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Erlebte Partnerschaft mit Ostasien

TU Chemnitz setzt erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Keimyung Universität in Südkorea und der Universität Nagoya in Japan fort

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Bild oben: Erinnerungsfoto an das Treffen an der Keimyung Universität in Daegu. Hier sprach die Chemnitzer Delegation auch mit dem Rektor der Keimyung Universität, Prof. Jin-Woo Lee (1. Reihe, Mitte) Bild unten: Prof. Dr. Bernhard Wielage (2.v.l.) und Dr. Herbert Mucha (2.v.r) mit dem japanischen Projektkoordinator Prof. Kotaro Kuroda (l.), den stellvertretenden Rektor der Universität Nagoya, Prof. Shin-ichi Yamamoto (Mitte) und dem Koordinator des Nagoya University Programme for Academic Exchange, Prof. Tsuotomu Nomizu (r.). Fotos: privat

Die Technische Universität Chemnitz setzt ihre projektbezogene Wissenschaftskooperation mit der Keimyung Universität in Daegu (Südkorea) und der Universität Nagoya in Japan fort. Im Rahmen des trinationalen DAAD-Programms "Hochschulpartnerschaft Ostasien (HOST)" soll das von Prof. Bernhard Wielage, Inhaber der Professur für Verbundwerkstoffe, initiierte Werkstoffforschungsprojekt über das Jahr 2008 hinaus verlängert werden. Bereits seit 2002 findet zwischen den drei Hochschulen ein reger Austausch von Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern statt. "Das für die Beteiligten wesentlich erweiterte wissenschaftliche Tätigkeitsfeld fördert unter anderem die studentische Ausbildung durch mehrmonatige Fachpraktika in den Partnerländern und erleichtert den Zugang zu führenden Laboren der beteiligten Universitäten und ihrer Partner", berichtet Prof. Wielage. Dies sei eine wesentliche Verbesserung der wissenschaftlichen Arbeitsmöglichkeiten unter anderem für die Anfertigung von Dissertationen. Der ehemalige HOST-Stipendiatin und Chemikerin Young-Eun Kim von der Keimyung Universität gefiel es in Chemnitz so gut, dass sie an der Professur für Verbundwerkstoffe ihre Dissertation schreibt. Betreut wird sie an der TU von Prof. Wielage sowie in Südkorea von Prof. Chang-Seop Lee von der Keimyung Universität.

Prof. Wielage und sein Mitarbeiter Dr. Herbert Mucha reisten kürzlich zu den beiden Partneruniversitäten nach Korea und Japan, um die befristeten Kooperationsverträge zu verlängern. Es wurden auch Vereinbarungen getroffen, die die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen auf der Basis des ECTS-Systems regeln. Sie wurden notwendig, da gleichzeitig das Angebot an Fachpraktika insbesondere in Daegu und in Chemnitz wesentlich erweitert wurde und mit verstärkter Nutzung zu rechnen ist.

Der koreanische Projektkoordinator, Prof. Lee, besucht derzeit Chemnitz und prüft künftige Kooperationsthemen mit der TU Chemnitz. Er nutzt die Gelegenheit, sich ein eigenes Bild vom Fortschritt der Projektarbeiten unter Beteiligung der Mitarbeiter und Studenten der Keimyung Universität in Chemnitz zu machen.

"Die Förderung der Hochschulpartnerschaft durch die TU Chemnitz wird sowohl von der Keimyung Universität als auch der Universität Nagoya sehr geschätzt", meint Prof. Wielage. Sowohl der Rektor der Keimyung Universität, Prof. Jin-Woo Lee, als auch die Universität Nagoya mit ihrem stellvertretenden Rektor, Prof. Shin-ichi Yamamoto, drücken die in die TU Chemnitz gesetzten Kooperationserwartungen durch mehrtägige Delegationsbesuche und Treffen mit dem Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, im September 2007 aus. Die führende Mitwirkung der TU Chemnitz im achtköpfigen Steuerungsgremium des 25 Universitäten aller Kontinente umfassenden globalen Netzwerkes "Academic Consortium 21" der Universität Nagoya unterstreicht zudem die gewachsene Rolle der TU Chemnitz in der internationalen Wissenschaftszusammenarbeit, die auch der Förderung des Heimatstandortes und der kulturellen Verständigung dient.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Bernhard Wielage, Professur für Verbundwerkstoffe, Telefon 0371 531-36169, E-Mail bernhard.wielage@wsk.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
13.08.2007

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