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Das Projekt

Das Projekt

Als der spanische Diktator Francisco Franco am 20. November 1975 starb, hinterließ er ein Land, dessen Zukunftspläne von ihm selbst klar gezeichnet waren – und zwar ganz im Sinne der politischen Kontinuität. Doch die Geschichte hat sich anders entwickelt. Das Land demokratisierte sich in einem eigentümlichen Prozess, in dem sich die politischen Eliten des Altfranquismus mit den demokratischen Kräften, die aus Exil und Untergrund hervorkamen, die Macht teilten. 

Dieser Prozess wurde lange wegen seines vermeintlich friedlichen und inklusiven Charakters als Beispiel für eine demokratische Transition angesehen. Heute jedoch weisen kritische Stimmen auf den hohen Preis der spanischen Transition hin. Geschützt durch das Amnestie-Gesetz von 1977 wurde der Franquismus bis heute unzureichend aufgearbeitet, seine Opfer weder rehabilitiert noch aus den Massengräbern exhumiert. Es sind vor allem Bürgerinitiativen, die sich seit vielen Jahrzehnten um eine Umdeutung der Geschichte bemühen. Doch das Erbe der franquistischen Erinnerungskulturen ist immer noch vielerorts präsent. 

Hier geht es zur Präsentation des Projekts "Auf Spurensuche: Franquistische Momente im gegenwärtigen Spanien"

  • Ein Mann und eine FRau stehen vor einer Tafel, an der farbige Puzzlesteine befestigt sind.

    Die Kombi macht’s: TU Chemnitz startet Bachelorstudiengang mit 99 Kombinationsmöglichkeiten

    Für maßgeschneiderte Profile in Zeiten des Wandels: Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studierende ein Hauptfach frei mit einem Nebenfach kombinieren – Neuer Kombinationsstudiengang soll insbesondere den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Chemnitz und die Region Südwestsachsen stärken …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …

  • Eine Europa-Tischflagge steht vor einem Globus.

    Diskutieren über Europa

    Professur Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Europäische Verwaltung der TU Chemnitz unterstützt am 11. Mai 2026 öffentliche Podiumsdiskussion – Interessierte können sich für die Veranstaltung bis zum 4. Mai anmelden …