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Quo vadis Europa?
Quo vadis Europa?
Quo vadis Europa? 

Ach, Europa - ein philosophischer Seufzer im Werke von Hans Magnus Enzensberger und Jürgen Habermas

16.00-16.30 Uhr

Inhalt

Wer hätte es gedacht? Es geht natürlich um die beiden oben genannten Herren Hans Magnus Enzensberger und Jürgen Habermas. Beide verfassten ein Werk mit dem Titel „Ach, Europa“. Dieser philosophische Seufzer bildet das Herz unseres Vortrags, in dem es nicht nur um die jetzige Verfassung Europas, sondern auch um die Zukunft Europas gehen wird. Pessimismus vs. Optimismus. Was denken die Intellektuellen über Europa? Seien Sie gespannt!

 

Vortragsteam

Ellen Hieber (Referentin) (links)

Nach meinem Abitur stand ich, wie so viele, vor der Frage: was nun? Von meinem eigentlichen Vorhaben Archäologie zu studieren konnte mich der ein oder andere Kommentar „Ah, willste Hartz-IV bekommen“ oder „brotloses Studium“ abbringen. Extrem viel weiter bin ich nicht gekommen. Nach einem Abstecher in die Bibliothekarsarbeit im Rahmen des „Gemeinnützigen Bildungsjahr“ in Stuttgart bin ich bei den Europastudien an der TU gelandet – womit die Kommentare ergänzt wurden: erstens „Was ist das denn?“ und zweitens „Willste die Griechen retten?“.

Sich Gedanken über Europa machen, auch über Europas Zukunft und damit eventuell einen Lösungsansatz für Krisen bieten, ist doch Motivation genug, oder nicht? Wahrhaftig ist unsere Gruppe aber nicht die erste, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Hans Magnus Enzensberger und Jürgen Habermas üben mit ihren Gedanken eine gewisse Faszination auf mich aus. Enzensberger mehr durch seinen Stil - ironisch und sarkastisch schreibt der Essayist seine Gedanken nieder. Habermas überzeugt mehr durch seinen Optimismus – Optimismus scheint gar nicht auszureichen – es ist mehr seine utopische Vorstellung einer Weltgesellschaft – mit Europa als Vorbild.

Almuth Emmelmann, Caroline Niwinska (rechts)

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