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Forschungsmethodik und Evaluation
Forschung
Forschungsmethodik und Evaluation 

Forschung an der Professur

  1. Forschungsthemen
  2. Forschungsprojekte

Publikationen

Forschungsthemen an der Professur

Komplexe dynamische Systeme:

  • Wie können Menschen lernen, besser mit einfachen dynamischen System zurechtzukommen?

Verständnis von Stock & Flow-Systemen:

  • Welche Darstellung erleichtert das Verständnis eines dynamischen Systems?
  • Welche Faktoren beeinflussen die menschliche Zeitwahrnehmung, d.h. wieso vergeht die Zeit manchmal schnell und manchmal langsam?
  • Basieren Zeitschätzungen und das subjektive Gefühl, wie schnell die Zeit vergeht, auf den selben kognitiven Mechanismen, d.h. wenn wir den Eindruck haben, dass eine Zeitspanne schnell vergangen ist, unterschätzen wir dann auch deren Dauer (oder können wir trotzdem ziemlich gut einschätzen, wieviele Minuten oder Sekunden vergangen sind)?
  • Welche situativen Faktoren und welche Persönlichkeitsmerkmale fördern Pünktlichkeit, d.h. welche Menschen sind häufig Unpünktlich und was kann man tun, um trotzdem pünktlich zu sein?
  • Wie kommt es zum Phänomen des Zeitoptimismus (Unterschätzen der Dauer einer zukünftigen Handlung), d.h. was führt dazu, dass wir häufig unterschätzen, wie lang wir für die Erledigung einer Aufgabe brauchen?
 

​Forschungsprojekte

Why time flies: Faktoren der menschlichen Zeitwahrnehmung

Unter welchen Bedingungen kommt uns die Zeit kürzer oder länger vor? Jeder kennt das Gefühl, dass die Zeit manchmal "wie im Flug" vergeht, beispielsweise wenn wir gerade etwas besonders Schönes erleben oder in eine interessante Aufgabe vertieft sind. Genauso gut können wir uns aber auch Situationen vorstellen, in denen sich die Zeit "endlos hinzieht", zum Beispiel, wenn wir auf jemanden warten. Bisherige Modelle der Zeitwahrnehmung erklären Zeitschätzungen („Ich warte schon seit 3 Minuten.“), können aber nicht erklären, ob diese geschätzte Dauer gefühlt langsam oder schnell vergangen ist. Ziel der Studien im Projekt ist es, die Einflussfaktoren auf unser Zeitempfinden zu untersuchen und damit bekannte Phänomene der Zeitwahrnehmung erklären zu können, wie beispielsweise die folgenden: Wieso scheint die Zeit immer schneller zu ergehen, je älter wir werden? Weshalb scheint der Rückweg meist kürzer zu dauern als der Hinweg? Oder wieso vergehen angenehme Situationen schneller als unangenehme?

Leitung: Dr. Isabell Winkler

Kooperationspartner: Dr. Judit Castellà (Universitat Autònoma de Barcelona), Dr. Amir-Homayoun Javadi (University of Kent), Dr. Alejandro Maiche (Universidad de la República de Uruguay), Dr. B. Rangaiah (Pondicherry University)

 

Publikationen:

Schwarz, M., Winkler, I., & Sedlmeier, P. (2013). The heart beat does not make us tick: The impact of heart rate and arousal on time perception. Attention, Perception, and Psychophysics, 75(1), 182-193.

Sedlmeier, P., Winkler, I., & Lukina, A. (2020). How long did the time spent in meditation feel? “Attention. Attention. Attention.” Psychology of Consciousness: Theory, Research, and Practice.

Winkler, I., Fischer, K., Kliesow, K., Rudolph, T., Thiel, C., & Sedlmeier, P. (2017). Has it really been that long? Why time seems to speed up with age. Timing & Time Perception, 5, 168-189.

Wittmann, M., Rudolph, T., Linares Gutierrez, D., & Winkler, I. (2015). Time perspective and emotion regulation as predictors of age-related subjective passage of time. International Journal of Environmental Research and Public Health, 12, 16027-16042.