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Creative-Commons-Lizenzen

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Informationen zu Creative-Commons-Lizenzen

Die Creative-Commons-Lizenzierung ermöglicht es, Open Access mithilfe von standardisierten Lizenzverträgen umzusetzen. Creative-Commons-Lizenzen bauen auf den etablierten urheberrechtlichen Regelungen auf - sie ermöglichen aber eine weitergehende Nutzung der Werke, als es das Urheberrechtsgesetz üblicherweise vorsieht. Dadurch sollen Barrieren für die Wissensverbreitung im Forschungs- und Kulturbereich abgebaut werden, z. B. um Bearbeitungen des Werkes in einer anderen Sprache zu ermöglichen.

Das Urheberpersönlichkeitsrecht, also die Urheberschaft selbst, wird durch eine Creative-Commons-Lizenz nicht berührt, d. h. der Urheber oder die Urheberin muss bei jeder Verwertung und unter jeder Variante der Creative-Commons-Lizenzen genannt werden. Es kann jedoch z. B. die Weitergabe von Werkkopien an andere ohne Einwilligung des Urhebers oder der Urheberin genehmigt werden, gegebenenfalls unter Ausschluss der kommerziellen Nutzung des lizenzierten Werkes.

Creative-Commons-Lizenzen sind international weit verbreitet. Es liegen verschiedene Versionen von CC-Lizenzen vor, die z. T. an die nationalen Gesetzgebungen angepasst sind – so auch für Deutschland. Ihre Gültigkeit wurde bereits gerichtlich bestätigt. Beim Open-Access-Publizieren in Fachzeitschriften, auf unserem Repositorium MONARCH-Qucosa und im Universitätsverlag Chemnitz ermuntern wir Sie zur Nutzung der Lizenzen „CC BY“ und „CC BY-SA“ in der aktuellen Version 4.0. Dabei handelt es sich um die offensten CC-Lizenzen, welche anderen die größtmögliche Nachnutzung Ihrer Werke und damit die umfangreichste Verbreitung ermöglichen. Die Technische Universität Chemnitz empfiehlt in ihrer Open-Access-Policy die Vergabe der Lizenz CC BY für Publikationen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Creative-Commons-Lizenzen vor:

Unter der Bedingung, dass der Name der Autor*in/Rechteinhaber*in genannt wird, erlaubt es diese Lizenz, den Inhalt zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich aufzuführen. Bearbeitungen dürfen angefertigt und verbreitet werden. Der Inhalt darf kommerziell genutzt werden.

CC BY: Namensnennung 4.0

Diese Lizenz wird für die Veröffentlichung in Fachzeitschriften, im Universitätsverlag Chemnitz und auf MONARCH-Qucosa, dem institutionellen Repositorium der TU Chemnitz, empfohlen. Sie ist Open-Access-konform.

Unter der Bedingung, dass der Name der Autor*in/Rechteinhaber*in genannt wird, erlaubt es diese Lizenz, den Inhalt zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich aufzuführen. Der Inhalt darf für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Er darf verändert werden (darunter fallen u. a. Übersetzungen des Werkes), die Weitergabe der veränderten Fassung muss unter derselben Lizenz erfolgen.

CC BY-SA: Namensnennung, Weitergabe zu gleichen Bedingungen 4.0

Auch diese Lizenz wird für die Veröffentlichung in Fachzeitschriften, im Universitätsverlag Chemnitz und auf MONARCH-Qucosa, dem institutionellen Repositorium der TU Chemnitz, empfohlen. Sie gilt als Open-Access-konform.

Unter der Bedingung, dass der Name der Autor*in/Rechteinhaber*in genannt wird, erlaubt es diese Lizenz, den Inhalt zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich aufzuführen. Bearbeitungen dürfen angefertigt und verbreitet werden. Der Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.

CC BY-NC: Namensnennung, nicht kommerziell 4.0

Diese Lizenz gilt nicht als Open-Access-konform. Da sie einige auch von wissenschaftlichen Autor*innen erwünschte Nachnutzungen ausschließt, z.B. das Text- und Data-Mining und die Verbreitung über z.B. werbefinanzierte Wissenschaftsblogs oder kommerzielle akademische Netzwerke wie Researchgate oder Academia.edu, empfehlen wir diese Lizenz nicht.

Unter der Bedingung, dass der Name der Autor*in/Rechteinhaber*in genannt wird, erlaubt es diese Lizenz, den Inhalt zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich aufzuführen. Der Inhalt darf nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert veröffentlicht werden. Der Inhalt darf kommerziell genutzt werden.

CC BY-ND: Namensnennung, keine Bearbeitung 4.0

Diese Lizenz gilt nicht als Open-Access-konform. Da sie einige auch von wissenschaftlichen Autor*innen erwünschte Nachnutzungen ausschließt, z.B. das Text- und Data-Mining, empfehlen wir diese Lizenz nicht.

Unter der Bedingung, dass der Name der Autor*in/Rechteinhaber*in genannt wird, erlaubt es diese Lizenz, den Inhalt zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich aufzuführen. Der Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Er darf verändert werden (darunter fallen u.a. Übersetzungen des Werkes), die Weitergabe der veränderten Werke muss unter derselben Lizenz erfolgen.

CC BY-NC-SA: Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe zu gleichen Bedingungen 4.0

Diese Lizenz gilt nicht als Open-Access-konform. Da sie einige auch von wissenschaftlichen Autor*innen erwünschte Nachnutzungen ausschließt, z.B. das Text- und Data-Mining und die Verbreitung über z.B. werbefinanzierte Wissenschaftsblogs oder kommerzielle akademische Netzwerke wie Researchgate oder Academia.edu, empfehlen wir diese Lizenz nicht.

Unter der Bedingung, dass der Name der Autor*in/Rechteinhaber*in genannt wird, erlaubt es diese Lizenz, den Inhalt zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich aufzuführen. Der Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Er darf nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert veröffentlicht werden.

CC BY-NC-ND: Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung 4.0

Diese Lizenz gilt nicht als Open-Access-konform. Da sie einige auch von wissenschaftlichen Autor*innen erwünschte Nachnutzungen ausschließt, z.B. das Text- und Data-Mining und die Verbreitung über z.B. werbefinanzierte Wissenschaftsblogs oder kommerzielle akademische Netzwerke wie Researchgate oder Academia.edu, empfehlen wir diese Lizenz nicht.

Diese Informationen basieren auf folgender, unter einer "CC BY 4.0"-Lizenz stehenden Quelle unter Urheberschaft der TU Berlin: https://www.ub.tu-berlin.de/publizieren/veroeffentlichen/urheberrechtliche-fragen/#c50189. Diese Informationen wurden für die Nutzung an der TU Chemnitz durch die Universitätsbibliothek Chemnitz bearbeitet. Es wurden Formulierungen im generischen Maskulinum durch gendergerechte Schreibweisen ersetzt. Für die TU Berlin spezifische Begriffe wurden gegen Begriffe die TU Chemnitz betreffend ausgetauscht. Die Erläuterungen zu den Implikationen der einzelnen Lizenzarten für ihre Nachnutzung und die resultierenden Lizenz-Empfehlungen seitens der Universitätsbibliothek an die Urheber*innen wurden angepasst und erweitert. Auch diese durch die UB Chemnitz erfolgte Bearbeitung des Werkes der UB der TU Berlin steht unter einer CC BY 4.0.

Weltweite Verbreitung der Werke:
Die Anzahl der CC-lizenzierten Werke wächst ständig. In einem globalen Wissenspool werden Ihre Werke sichtbarer.
Förderung von Innovationen:
Die Lizenzen führen zu einer höchstmöglichen Beteiligung und Zusammenarbeit bei der Schaffung neuer Werke. Sie fördern Innovationen, weil mehr Menschen auf bestehenden Ideen aufbauen können, um diese abzuwandeln. Da es keinen künstlichen Markt oder Verteilungsbeschränkungen gibt, steigern CC-Lizenzen auch die Reichweite und den Einfluss von Werken.
Weltweite Verbreitung der Lizenzen:
CC-Lizenzen sind weltweit anerkannt. Zunehmend erkennen Urheberinnen und Urheber das Konzept und die Ikonen der Lizenzen an, wobei die spezifischen Verwendungen, leicht identifiziert werden können. Sammlungen wie Flickr, Wikipedia, das Internet-Archiv, Youtube und Vimeo verwenden CC-Lizenzen für ihren Upload-Prozess, während Suchseiten wie Google und Yahoo! CC-spezifische Suchmaschinen erstellt haben. Verschiedene CC-Fallstudien belegen den Erfolg der Initiative.
Internationale Anwendung:
CC-Lizenzen werden international angewendet. Creative-Commons-Lizenzen sind global einsetzbar und gerichtlich anerkannt. Derzeit existieren in mehr als 50 Ländern auf der ganzen Welt, auf die jeweilige Gerichtsbarkeit zugeschnittene CC-Lizenzen. Die Lizenzen wurden in die Rechtsordnung des jeweiligen Landes portiert um sicherzustellen, dass sie mit dem Verbraucherschutz und anderen Gesetzen übereinstimmen. Darauf basierend gibt es auch internationale Versionen, die generisch sind.
Die internationalen nicht portierten Lizenzen sind in verschiedene Sprachen übersetzt worden. Dies gilt insbesondere für die CCPL3-Lizenzen. Erste offizielle Übersetzungen von CCPL4-Lizenzen sind ebenfalls bereits verfügbar.
Seit 2003 wurde das Lizenzpaket an die Rechtssysteme von mehr als 170 Ländern der Welt angepasst. Bis 2015 wurden Schätzungen zufolge eine Milliarde Werke mit CC-Lizenzen versehen.
CC-Lizenzen sind einfach auszuwählen:
Creative Commons hat ein System der Lizenzierung geschaffen, das auch für juristische Laien gut verständlich ist und den Urheberinnen und Urhebern die Möglichkeit gibt, Nutzenden einfach und schnell die Verwendung ihrer Inhalte zu erlauben, während sie weiterhin das vollständige Urheberrecht behalten. Mit der Verwendung des Lizenzgenerators wählen die Verfasserinnen und Verfasser mit der Beantwortung einiger einfacher Fragen die für sie passende Lizenz, z.B. Ist die kommerzielle Nutzung gestattet? Der Quellcode für den Lizenzgenerator ist für den Download verfügbar, d.h. andere Webseiten können ihn in ihren eigenen Upload-Prozess integrieren.
CC-Lizenzen sind leicht zu verstehen:
Die Lizenzen sind sowohl für Urheberinnen und Urheber als auch für Nutzende leicht zu verstehen. Jede Lizenz wird in Form eines eigenen Icons dargestellt, der dem Inhalt hinzugefügt werden kann und die Nutzungsbefugnisse anzeigt. Beim Anklicken des Buttons gelangt man zum "Commons Deed", einer allgemeinverständlichen Zusammenfassung der Lizenz. Von dort aus gelangt man zum vollständigen detaillierten Lizenzvertrag.
Lizenzierte Inhalte sind leicht zu finden:
Der CC-Lizenzgenerator bettet lizenzspezifischen technischen Code in digitale Dateien. Das bedeutet, dass es für diejenigen, die zur Wiederverwendung verfügbare Inhalte finden wollen, einfach ist, nach CC-lizenzierten Inhalten zu suchen und nach bestimmten Verwendungszwecken zu filtern. (z.B. für kommerzielle Zwecke). Google, Yahoo! und eine Reihe anderer Suchmaschinen erlauben es derzeit, gezielt nach CC-lizenziertem Material zu suchen. Viele Inhaltsseiten (wie z.B. Flickr und Blip.tv) und Programme (wie z.B. LimeWire) ermöglichen es, Inhalte auf der Grundlage von CC-Lizenzbedingungen zu durchsuchen oder zu organisieren.
CC-Lizenzen bieten Flexibilität:
Creative Commons bietet eine Auswahl aus sechs Lizenzkombinationen, von der Einschränkung nicht-kommerzielle Wiederverwendung und keine Bearbeitung ("Attribution Non-Commercial No Derivatives"-Lizenz) bis zur uneingeschränkten Nutzung, solange der ursprüngliche Urheber genannt wird („CC BY“,"Namensnennung"). Dadurch können die Urheberinnen und Urheber die genaue Art und Weise, wie sie ihr Material zur Verfügung stellen wollen, bestimmen.
CC-Lizenzen sind rechtlich gesichert:
Wie alle "offenen" Lizenzen wurden auch die CC-Lizenzen akribisch ausgearbeitet und weiterentwickelt. Bei jeder Portierung der Lizenzen erfolgt eine juristische Prüfung der Lizenztexte durch Anwälte und Gerichte. Die Lizenzen unterliegen einem akademischen Diskurs.
CC-Lizenzen sind Remix-freundlich:
CC-Lizenzen, die eine Bearbeitung erlauben, sind eine der international am meisten anerkannten Remix-Lizenzen.
CC unterstützt die interne Rechteverwaltung:
Content-Provider können CC-lizenzierte Werke ebenfalls unter den gleichen Bedingungen wie die Benutzer verwenden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, CC-Content auf unterschiedliche Weise (z.B. in Ihren eigenen Filmen oder für Werbeaktivitäten) zu nutzen, solange Sie sich an die Bedingungen der Lizenz halten. Probleme anderer spezifischer Urheberrechtsregelungen wie z.B. bei verwaisten Werken können vermieden werden.
CC reduziert die Verbreitung spezifischer Einzel-Lizenzen:
Verwenden Sie besser die standardisierten Creative-Commons-Lizenzen als eigens erarbeitete Lizenzen, da ihre Inhalte so mit anderen Inhalten weltweit kombiniert werden können, die ebenfalls eine CC-Lizenz besitzen. Dadurch sparen Sie Zeit und Kosten durch die für eine Erstellung eigener spezifischer Lizenzen nötig wären. Schließlich bedeutet die Verwendung einer standardisierten Lizenz wie CC, dass den Nutzern die Lizenzmodule bereits vertraut sind, was zur Vereinfachung des Lizenzierungssystems beiträgt.
CC bietet Integrität:
Auf der internationalen Creative-Commons-Webseite werden die Informationen zu den CC-Lizenzen gehostet und verwaltet. Die Einbettung der Lizenzinformation in die Metadaten sichert, dass diese bei korrekter Einbindung erhalten bleiben, unabhängig davon, wo der Inhalt verbreitet wird.
CC unterstützt die Gemeinschaftsbildung + eine Kultur des Teilens:
Die Verwendung von CC-Lizenzen kann eine effektive Methode sein, um Normen für den Austausch und die Wiederverwendung innerhalb einer Online-Gemeinschaft zu generieren.
CC bietet Zugang zu Infrastruktur + unterstützenden Materialien:
Auf der CC-Webseite erhalten Sie Zugang zu allen CC-Services, die die Nutzung des Lizenzsystems erleichtern sollen. Dazu gehören der intuitive Lizenzgenerator, dedizierte CC-Suchmaschinen und zu den Lizenz-Icons. Es gibt auch eine Reihe von Unterstützungsdokumenten und FAQs, die auf der Hauptwebsite des CC verfügbar sind.
Quellen:
Weitere Informationen: