungen werden im Windows Explorer angezeigt.
    • Alle Kennwörter sind zeitlich unbegrenzt gültig.
    • IPv6 wurde deaktiviert.
  • Komforteinstellungen:
    • Auf dem Desktop wird die Betriebssystemversion angezeigt.
    • Die Menüleiste im Windows Explorer wird angezeigt.
    • Das automatische Löschen nicht verwendeter Sprachen wird unterbunden. Damit bleiben die Sprachen "Deutsch (Deutschland)" und "English (United States)" dauerhaft nutzbar.

Root VPS mit vorinstalliertem Betriebssystem

Das Betriebssystem Windows Server 2008 R2 (64 bit) wird im Rahmen des SLA Root VPS vorinstalliert zur Verfügung gestellt.
Die Vorinstallation beinhaltet Service Pack 1 (seit 10.03.2011).

Einrichtung des Systems

Beim erstmaligen Starten des Systems werden Sie aufgefordert, einige Einstellungen vorzunehmen, welche die Installation komplettieren:

1. Schritt - Wahl der Systemstandardsprache

Im ersten Schritt legen Sie die Systemstandardsprache fest. Dies beeinflusst die Sprache aller nutzerunabhängigen Elemente (zum Beispiel die Bezeichnung der Standardnutzer- und -Gruppen und die Sprache des Loginbildschirms) und die standardmäßig für Nutzer eingestellte Sprache. Zur Auswahl stehen Deutsch und Englisch.

Window Server 2008 R2 Setup (OOBE) - Schritt 1 - Wahl der Systemstandardsprache
Nach dem Klick auf "Weiter" bzw. "Next" können Sie die gewählte Einstellung nicht mehr rückgängig machen!
Unabhängig von der gesetzten Systemstandardsprache kann die Sprache der Bedienelemente nutzerspezifisch über Systemsteuerung -> Anzeigesprache ändern -> Tastaturen und Sprachen -> Anzeigesprache umgestellt werden.
Für die nutzerunabhängigen Elemente ist die Änderung der Sprache nachträglich nur teilweise möglich (Systemsteuerung -> Anzeigesprache ändern -> Verwaltung -> Einstellungen kopieren). Eine solche nachträgliche Änderung beeinflusst beispielsweise nicht die Bezeichnung der Standardnutzer- und Gruppen ("Administratoren" vs. "Administrators" usw.).

2. Schritt - Wahl von Land, Datum-/Uhrzeit-/Zahlenformat und Tastaturlayout

Es wird empfohlen die Standardeinstellungen beizubehalten.

Window Server 2008 R2 Setup (OOBE) - Schritt 2 - Regionseinstellungen

3. Schritt - Akzeptieren der Lizenzbedingungen

Zum Fortfahren müssen die Lizenzbedingungen akzeptiert werden.

Window Server 2008 R2 Setup (OOBE) - Schritt 3 - Lizenzbedingungen

4. Schritt - Setzen des Administratorkennwortes

Sie müssen ein Kennwort für den Nutzer "Administrator" vergeben. Das Kennwort muss die Windows-Kennwortrichtlinien erfüllen.

Window Server 2008 R2 Setup (OOBE) - Schritt 4 - Administratorkennwort (1/3)

Window Server 2008 R2 Setup (OOBE) - Schritt 4 - Administratorkennwort (2/3)

Window Server 2008 R2 Setup (OOBE) - Schritt 4 - Administratorkennwort (3/3)
Prägen Sie sich das Kennwort gut ein! Das Universitätsrechenzentrum verfügt im Rahmen des SLA Root VPS über keinen Account auf dem System um das Kennwort zurückzusetzen!

5. Schritt - Aufgaben der Erstkonfiguration

Sie werden als Nutzer "Administrator" angemeldet und Ihnen wird das Fenster Aufgaben der Erstkonfiguration präsentiert. Prüfen Sie die gewählten Einstellungen und passen Sie diese ggf. an Ihre Bedürfnisse an. Nach Schließen des Fensters "Aufgaben der Erstkonfiguration" wird das Fenster Server-Manager präsentiert, mit dem Sie den Server verwalten können.

6. Schritt - Installation von Sophos Antivirus

Zum Schutz des Systems wird empfohlen eine Antivirensoftware zu installieren. Das System wurde bereits für die Installation von Sophos Antivirus vorbereitet und die dafür notwendigen Dateien im Ordner C:\SophosAntivirusInstaller hinterlegt. Starten Sie die Installation durch Doppelklick auf das dafür platzierte Icon auf dem Desktop. Die Aktualisierung der Antivirensoftware wird automatisch korrekt konfiguriert.

Window Server 2008 R2 - Installation von Sophos Antivirus starten
Sollten Sie zuvor Softwareinstallationen (zum Beispiel Windows Updates) durchgeführt haben, welche einen Neustart (Reboot) verlangen, so führen Sie diesen Neustart durch, bevor Sie Sophos Antivirus installieren!

Nach Abschluss der Installation können Sie das Fenster schließen und das Installationsicon vom Desktop löschen.

Window Server 2008 R2 - Installation von Sophos Antivirus beendet
Weitere Informationen zum Schutz vor Computerviren finden Sie hier.

Aktivierung und Upgrade

Das System aktiviert sich automatisch über den Key Management Service (KMS) des Universitätsrechenzentrums. Es wird standardmäßig in der Edition Standard zur Verfügung gestellt und ermöglicht das Upgrade auf die Editionen Enterprise und Datacenter.

Zum Upgrade auf die Edition Enterprise bzw. Datacenter gehen Sie ggf. wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten (per Rechtsklick und "Als Administrator ausführen").
  2. Geben Sie ein:
    • für ein Upgrade auf die Enterprise Edition: Dism /Online /Set-Edition:ServerEnterprise /ProductKey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX
    • für ein Upgrade auf die Datacenter Edition: Dism /Online /Set-Edition:ServerDatacenter /ProductKey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX
Dabei ist als Product Key der jeweils zutreffende Schlüssel aus der Tabelle "KMS Client Setup Keys" ( http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff793406.aspx ) zu verwenden. Nach wenigen Minuten und zweimaligem Neustart ist das Upgrade abgeschlossen.
Diese Operation ist nicht umkehrbar. Ein Downgrade ist also nicht möglich.

Anpassungen an der Basisinstallation des Betriebssystems

Folgende Modifikationen wurden an der Basisinstallation des Betriebssystems vorgenommen:

  • Anpassungen an den Betrieb in der virtuellen Infrastruktur des Universitätsrechenzentrums:
    • Die VMware Tools sind im erforderlichen Umfang vorinstalliert.
    • Es erfolgt ein automatischer Zeitabgleich per NTP mit ntphost1.hrz.tu-chemnitz.de und ntphost2.hrz.tu-chemnitz.de.
    • Der Zugang mittels Remotedesktop ist freigeschaltet und entsprechende Regeln für den Windows Firewall gesetzt.
    • Ping-Anfragen werden beantwortet (Firewallregel "Incoming ICMPv4 Echo Request").
    • Der Windows Computername ist korrekt gesetzt.
    • Das Volume Control Icon im System Tray wurde ausgeblendet.
  • Unterstützung des sicheren Betriebs:
    • Es erfolgt täglich um 03.00 Uhr die automatische Suche, der Download und die Installation von wichtigen und empfohlenen Windows- und Microsoft-Updates.
    • Ein Teil der wichtigen und empfohlenen Windows- und Microsoft-Updates ist bereits vorinstalliert (inklusive Service Pack 1).
    • Die Installation von Sophos Antivirus wurde vorbereitet (siehe oben).
    • Auch bekannte Dateiendungen werden im Windows Explorer angezeigt.
    • Alle Kennwörter sind zeitlich unbegrenzt gültig.
    • IPv6 wurde deaktiviert.
  • Komforteinstellungen:
    • Auf dem Desktop wird die Betriebssystemversion angezeigt.
    • Die Menüleiste im Windows Explorer wird angezeigt.