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Studienmöglichkeiten

Bachelorstudiengang Physik


Die Physik ist eine Grundlagenwissenschaft von enormer Bedeutung für Technik, Medizin und Ökologie. Sie verknüpft in charakteristischer Weise mathematisch-theoretische mit experimentell-empirischen Arbeitsweisen.

Das Studium der Physik erfordert und entwickelt Vielseitigkeit und logisch-systematisches Denken sowie die Fähigkeit, das Wesentliche zu erfassen und sich selbstständig in neue Problemkreise einzuarbeiten.



Voraussetzung: in der Regel allgemeine Hochschulreife
Regelstudienzeit: 6 Semester (Teilzeitstudium möglich)
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
Studienbeginn: Wintersemester, Sommersemester

Berufliche Möglichkeiten

Im Unterschied zum Berufsfeld vieler anderer Studiengänge ist der Physiker bei seinem Einsatz nicht auf ein enges Gebiet festgelegt. Die im Bachelor-Studium erworbenen breiten Kenntnisse der Grundlagen von Naturvorgängen ermöglichen den schnellen Einstieg in Nachbardisziplinen, auch in völlig neu entstehende.

Physiker können zur Lösung neuartiger Fragestellungen an den Nahtstellen von Natur- und Technikwissenschaften z. B. bei der Entwicklung neuer Energieversorgungskonzepte oder technischer Verfahren und Geräte für die Belange der Medizin, Fragen der Markteinführung moderner Technologien usw. beitragen. Hinzu kommen Möglichkeiten, als Wissenschaftsredakteur, Patentanwalt oder auf dem Gebiet des Umweltschutzes zu arbeiten.

Viele Firmengründungen durch Physiker in jüngster Zeit belegen ihre Fähigkeit zur Entwicklung und Durchsetzung innovativer Ideen.

Aufgrund der hervorragenden Ausstattung mit wissenschaftlichen Geräten modernster Art und unterschiedlichsten Fördermöglichkeiten ist das Institut für Physik geradezu prädestiniert, Bachelor-Absolventen die weiterführende Ausbildung im Master-Studiengang zu ermöglichen.

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Studienaufbau

Studierenden im Bachelor-Studiengang Physik wird eine wissenschaftsorientierte breite physikalische Allgemeinbildung vermittelt. Der Bachelor-Abschluss ist für eine Reihe von Tätigkeitsfeldern berufsbefähigend. Er dient aber auch und vor allem dazu, einen qualifizierten Wechsel in den Masterstudiengang Physik oder zu anderen Disziplinen zu ermöglichen. Für ein umfassendes Studium der Physik bildet der Bachelor-Studiengang die erste Stufe und eine Eingangsvoraussetzung für das Masterstudium. Der Master-Abschluss ist im Umfang der vermittelten Wissensgebiete mit dem bisherigen Diplom vergleichbar.

Im Bachelor-Studiengang werden die folgenden Kernkompetenzen in Form von Modulen vermittelt:

  • Experimentalphysik, Physikalisches Praktikum:
  • Mechanik
  • Thermodynamik
  • Elektrodynamik
  • Optik
  • Atom- und Molekülphysik
  • Physik der Kondensierten Materie

  • Theoretische Physik:
  • Theoretische Physik I: Mathematische Methoden
  • Theoretische Physik II: Mechanik, Quantenmechanik, Elektrodynamik, Statistische Physik

  • Mathematik:
  • Differential- und Integralrechnung
  • Lineare Algebra/Vektoranalyse
  • Gewöhnliche Differentialgleichungen/Funktionalanalysis
  • Funktionentheorie/Numerik/Wahrscheinlichkeitstheorie

  • nichtphysikalischer Wahlpflichtbereich:
  • Schwerpunkt Informatik mit Nebenfach Chemie oder
  • Schwerpunkt Chemie mit Nebenfach Informatik

  • vertiefender Wahlpflichtbereich (3 Module):
    Aus einem breiten physikalischen und nichtphysikalischen Angebot sind in der Regel 3 Module zu wählen.
    Diese vertiefen z.B. das Wissen in den Gebieten
  • Theoretische Physik (Kontinuumstheorie, Festkörperphysik, Quantenmechanik, ...)
  • Mathematik (Numerik, Optimierung, Statistik, ...)
  • Experimentalphysik (Nanophysik, Mikroskopieverfahren, ...)
  • Betriebswirtschaftslehre

  • Fortgeschrittenenpraktikum:
    befähigt zum selbständigen Ausführen physikalischer Experimente und der physikalischen Interpretation der Versuchsergebnisse

  • Spezialisierung:
  • wissenschaftliches Arbeiten
  • Umgang mit wissenschaftlicher Literatur

  • Bachelor-Arbeit

  • Tutorium:
    Erwerb von Schlüsselqualifikationen wie z. B. Methoden-, Sozial und Selbstkompetenz

Eine Besonderheit des modularisierten Bachelor-Studienganges ist der Abschluss aller Module durch Modulprüfungen. Diese Prüfungen können schriftlich, mündlich oder alternativ erfolgen.

Um zur jeweiligen Prüfung zugelassen zu werden, sind in der Regel Vorleistungen zu erbringen. Eine solche Vorleistung ist z. B. der Nachweis von 50 % der Hausaufgaben in den Übungen zu den Modulen der Experimentalphysik und der Theoretischen Physik bzw. der Nachweis von 80 % der geforderten Versuche in den physikalischen Praktika.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums wird eine Gesamtnote vergeben. Diese Gesamtnote wird aus allen Teilnoten der Modulprüfungen gebildet. Dabei werden die Noten der einzelnen Module mit den dazugehörigen Leistungspunkten gewichtet.



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Bewerbung

Die Bewerbung für ein Studium für deutsche Studieninteressenten erfolgt online.

Nutzen Sie dafür den Link Online-Bewerbung.

Nützliche Informationen zur Studienaufnahme finden Sie auf den nachfolgenden Links.

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Beratungsmöglichkeiten

Fachstudienberatung

Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Naturwissenschaften
Clemens Göhler M.Sc.
09107 Chemnitz

Sitz: Reichenhainer Str. 70, Physik-Bau, Zi. P 143
Tel.: (0371) 531 32234
E-Mail:studienberatung@physik.tu-chemnitz.de


Zentrale Studienberatung

Technische Universität Chemnitz
Zentrale Studienberatung
09107 Chemnitz

Sitz: Straße der Nationen 62, Zimmer 046
Tel.: 0371 531 55555, -32549, -31690
Fax: 0371 531 12128
E-Mail: studienberatung@tu-chemnitz.de

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Presseartikel