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Medienpsychologie
Forschung

Forschung

Die Professur Medienpsychologie betreibt mit einer kognitionspsychologischen Orientierung umfangreiche empirische Studien zu Medienwirkung und –nutzung und zur Mensch-Technik-Interaktion. Wir verfügen über reichhaltige Expertise im Bereich der kognitiven Modellierung, z.B. mittels mentaler Modelle und mit Agentensystemen.

Aktuelle Themenfelder bilden multisensorische räumliche Kognitionen und die soziale Interaktion von Nutzern in virtuellen und augmentierten Realitäten. Weiterhin stehen auch klassische Aspekte der medialen Unterhaltung im Zentrum, z.B. Narration in Film und Fernsehen und gezielte filmische Mittel zur Umsetzung bestimmter Botschaften. In diesem Zusammenhang wird vor allem die Wirkung von Unterhaltungsmedien auf Kinder und Jugendliche (z.B. gewalthaltige Computerspiele, Reality-TV, mediale Trainings im Vorschulalter) bearbeitet. Darüber hinaus wird die Rezeption von medialen Erzählungen hinsichtlich ihrer biophysiologischen Auswirkungen experimentell untersucht und neue Ansätze sowie Methoden innerhalb der Suspense-Forschung generiert.

 

DFG-Graduiertenkolleg Crossworlds

Logo DFG-Graduiertenkolleg CrossWorldsDas von der DFG geförderte Graduiertenkolleg Crossworlds - Kopplung realer und virtueller sozialer Welten beschäftigt sich mit der zunehmenden Digitalisierung und damit einhergehende Virtualisierung von Prozessen, Kommunikationsformen und Umgebungen und dem menschlichen Gegenüber. Ziel des Graduiertenkollegs ist es, die Kopplungsmöglichkeiten von virtuellen und realen sozialen Weltausschnitten zu bestimmen, empirisch zu untersuchen und zu verbessern. Damit soll geklärt werden, welche bisherigen Einschränkungen der medial vermittelten Kommunikation durch gekoppelte virtuell-reale Welten überwunden werden können und welche neuen Interaktions- und Erlebnispotentiale sich auf diese Weise gegenüber unmittelbarer realer Interaktion und
Kommunikation eröffnen.

Die Professur ist mit den Schwerpunkten Embodiment, Sensomotorik und Emotion im DFG-Graduiertenkolleg „CrossWorlds" beteiligt und beschäftigt sich dort mit dem Einsatz von Head-Mounted-Displays und natürlichen Eingabegeräten im Bereich verkörperter Interaktion. Ferner werden die Akzeptanz neuer digitaler Darstellungsformen in Zusammenhang mit Persönlichkeitseigenschaften untersucht und virtuelle Trainings für den motorischen Fertigkeitserwerb durchgeführt.

Ansprechpartner für das Projekt ist unser Mitarbeiter Kevin Koban.

 

Drittmittel-Projekt Methodenbasis eines Assistenzsystems für Centerlotsen (MACeLot)

Logo MACeLotIm BMBF-Projekt MACeLot erarbeitet die Professur im interdisziplinären Forscherverbund  und in Kooperation mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) ein Assistenzsystem für die Unterstützung  sowie Optimierung der Arbeit von Centerlotsen. Zu den Hauptaufgaben der Professur gehören im diesen Zusammenhang die Entwicklung und Evaluation eines Kommunikations- und Interaktionsmodells, mit dem die dyadische Zusammenarbeit und das emotionale und kognitive Erleben der Centerlotsen dargestellt werden können.

Ansprechpartner für das Projekt sind unsere Mitarbeiter Dr. Georg Valtin und Dr. Nicholas Müller.

 

Drittmittel-Projekt Human Responsive Design (HRD)

Das interdisziplinär arbeitende Forschungs- und Entwicklungsprojekt Human Responsive Design (HRD) beschäftigt sich mit einer effizienteren Kommunikation zwischen Mensch und Maschine unter Zusammenarbeit mit dem regionalen Wirtschaftsunternehmen chemmedia AG.Dabei implementieren beide Partner gemeinsam die Forschungsergebnisse eines Dissertationsprojektes, welches aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen finanziert wird.

Ansprechpartnerin für das Projekt ist unsere Mitarbeiterin Madlen Wuttke.

 

Kompetenzzentrum Virtual Humans

Die Professur ist Teil des Kompetenzzentrums Virtual Humans, bei der sie beispielsweise im interdisziplinären ESF-Projekt The Smart Virtual Worker, zur ergonomischen, emotionalen und zeitlich optimierten Gestaltung von Arbeitsprozessen mitwirkte und in diesem Kontext sowohl bei der Erstellung als auch bei der Validierung des Emotionsmoduls essentielle Grundlagenforschung betrieben hat.

Ansprechpartner für das Projekt ist unser Mitarbeiter Dr. Nicholas Müller.