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Überblick

Die notwendige Reduktion der Treibhausgase, endliche Ressourcen fossiler Brennstoffe und der Ausstieg aus der Atomenergie führen in unserer Gesellschaft zu einer fundamentalen Veränderung der Energiebasis. Elektrische Energie muss zukünftig auf Grundlage regenerativer Technologien erzeugt werden und bei der Mobilität rücken elektrische Antriebe in den Mittelpunkt. Der Bachelorstudiengang Elektromobilität und Regenerative Energietechnik dient der Ausbildung von Fachkräften, die sich den damit verbundenen Herausforderungen stellen.

Auf die Basisausbildung im Bereich mathematisch-physikalischer, elektro- und informationstechnischer sowie werkstofftechnischer und mechanischer Grundlagen folgt eine Vertiefung mit verschiedenen Pflicht- und Wahlpflichtangeboten. In diesen werden Themenbereiche adressiert, die für das Fachgebiet relevant sind. Dazu zählen unter anderem elektrische Maschinen und Wandler, Leistungselektronik sowie die Regelungstechnik.

Berufschancen

Die beruflichen Möglichkeiten für die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges Elektromobilität und Regenerative Energietechnik sind auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene sehr vielfältig. Im Bereich der Elektromobilität gibt es sowohl bei den großen Automobilfirmen (z.B. Volkswagen, Daimler, BMW) als auch bei deren Zulieferern (z.B. Bosch, Continental, ZF) verschiedene Gelegenheiten für einen Berufseinstieg. Dies gilt ebenso für den Bereich der Regenerativen Energietechnik, wo neben kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region auch national und international tätige Großkonzerne wie RWE und Siemens auf der Suche nach gutausgebildeten Ingenieuren und Ingenieurinnen sind.

Neben einem direkten Berufseinstieg nach dem Abschluss des Bachelorstudiums besteht auch die Möglichkeit einer weiteren Qualifizierung im Rahmen einer Masterausbildung. Dafür bieten sich die beiden konsekutiven Studiengänge Elektromobilität sowie Regenerative Energietechnik an.

Studienaufbau

Modulbereiche

1. bis 4. Semester Basismodule

Mathematisch-physikalische Grundlagen

  • Experimentalphysik
  • Höhere Mathematik 1 - 4

Elektro- und informationstechnische Grundlagen

  • Systemtheorie
  • Nachhaltige Elektroenergieerzeugung
  • Mikroprozessortechnik und Digitale Systeme
  • Grundlagen der Elektrotechnik 1 - 3
  • Elektronische Bauelemente und Schaltungen
  • Elektrische Messtechnik

Werkstofftechnische und mechanische Grundlagen

  • Technische Mechanik 1
  • Mikro- und Feingerätetechnik
  • Werkstoffe der Elektrotechnik/Elektronik
5. bis 6. Semester Vertiefungsmodule
  • Grundzüge des Leichtbaus
  • Regelungstechnik 1
  • Elektromagnetische Energiewandler
  • Elektrische Antriebe
  • Entwurf elektrischer Maschinen
  • Leistungselektronik
4. bis 6. Semester Technische Ergänzungsmodule

Individuelle technische Ergänzung mit Angeboten insbesondere aus den folgenden Themenschwerpunkten:

Elektromobilität

  • Fahrzeugantriebsstrang
  • Fahrzeugsystemdesign
  • Einführung in die Automobiltechnik

Regenerative Energietechnik

  • Hochspannungstechnik
  • Elektroenergieübertragung und -verteilung
  • Netze und Betriebsmittel

Zusätzlich stehen schwerpunktübergreifende technische Angebote zur Wahl. Als weitere Wahlmöglichkeit kann eine Praktische Ausbildung als Industriepraktikum in einem Unternehmen oder einer Forschungs- und Entwicklungseinrichtung absolviert werden.

1. bis 6. Semester Nichttechnische Ergänzungsmodule

Zur individuellen Ergänzung stehen unter anderem Angebote aus den Bereichen Sprache, Wirtschaft und überfachliche Kompetenzen zur Verfügung, beispielsweise:

  • Englisch in Studien- und Fachkommunikation
  • Arbeitswissenschaft
  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und der Buchführung für technisch orientierte Studiengänge
  • Recht des geistigen Eigentums (Innovationsrecht)
  • Präsentation und Gesprächsführung
  • Zeitmanagement und Arbeitsorganisation
6. Semester Modul Bachelor-Arbeit

Das Thema der Bachelorarbeit soll auf dem Gebiet der Elektromobilität oder Regenerativen Energietechnik liegen. Die Prüfungsleistungen sind in deutscher Sprache zu erbringen.

Hinweis: Für die verbindlichen Regelungen gelten die für den jeweiligen Immatrikulationsjahrgang maßgeblichen Studien- und Prüfungsordnungen.

Zulassungsvoraussetzungen

Hochschulzugangsberechtigung:

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist eine entsprechende Hochschulzugangsberechtigung.

Anerkannt werden die allgemeine Hochschulreife (Abitur), eine einschlägige fachgebundene Hochschulreife oder eine gleichwertige anerkannte Hochschulzugangsberechtigung.

Deutschkenntnisse:

Der Studiengang wird in deutscher Sprache durchgeführt. Für die direkte Studienaufnahme ist ein von der TU Chemnitz anerkannter Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse erforderlich.

Als Orientierung ist hierfür Deutsch auf Niveau C1 des
GER
anzusetzen. Ein allgemeines B2-Zertifikat reicht für die direkte Aufnahme eines deutschsprachigen Studiums nicht aus.

Die vollständige und jeweils aktuelle Übersicht finden Sie auf der Informationsseite des Studierendenservice im Abschnitt „Sprachkenntnisse“.