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Diskriminierung

Diskriminierung und sexualisierte Gewalt

In seiner Sitzung vom 6. Juni 2021 hat der Senat der TU Chemnitz gemeinsam mit dem Rektorat das Bekenntnis vom Mai 2016 zu Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt einstimmig erneuert: "Die TU Chemnitz als Bildungs- und Forschungseinrichtung bietet Menschen aus der ganzen Welt ein Zuhause und heißt sie herzlich willkommen, unabhängig davon, woher sie kommen, welcher Religion sie angehören, welche sexuelle Orientierung sie haben oder welche Form des Zusammenlebens sie wählen. Aus dieser Überzeugung heraus wünschen wir uns nicht nur auf dem Campus der Universität, sondern auch darüber hinaus ein weltoffenes und von Akzeptanz geprägtes Klima. Daher treten wir Äußerungen und Handlungen, die diesem Anliegen widersprechen, insbesondere rassistischen, rechtsextremen oder gar offen rechtsradikalen Positionen, entschieden entgegen. Wir fordern alle in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur in der Verantwortung stehenden Menschen mit Nachdruck auf, weiterhin für eine offene und diskriminierungsfreie Gesellschaft zu streiten und für die Grundwerte einer freien, demokratischen und offenen Gesellschaft einzutreten!"

In diesem Sinne hat die TU Chemnitz am 7. Dezember 2020 die Ordnung zum Schutz vor und Umgang mit Diskriminierung und sexualisierter Gewalt erlassen. Erklärtes Ziel der TUC mit dieser Ordnung ist es, die Universität als diskriminierungsfreien Raum zu etablieren, in dem alle Menschen gleichberechtigt und ohne Angst agieren können. Der Student_innenrat hat am 27. Februar 2020 die Ordnung der Kommission für die Bearbeitung von Diskriminierungsfällen der Student_innenschaft erlassen, die die Einrichtung und Arbeitsweise der "Kommission für die Bearbeitung von Diskriminierungsfällen" regelt.

Bei Vorfällen an der TU Chemnitz

Wenn Sie Opfer oder Zeuge von Diskriminierung oder sexualisierter Gewalt an der TU Chemnitz sind, stehen Ihnen folgende Ansprechpartner an der TU Chemnitz zur Verfügung:

Selbstverständlich können Sie sich auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Internationales Universitätszentrum, des Zentrum für Chancengleichheit und des Familienservice wenden.

Bei Vorfällen außerhalb der TU Chemnitz

Wenn Sie Opfer oder Zeuge von Diskriminierung oder sexualisierter Gewalt außerhalb der TU Chemnitz sind, gibt es Anlaufstellen. Die Stadt Chemnitz hat eine Migrationsbeauftragte und einen Migrationsbeirat, die für Anliegen und Fragen zur Verfügung stehen. Rat und Hilfe bei erlebter Diskriminierung bietet das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.  Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstützt im Fall von Diskriminierung oder sexueller Belästigung.