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Das Projekt

Das Projekt

Als der spanische Diktator Francisco Franco am 20. November 1975 starb, hinterließ er ein Land, dessen Zukunftspläne von ihm selbst klar gezeichnet waren – und zwar ganz im Sinne der politischen Kontinuität. Doch die Geschichte hat sich anders entwickelt. Das Land demokratisierte sich in einem eigentümlichen Prozess, in dem sich die politischen Eliten des Altfranquismus mit den demokratischen Kräften, die aus Exil und Untergrund hervorkamen, die Macht teilten. 

Dieser Prozess wurde lange wegen seines vermeintlich friedlichen und inklusiven Charakters als Beispiel für eine demokratische Transition angesehen. Heute jedoch weisen kritische Stimmen auf den hohen Preis der spanischen Transition hin. Geschützt durch das Amnestie-Gesetz von 1977 wurde der Franquismus bis heute unzureichend aufgearbeitet, seine Opfer weder rehabilitiert noch aus den Massengräbern exhumiert. Es sind vor allem Bürgerinitiativen, die sich seit vielen Jahrzehnten um eine Umdeutung der Geschichte bemühen. Doch das Erbe der franquistischen Erinnerungskulturen ist immer noch vielerorts präsent. 

Hier geht es zur Präsentation des Projekts "Auf Spurensuche: Franquistische Momente im gegenwärtigen Spanien"

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …