Springe zum Hauptinhalt
SENDA
Projekt
SENDA 

Projekt

Projekt MitarbeiterInnen

Überwiegend Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher von verschiedenen Professuren sind am Projekt SENDA beteiligt. Im Bild von links: Stephanie Fröhlich, Jyothsna Kondragunta, Monika Rehbein-Kutz, Dr. Andresa Germano, Dr. Maria Fernanda Agoitia, Karen Mersiovsky, Dr. Katrin Müller und Alexandra Clauß. Foto: Projekt SENDA

 

Im August 2017 startete das gemeinsame Forschungsprojekt „Sensorgestützte Systeme zur Frühdiagnostik dementieller Alterserkrankungen (SENDA)“ der Arbeitsgruppen Sportpsychologie, Bewegungswissenschaft, Digital- und Schaltungstechnik sowie Analysis der Technischen Universität Chemnitz.

Dementielle Veränderungen beginnen bereits lange Zeit vor dem Auftreten erster klinischer Symptome wie zum Beispiel Wortfindungsstörungen oder Gedächtniseinschränkungen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Veränderungen im motorischen System (z. B. unterschwellige Veränderungen im Gang) bereits in sehr frühen Stadien der Demenz beschrieben werden können und diese häufig geistigen Leistungseinschränkungen vorhergehen.

Ziel des Projektes „Sensorgestützte Systeme zur Früherkennung bei Demenz-Erkrankungen“ (SENDA) ist es, Faktoren im Bereich der Bewegung (z. B. Gang, Gleichgewicht, Feinmotorik) und Sensorik (z. B. Sensibilität an den Fingerspitzen) zu identifizieren, die schon frühzeitig auf eine dementielle Entwicklung hinweisen können. In einem ersten Schritt werden systematisch Erkenntnisse und Instrumente zur Diagnose dementieller Erkrankungen, die über die „reine“ kognitive Diagnostik hinausgehen, zusammengetragen. Diese systematische Zusammenstellung ist Grundlage für verschiedene Arbeitsschwerpunkte des Projektes, wie die Weiterentwicklung der Diagnose-Tools, insbesondere im motorischen und sensorischen Bereich und die Evaluation deren Effektivität im Rahmen eines Sequenz-Ansatzes. Ein multidimensionales Diagnose-Tool zur Früherkennung dementieller Erkrankungen dient der frühzeitigen Versorgung der Betroffenen. Dadurch könnten Gesundheitsressourcen gefährdeter Personen längerfristig aufrechterhalten bleiben und die Pflegebedürftigkeit zeitlich verschoben werden. Als Folge würde die Belastung des Gesundheitssystems nachhaltig reduziert werden.

Das Projekt wird in Kooperation mit den Professuren für Sportpsychologie (mit Schwerpunkt in Prävention und Rehabilitation, Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage), Bewegungswissenschaften (Prof. Dr. Thomas L. Milani), Digital- und Schaltungstechnik (Prof. Dr.-Ing. Gangolf Hirtz) und Analysis (Prof. Dr. Peter Stollmann) der TU Chemnitz umgesetzt. Die Nachwuchsforschergruppe ist ESF gefördert.

Ansprechpartnerin: 

Dr. Katrin Müller

Thüringer Weg 11

09126 Chemnitz

Tel.:      0371 531 19938

E-Mail: katrin.mueller@hsw.tu-chemnitz.de

Kontakt für interessierte Probanden:       

Dr. Katrin Müller

Tel.:      0371 531 19938

E-Mail:  senda@hsw.tu-chemnitz.de

Laufzeit: August 2017 – Juli 2020

Förderer: Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF)

Portrait: team
  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …