Allgemeine Informationen
Im TEM-Zentrum der Technischen Universität Chemnitz ist die Transmissionselektronenmikroskopie der TUC zusammengefasst. Das Gebäude erfüllt die besonderen Anforderungen der hochempfindlichen Gerätetechnik, u.a., hinsichtlich elektromagnetischer Felder, mechanischer Schwingungen und Temperaturstabilität. Die Nutzung der Elektronenmikroskope erfolgt trans- und interdisziplinär. Das TEM-Zentrum ist eine interfakultäre Einrichtung der Fakultäten für Maschinenbau (MB), für Naturwissenschaften (NaWi) und für Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT).
Die Zusammenfassung der Transmissionselektronenmikroskope nebst den Geräten für die Präparation, Handhabung und Lagerung der empfindlichen Proben erzeugt Synergieeffekte, sowohl beim Einsatz von speziell geschultem wissenschaftlichen und technischen Personal, bei der Nutzung der aufwändigen Techniken sowie bei der wissenschaftlich anspruchsvollen Auswertung der erzeugten Daten. Notwendige Labore für die Vorbereitung und Vorinspektion der empfindlichen Proben für die TEM werden optimiert genutzt. Kürzeste Wege zwischen Präparationsort und den Transmissionselektronenmikroskopen selbst sind gewährleistet. Da die Nutzung des Gebäudes einheitlich auf die Transmissionselektronenmikroskopie fokussiert ist, lassen sich Störquellen aufgrund anderer Experimente bzw. Großgeräte sowie durch Umbauten wirkungsvoll vermeiden. Aufgrund dieser besonderen Situation ist das Gebäude nur einem festen Nutzerkreis um die beteiligten Professuren zugänglich. Direkter organisatorischer und wissenschaftlicher Ansprechpartner ist die Professur Elektronenmikroskopie und Mikrostrukturanalytik des Instituts für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik der Technischen Universität Chemnitz. Entscheidungen werden gemeinschaftlich in einem Beirat vorbereitet, dem Professuren aus den drei beteiligten Fakultäten MB, NaWi und ETIT angehören.